Die Gegenwart
- Journal
- Die Gegenwart
- Volume
- II (1869)
- Issue
- 1 (1.1.1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 14)
- Language
- German
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8 sels היתר bei סמור pcc hat diese Nothwendigkeit noch nicht geschaffen, H. Rabb. Vcngsfcldcr hat die Unhaltbarkeit dieseö auf seichtem (Grunde gebauten °ד.יתי genugsam nachge-' wiesen. Nicht genügend hat ferner der Rabb. zu Czlin sich selbst klar und deutlich gemacht dao, was er schreibt, sonst hätte er sich nicht auf einer und derselben Seite eine- Wiederspruches schuldig gemacht: ,Eine conditio siuc qua nonw rnst er emphatisch aus ist die Maxime אין בית דין יכול לבטל דברי ב״ד חבירו אלא א": גדול ממני בחכמה ובמגין und einige Zeilen weiter will er den Zusammentritt einer Synode, bestehend aus den Rabbincn Böhmens. — Wird das ב״ד גדול וכוי ׳ sein V Nicht genügend ist ferner der einfache Auf׳ ruf zu einer Synode; der Rabb. zu Ezliu sollte wissen, daß, was טייג eingeführt wurde, selbst eiu ביד גדול בחכמה ובמגין nicht umstoßen tann 'רמיבס הי ממדים פ״ב ה' ג und hätte daher die Berathungs Sbjeete anführen sollen. Nicht genügend ist endlich der Hinweis aus die ^Beraihimg in llngarn, da selbe nur eine Enltusgemeinde Ordnung zum Inhalte hat. Was von des H. Rabb in Ezkiu Worten zu aeeeptiren wäre, ist bloß sein Schluß אין אנומיטגיהץ בבת קול damit stimme ich überein und damit ich mein Vatciu nicht vergesse, füge ich noch hinzu: Sa]1te11ti sat. — Sch. — Locales. *** Eitrung der Prager Eullus - Gemeinde - Repräseutanz am 1:>. Dezember 1 st;s. Beginn ',11 Uhr BormitlagS. Anivcsend die— Herren: Georg Feigl, Fischet, 1>1׳. Gitschin, Sieben, v. Portheim, I)r. Piibram, l>r. :liaudnitz, l>r. TcdeSeo, Prof. l)r Wessen», l>r. Wiener, D. Zappen. Es waren somit abwesend die Her. reu: Frankel, B. VI. f-jers, Fgnatz Schütz, ($י. Schitz, Schwab, Lin ' ger, M. A. Wahle. Nach Aguoseirung des Protokolls vom!12. November 1868 wurde zur Tagesordnung geschritten. Der I. Berhaiidlintgsgegeiistai'.d betrifft die Vorlage des Ptäliniinars des Ar1»enwe׳ens von lsr.u: Die zu Prä limiuirende» Posten l) jiir Feieriagsverköstigniig von 6D0 st. 2) Ar'" Menbelheiliing 8«-e» fl,'werden angenommen. Diesem Präliminare sclgt das des Atineninslilules von •so!) in Berbindnng mit diesem ist die Rechnung von 67 und 08. A n s g a t> c 11. I) Für O-naniergelder im Jahre 1867 .■.208 fl. — kr. 1868 ״ ״ ״ ״ ...... . li).״ ״ <׳ (präliminitl snr 186!' 210 st.) 2» Für Rcinignng der Wäsche im!Fahre 1867 . . . 112 ״ — ״ 1S(».S 1 1 •> v >י n n f* « מ ״־י־ מ •נ 1 .יי ״' י (prälimimrl für 1861• 112 fl.) —S> -Verköstignng nn^etenaezenim Feü'te >867 -- l26-״ -60 ״ ־»«ו ״*» - H l ״ סא ״ (ptäiiminin siir 18«-'.׳ l 10 fl.) 4) Für Sitppenvenheilnng Im Fahre 1867.134 ״ 80 ״ 8׳'<18 ״.l-'i" .. 32 ״ qualimiiiiit für 1860 130 fl. :12 kr.) b) Vekleidnng im Fahre!867 . 70 ״ so ״ 95 ״ 102 .......... 1868 ״ ״ 1.tprälitnintrl snt 18611 Mo fl ., — 6)? elieijittti) und Veleuchlnng im Fahre 1867 . . . :is ״ 6s ״ 6!: . . . 1868 .. « ״ 10 st.) ׳1861 piäliminirl sin) ״ 5,0 ״ 18: . . -. 1867 7) Utett'iiiett im Fahre ״ «77 ״'׳■ lo..868! ״ ., «.6 ״79-4)18 tpräitmintrl utr Somit Sn »inte der Ausgaben für!867 . 728 ״ 6׳> ״ 1-68 . 702 Do Für 186'.' sind präliminiu.. . . U 32 tv i 11 n a b in e 11. v An Fnlertoen v. Eapitaliot einee.a!!,tn i. I I I ID V DO 1868 3!'7 07 ,, tprämttimtt sin >86!» 380 ׳!. Ir.) L) Bon der Joachim Wie»'׳che» Lll!tttng-)nr das 'Ar- »teninsinnl vetwende! tm Fatt, 1867 - . . . 280 ״ . 1868 ״ . . . . V 10 .fl ״*.2 '!186 1.10111111111 )Nt'(; Ir.) 6) Sisttmisirle Beiträge int Fahre >867 . . 120 V 39 n . . 1, §t ״ ׳, 111 9D 9• lpräiinniiiit snr 1869 1״:; st- Dl .1 4' Spendut betrugen tu! Fahre 1867 . . . t'T» t* 186V-•. . . 42 ״ — ״ Durch Et so lg der .!?erabtangung der 4 ״ Obligationen der Llenerstistung von lDיס׳׳' fl. erlangte das Armenin stittit eine Stimme von >80 sj. 2ä kr. s. d. Fahr 1860. _ Somit Snmma der Einnahmen siir 1867 .... 926 ,, 74 , Somit Summa der Einnahmen für 1868 . 874 fl. 27 kr. Für 1869 sind präliminirt. 1294 ״ 41 ״ In Erwägung der Einnahmen yr 1869, wobei sich ein plus von mehr als 40V fl. ergibt und in Erwägung dessen» daß die Interessen der I. Wien'schen Stiftung nach der ausdrücklichen Bestimmung des Stifters verwendet werden sollen, wird beantragt, von dieser Summe für 69 einen Betrag von 306 fl. unter zu bestimmenden Modalitäten an würdige Arme als Quartierbeilrag zu vertheilen» (angenommen) DaS Gesuch deS Kanzelliste» Herrn Simeles um Remuneration wird erledigt, indem detselbe als außerordentliche Remuneration einen Betrag von 250 flfür» das Jahr 1868 erhalt. Bon den vorliegenden drei Plänen für das zu errichtende Grabmal deS sei. Lberrabbiners Rapo- Port wird der ans der Sleinmetzerwertstätle deS Herrn Freund hn vorgegangene Plan als der gefälligste angenommen. Die Preise der drei Offerte sind gleichlautend. Das Denkmal wird drei Grabichriften enthalten: 1. Titel und die Werke des Berstorbenen, 2. ein Akrostikon enthaliend die Anfangsbuchstaben seines NamenS. 3. ein von des Verstorbenen Sohne in seinem und der Geschwister Namen gewidmete Grabschrift. Hieraus wird der Antrag FeigelS einer Kommission aus 3 Mitgliedern zum Behuse der Eniirung zu rrnennen, unter welchen Modalitäten die bis jetzt uubenützt gebliebenen Bibliotheken, zu benützen wären.(augenommen.) Prof. Vr. Wessely ergreift mm im Namen der Thalmudthorakommissio» das Wort und stellt den Antrag, daß eine Kommission zur Prüfung der Einrichtungen der T. T. Schule und zur nöthigen Reformvornahme, ernannt werde, oder wenn dieß nicht erntöglicht werden könnte die T. T. Schute auszulösen ) denn meint Rehner, in der Weife wie sie jetzt besteht, kann sich niemand dazu erbieten sie zu leiten, weil es nichts zu leiten gibt, uns man auf alle möglichen Hindernisie stößt. Man sagt: ״die Thalmudthoraschnle habe wenig Sympalhien." Ich glaube aber, daß eS weiter keine Anstalt gibt, welche so viel Sympathien genießt, wie gerade diese. (Die Liebe ist blind; Anm. d. Red.) Dictz beweisen die zahlreichen der T- T. Schule in letzter Zeit zngeflossenen Spenden. (Wie dem anders, nachdem einerseits der Spender den wirklichen Zustand der T. T. Schule nicht kennen, anderseits die steuerzahlenden Gemeindemilglieder in bettelhafler Weise belästigt werden. Anm. der Red.) Es ist nun die Frage: Warum hat sie keine Sympathien? die Antwort ist leicht zu finden; denn da gibt eS so viele Uebelstände, (verkörperte; Anm. d. Red.) die in einer Gemeinde wie Prag behoben werden müssen. Wenn man eine Anstalt schafft, so soll sie etwas leisten, sie soll so beschaffen sein, daß sie der Stadt Prag zur. Ehre gereiche. Dieß ist mit der T. T. Schule wie sie jetzt (wir glauben seit Beginn; Anm. d. .Red.) besteht nicht der Fall und sie entspricht nach k e i u er Richtung. In diesen HerzenSergießunzen -ergeht sich Redner weiter und glaubt auch den Grund in dem Mangel anB» chern, in den nicht allzusehr comfortublen Lolalitäten zu finden. Daß Wenige an dem Unterrichte parilziptreu, darunter fast lein Ptager, das ist von jeher der Fall, wo Prag eine Jeschiwah war, und sich kaum '/״, Prooent!Oho!) der Präger׳ als Landeöjudenschaft daran bethei ligte. Dasselbe Verhältnis findet auch jetzt statt, daß die Mehrheit aus fremden Ländern znmeist Nngani, dieses Institut (nur ans ganz kurze Zeit; Anm. d. Red.) besuchen. Darin liegt aher die Ehre einer jüdisch. Gemeinde, daß sie kür Fremde Institute hat. Diese Ehre hat Prag für sich in Anspruch genommen und mit Siecht. (Die EultuSsteuer.Zahler werden für eine solche' Ehre, tue ihnen zu Theil wird, nicht ermangeln an-T»o>t essenden Ort eine Dankadresse zu schicken. Anm. d. Red.) vr. Wiener ist gegen Constilnirnng eines CvmileS. Feigl gegen voll ständige Anflösnug des Institutes, indem er meint, daß 1. die Nepräsentanz durch moralische Verpflichtung an derselben gehindert ist, und 2. weil Stiftutigen da sind, die für die Erhaltung der höher» T. T- Schule spreche», ins Leben getreten sind. Dr. Gitschin stimmt mit Herrn Feigl überein und räch daS Nöthigste, wie die Bibliothek der T. T- Schule zur Vnsngnng zu stellen n.icht aber in ein Desinitivnm einzugeben und die Antwort von der hohen k. k. Regierung bezüglich -deö in Prag zu errichtenden RabbinerseminarS abznwarten. Der Antrag d. vr. Wiener den :i« PrograminSpunkt: die Vorlage des PrätiminarS für 186!» lis zur näcbjien Sitzung zu vertagen, wird angenommen. BfS dahin soll das Fonbestehen ode׳e die Auflösnitg der T- T. Schule entschieden tverdeu. Ein weiterer Punkt der Tageüordnnng betrifft die Wahl eines Mitgliedes der UmlagStommission von den 6 anfgestellten Eandidaten »oird Hetr Sigmund Beer mit absoluter Majorität gewählt. Znm Diitglied der HolzvertheiinngSanstalt wird Herr Seligmann Ellbogen ernannt. (Schluß der Sitzmig '/,l Uhr.) Sitziin.: dn׳ israelitifche:! Eultnogemeiiid.׳ Ncpräseiittliiz am :?7. Dt'zrmbcr 1 s<>s. Veginn der Sitzung H, ll Uhr. Anwesend die Herren: Frankl, Feigel, Vr. Gits.hin, OserS, Vr. Pri braut, Vr. Randnitz. Singer, Scdwab, G. Schitz, I. Schütz, Vr. Le deseo, vr. Wiener, Pros.' Vr. Wessely, Zappert. Es waren sonach abtvesend die Herten: Fischel, Lieben, v. Portbeitn, Wahle, stkacb Verles. deS Protok. der öffentl Sitzv. S.Dez. 1868 u. erfolgter Genehmig.wird z. TageSordn. geschritt. ZnerstwirddaS Gesuch der La» desreprüsentanr um Zttstiinmung zur Löschung zweier, hypolekarisch sicher Sr.. יי ״ ׳ י ״ ״ ~ .. Referent Pros. Vr. Wessely. ״Die Thalmudthöraschttle besteht gegenwärtig aus 4 Abtheilnngen; die erste, unter der Leitung des Herrn Donat, die den Zweck hat, die angehende jüdische Jugend in den Elementen der hebräischen Sprache zu unterrichten, als da sind: die Bibel, hebr. Fortsetzung der Beilage.