Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1926-02-10 · 2 (10.2.1926) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
2 (1926)
Issue
2 (10.2.1926)
Date
1926-02-10
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/4891256-5444694-5444785--0086-4891314
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

der Komi Gemeindelstatt der Deutsch-JSraelitischen Gemeinde. Nummer 2 Komntifsion für das Wohliahrtswesen und durch monat iche Beiträge einer großr'ii Anzahl von Freunden und Gönnerndieser Einrichtung gedeckt. Zur Zeis wird die Volksküche bereits täglich 'von 80 bis lOu Personen durchschnittlichin Anspruch genommen, sie! ist mit ihren Einrichtungen aber in der Lage,'noch einem viel größeren Kreise von Gemeindeang ihorrgcn sck zur Beringung;n stellen.. Zu diesem Zwick weisen wir daraus hin, daß das Mittagessen nicht nur denjeiigesi verabreicht wird, welche dieses in der Küche selbst rinnebnien, sondern dass das Essen auch abgkholt und zu Hanse vcrzebrt werden kann. Haus srauen, und istsbeiotiderc einzelne Personen, welche von bjefc r Einrichtung t^evranch machni, können sich dadurch die Führung ivres .Hansüalts bedeutend erleichtern nnd verbilligen.- Es ist Ferner in Aussicht genommen, in der inneren' Stadt bei geinsiender Fnanspruchnalune V-rlelluiigssteKen einzu^ichlen uisd ansterdem durch Bolen das Essen den jenigcu, welche! Beoenkc:: tragen, zur soeisung oder'zum l:n seihst yt der Kstche zu erscheinchi, bringen zu lassen, hierdurch will die Leitung der Volksküche zu ihrem zur'Lindeching der Not der Bedüsitigcn und leidenden en. Abh Aitel Teil beite w.i. i dfähere zksuskünste werden in der .Küche, Rcntzül straßeAl - 18,>täglich in der Zeit vdn 12—2 Hin bereit - Willizsl 'erteilt.> Ferner" ist die Leiterin der Volksküche, Frar I. G n : io i t' ii, .Hochallee 27, Merkur 7288, jeden Tieiistag von 2 llnr in iliref Wohnung zu sprechen. Oefsentliche Sitzung -.es Delegierlen- ÄoUegiums des Synagogen- Verbandes 2 skanuar 1926. abends <8 Nhr. . die. gFr: st o ls n lre(e dem dein-, der des '700 eabb ersul i Der'Aliechrrastdeol I-ae olb Flörshcim eröifnet Witzling, dsie erst? ngro vor Meiiwahl von l Deie ui: ee begchistl e-i. wiederge.vählren Tr. Burchardt, und D e. 's ch i e s i n g'e r , sowie, den - neu ein ideis .Hdrrii P e l S. Teure A'nsiülirungen gipset». in Wunsche kür ein gedeilüiches Znsaiumcnarbeiten mit Borste.IId>- lind rür ein besseres Einvernehmen mit Teunm->sraeliri'eben Gemeinde. Als .Hauptalisgabe . . K^ULlziniiis stven zu betrachten die Wiederausnahine der 'Tvisstiitelsastlstlien Voruäge, die durch Berusting des Obcrners-.Tr.' Earleoa.st nen-h 'Altona eine Unterbrechung reu, die Erri..,lni:g ejner liehen snnä^oge in .Har vestehude und > die Verabschiedung der Acilbcrilirg des Statfit-A . - i 'st B ü r o w 4 o!. Zum erstell Vorsitzenden wird gegen 2 Stimmen, welche Tr. Lanzkron erhält. .sturmen Jae mit , < ob Flöisl, eim' wieder>zewählt,. welcher Ei suche'! das Amt trotz anfänglicher, mit seine ichwankeude Oöcsundhcit begründeter auniiiimt. Zum. zweiten Vorsitzenden : r mit 5 stimmen gewählt: 2' Stirn ailj dringlirlses >Mcksicht aus iiS&Cu er.ung wieder .wird "Tr.. H e cl sch „tnetij erhält Tr. Lauzkron, '1 Zettel, ist unbeschrieben.; Tr. Wanl mit einigen Taukesworten ersten und zweiten schrisliührer erhalten C o h-n 7, Df-, .fenibutg 8 slimmen, Tr. Lanzkrv», Möller, P e^s j> 2 stimmen: die übngen stimmen zersplittern. Ta?O-s/ e n b ii r a ablehnt - Und Tr. La uz krön und »Pkls terzichlrn, wird Möller zum zweiten Schriflführer bunten. 1 Tr. Schlesinger, H e ck s ch e r nimmt die au. Bei der Wahl zum -Zrr der Mitteilung des Vorstandes über Aitstellüng einer Bi rohilfe bemängelt L f f e n b u r a die Nichtbesra gungs des Kollegiums. Auch Do Burchardt und Dr. Schlesinger meinen, die Besetzung der Stelle hätte :im Wege der Ausschreibung erfolgen müssen. Der Vorstand wird ersucht, bei späteren Vakanzen demgemäss zu verfahren. — Von 'der Gewährung eines Betriebskosten- Kredits in .Höhe von 6000 Mark an den Pächter der Mazzothbäckcrei wird Kenntnis genommen. Voranschlag für 1026. Eine Kommission, be»- jftcf)ciib aus Glttck stadt, Möl>lcr und O f f e n b u r g, hat schriftlichen Bericht erstattet'! letzterer führt aus: Ter .Haushaltsplan schließt mit einem Fehlbetrag von. zirka 20 000 Mark ab: nach seiner Berechnung müsse er aber -mit einem Uehcrschuß in gleicher Höhe abschlicßen, weil bei den Einnahmen der drei Synagogen Bornplatz, Kohlhöfen und Barmbeck nur die Skcllenmicte für 4 Monate oufgeiührt wird, während 4>ie Ausgaben für das ganze Jahr berechnet seien. Deö Vorsitzende und Dr. Heckschcr wenden sich gegen diese Ausführungen; sie vertreten die A isicht des Vorstandes, weil man den Stelleninhabern der Synagogen haftbar sei, falls ans irgend einem Grunde der-Vicrband die-Verpflichtung der Stellengewährttng nicht jersüll-n könne. Ussenburg erwidert,, daß diese Bc gründüng ihm nicht einlstichte, denn Hnay habe gus dem Rechnungsjahr 1925 auch die,' cingegangcnen stellen mietest für 8 Monate in den .Haushaltsplan für 1926 mit zu übernehmen. Ter Vorsitzende vertritt die Meinung, daß in der definitiven Abrechnung die Mieten für 12 Monate in Erscheinung Gräten, bei dem Voranschlag aber nur die letzten 4 Monate des Jahres zu berücksichtigen seien. Hierüber entspinnt sich eine längere Debatte, die der Vorsitzende durch dm Vorschlag be ■cnb|t,jben Voranschlag von der Tagesordnung abzusetze» und z»ir nächsten Sitzung das Erscheinen eines Kommis ,sars des Vorstandes' zu erbitten. *) Komini ssionswahlen. >Jn die aus dem Herrn Oberrabbiner ^ind zwei Verbandsvorstehern bestehende Kul,?tuskoin.i»ission werden für 1926 Michet Flörshc.iiii jund Abraham H eck sch er einstimmig wieder-, indie Koi» ülission zikr Festsetzung der Beiträge für 1926 T'r. Bur char-t, Tr. Heck sch er uyd Offen bü rg, in die ge .mischte Kommission für die Fortführung der Wissenschaft 'lichen: Vorträge M ö l l c r und , Tr. S ch 1 e s i n g c r, in die Fürsorge Pensionskasse Dr. Heckscher' und Tr. jLan^kron, in die Resichonsschule Dr Burchardt mttd Tr. Schlesinger gcjwählt. Auf Antrag" Offen Ibnr^ wird -beschlossen, di!e.. Chor-Kommission eingehen zu lassen, da deren Arbeit von der Synagogen Kommission 'geleistet wird..; 1 :; Ko m tu i s s i o n für die W, a h l eines zweiten' R a b h i n c r s. O f f e n b u rg führt aus: kjkic Kommission habe seit 1>Jahren ckicht getagt, sie sei auch nicht kom plct, da der" Vorstand - seit Ausscheiden seines Mitgliedes Bing keine Ersatzwahl v^rgenommcn yabe;' demnach Ischeine der Vorstand keinen Wert daraus zu legen, daß i>k Kommission weiter arbeite. Tann solle man aber auch den Mut aufbringen und sie eingehen lassen, i wenn sie -doch sticht einberusen werden solle. Hierzu bedürfe jjmtt' zwar der Zustimmung des Sstorstandes, die aber seht schnell eingcholt werden könne. Tr. Heck sch er besür' wortetj den Weiterbestand der Kommission, da sie formell nicht tu bestehen aufgehört habe. Tie Majorität stimmt!ihm zy; Tr. Heck sch er. Offen bürg und Dr. ^chlcfinget, die bisherigen Mitglieder, werden wiedergewählt. Ter Borstand soll aufgefordert ^werden, an Stelle des *) Zum Verständnis der Meinunisverschiedenheit diene, daß Las Rrchiiungsjalir das Äalen'derjtihr jst, die Sielleneingänge aber von eiyein Rau>ch Haschonoh bis zum solgend/n gelten.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.