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Die Gegenwart · 1870-07-08 · 28 (8.7.1870) · p. Seite 260

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Journal
Die Gegenwart
Volume
III (1870)
Issue
28 (8.7.1870)
Date
1870-07-08
Page
Seite 260 (sequence 2)
Language
German
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260 dom einem egoistischen Gelichter gefaßt werde-, daS sich der Unmöglichkeit einer solchen Procedur bewußt, aber zu wenig ehrlich ist, um da« zu sagen, was es denkt, darum greift diese« erbärmliche Gelichter nach den' genteinsten Berläumdungen und sucht sie mit durchstudirtem Raffinement am besten an die Israeliten an Mann zu bringen, die bei ihrer Intelligenz und ihrem geistigen Streben, vor solche Schreckbilder zurückschrecken und am frühesten inklinire», an derlei alberne Schwätzerr.rn zu glauben. Die leichtgläubige Natur deS Juden macht ihn für solchen ersonnenen Lügenschwindel leicht empfänglich, der von der jüdisch deutschen Clique in Arnntniß der Schwächen ihrer Glaubensgenossen benützt wird, diese einer recht wirksamen Narkose zu unterziehen. Nach allen erdenklichen Ml teln greift diese berüchtigte Clique sich wenig kümmernd, ob jene mit der Ehrlichkeit harmoniren oder nicht, keine Lüge ist dieser Verderben bringenden Clique zu groß, Perfidie ist ihr gleichbedeutend mit Ehrlichkeit, in der Erreichung ihrer Zwecke erblickt sie die Wohlfahrt der ganzen Judenheit. Mit einem die sieben Todsünden verraihendcn Gesichte denunclrt diese selbstsüchtige Bande Alle«, was nicht ihrem Commando folgt, unterkriechd und bengt sich mit gekrümmten Rucken in den Staub vor jenen großen Herren, deren Einfluß ihr mehr zählt als da« allgemeine Wohl der Inden. Ein wahrer Schandpfuhl, in den die böhmische Judenheit gcrathrn ist und wie die Spinne zappelt, die sich in ihrem eigenen Gewebe verstrickt! eine M. Camarilla diese nach Orden jagende Gesellschaft, in deren Adern nicht da« edle jüdische Blut ri.selt, sondern die schwarze dicke Materie eine» hinbrütenden J.itriguantcn! Ein Theil der Prager Juden kann sich nicht so leicht lodsazen von dieser mephitischen Camaradcrie, weil er von dem jüdisch deutschen Hexcntrankc getrunken, besten flamme ihm zu Kopfe gestiegen. W lchc Wirkung dieser teuflische Tnink haben werde, lägt sich leicht crmesten, wenn man teuflische Naturen kennt. Der andere und zwar größere Theil der böhmischen Judenheit sagt sich los von jener Höllcnpcin, die ihm die infernalische Bint verursacht, er hat cS in säst allen böhmischen Gegenden bewiesen, daß er mit der böhmischen Bevölkerung Eine« Sinnes und mit ihr zu kämpfen bereit ist, so fern e» sich um die Wahrung der heiligsten Rechte de« Vaterlandes handelt. - Briefe aus Ungarn. 11. Bevor ich zur Charakterisirung der Licht- und Dunkelmänner meine« gottgrküsstcn sudlichschöncn Vaterlandes übergehe, möchte ich deine Ausinerkfamkeit, geneigter Leser? noch So rchauffirrn sich die Träger der deutschen Lultiir. halten an alten Traditionen fest, deren Biichstabe» bereits vernichtet sind und nennen jeden einen Dienstbotrii fremder Doktrinen, der nicht zu der schwarzrathgaldenen Fahnr schwärt und nicht dem Katzen dient, den die selbstsüchtigen Helden eine« modernen deutschen Innkcrthum» verehren und anbeten. Abgebrauchte politische Statisten, die einst in Attila und LziSnirn gegen die deutsche Lultur loSgerannt sind und in dem Magyar DrSzag schon den Mendelssohn und Borne magyarifirt sehen wollten, lebten dann wieder in« dolce far nientc de« GrnlraliSmu« und schließlich im Elisium deS Dualismus, und solche .Noniodiantcn, d>e in den verschiedenartigsten Variationen deS iamus mit den unbedeutendsten Rosten wie: Die Pferde find gesattelt, paradiren, wagen eS von einem Wechsel der Rationalitäten zu sprechen l Ich bin nur ein jüdischer Dicnstbote aber ich wollte den Herrn nicht kennen, der in seinem Dienste ein Sujet beläßt, da» so mannigsache Farben spielt. Bi» in den Himmel wächst schon da« sederbuschige Schinockthum jene» jüdischen Deutschen, der in seinen Händen dir sechste Großmacht zu haben glaubt, um alle jene mit auf den Urquell diese« wüthenden PartheihaderS lenken. Ewird dies zum besseren Berständniffe und zur richtigere», Beurtheilung der Facta nothwendig sein und so wirst du mir diese kleine Abschweifung gütigst entschuldigen. — ES war am Ende deS vorigen und am Anbeginne dejetzigen Jahrhunderte-, als im dämmerung-trauten deutschen „gedanklichen" Lande riesengroß der Zeitgeist auferstand. Donnernd war er dahergezogen über die Felder, auf denew - - die Zöpfe voll und üppig gediehen; zerstörend brauste er die verrosteten und verkoinmencn Ideen nieder; groß und mächtig pflanzte er da« Panier der Gewissensfreiheit auf und unter seine Fahne hatten sich tausende und wieder tausende „Ritter deS Geistes" gefchaart. — Rache hatte er geschworen allen morschen, mulmigen Institutionen, — nur dem Judenthnme drückter den Bruderkuß auf die Stirne. Aber seine kurzsichtigen, wankenden, dünkelhaften Söhne hatten nicht verstanden diesen liebevollen Brudcrkuß; sie waren auch entflammt und begeistert aufgeregt durch die neue Gedankenwelt; ihnen galt's den Triumph der Idee ans Koste» desalten heiligen und schon im grauen Alterthnmc Freiheit verkündenden JudenthnmS zu feiern. Statt jüdischen Geist hinaus zu tragen auf die Wahlstatt des Geistes, statt tausendjährige, bewährte Ideen in neuer, blumiger Gewandung darzureichen einer neuen, frischerstandenen Welt — brachten sie den Geist der Verneinung herüber in'S Judenthum, zwängten sie dasselbe in die neue Schablone; sahen nicht mit jüdischen Augen europäische Bildung sondern mit krit.sch historischen Lupen das Judenthum. — Das ist der Ursprung der heutigen Reformen! In Deutschland hatte diese bald an Terrain gewonnen. Im Taumel beschworen Tausende die neue Lehre. Und nun ging'S so fort vom Orgelklang bis zur Abschaffung der Beschneidung, vom Hamburger Tempelverein bi« zur Gründung der Frankfurter und Berliner Reform Gemeinden. In Ungarn hatte man betrübt die Kunde vom nichtjüdischen Treiben da draußen vernommen. — Die Klagen der Gesetzestreucn Deutschland « hatte nur furchtsamer und bedächtiger gemacht; mit erneuctcr Liebe gab man sich dem Talmudstudinm hin; mit gedoppeltem Eifer hing »nan an den alten, lieben Institutionen. Freisinnigere Gemeinden selbst getrauten sich nur mit der größten Vorsicht auf die abschüssige Bahn deS Fortschritte«, denn man wußte wol, Wader jähe Wechsel im Schooße birgt. — Da kam eine ganze Schaar von „Geistesaposteln" aus Deutschland und, überschwemmten da« dunkclwaltende Land; in die ältesten Gemeinden wurden neue Verkünder der neuen Lehre eingekeilt; auf den hochaufragendcn Baum der jüdischen Gebräuche »vurden neue Reiser gepropft; die Synagogen wurden umgewandelt. alle, belvährte Rabbiner mussten abgehcn, um den jungen Predigern Platz zu machen. Die reformistisch gesinnte Minorität setzte alle Mittel in Bewegung, den Gcmcindefriedcn zu stören, ihre Projekte durchzuführcn. Die auf ihre ungezogenen Wortlanoucn zusammen zu feuern, dir da« Vaterland Käthe« und SchillerS. Ktopstock'S und Wieland'«, Herder« und Rücken « verrathen. Rur der dcnlschthümclnde Retter dc« Drutschthum» in Bähmcn ist ein ehrlicher Jude, weil rr den deutschen Dichtern ihr Vaterland nicht streitig macht, jeder andere Jude ist ihn» unehrlich, pfiffig und dcstc» Spekulation aus die Spekulation, da« Vatcrland der deutschen Glaffifct zu verrathen, doch gar zn plump, gemein und nichtig! In solchen Ausdrücken wie diese letzten Worte wiegt sich die deutsche Intelligenz jene« böhmischen Zwükauer und dieser schilt mich eincn jüdischen Dienstboten als ob seine Vorfahren im Thüringer Walde und nicht am Berge Sinai gestanden wären. Doch mag sein, daß der große jüdisch-deutsche Keist Böhmen den deutschen Landen zurückcrobcrt, dann mag er die schwarzrothgoldenr Trikolore auf. Hilfen, wenn er sieht da« deutsche Reich Juda'« entstehen und sich selbst ai« den Schöpfer einer neuen Lultur, alt Beherrscher aller germanische» Völker und al» Inhaber eine« Protokoll« für jüdisch e D i e n st b o t r n. 8.

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