Die Gegenwart
- Journal
- Die Gegenwart
- Volume
- I (1868)
- Issue
- 14 (11.6.1868)
- Date
- 1868-06-11
- Page
- Seite 153 (sequence 3)
- Language
- German
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- l;, nen berühren, itnb bic nion t>i«Uridit vom Etanbpimfte fitifb irrit vorgeschriltlnrii rolitifdicn Vibernlicmti», l.icht abci vom fonfrfiicncftcnt Staut vuiiite uii» auzns'chten ha«. Zwar legt ln» Zndkiithum auf Nn llcbfrnitt AndersflluubiqtV in,'feinen Sd'ofi feinen betauter* fcii>B«i .Wert, wie schon cnc teilt Buche tiffer ei ljellt. wo es In ißt: .Biele vom Vanbpolfc gingen zum Iiideiuhnine »bei" und audem wenig religiösen Grunde ztt diesen Uebertritteu in den hin« zugesetzten Worten .weil die Furcht vor Mordvchai über sie gekommen" gar fei» Hehl gemacht wird, Proseliteirmadmei aber demselben'immer srenid geblieben ist; dennod» neuucn wir Art. 1*) dcö (Gesetzes über die interkonfessionellen Brrhältnisse eine der kostbarsten Perlen im nenerwovbenen X ia benie X rstlrrcich», weil durch diesen Artikel i» Znknnst der edle Mulh religiöser Ucbrrzengttiig vor dein Biuiidrnale des BerbrechenS und vor der S.liaje desselben geschuht ist. WaS wir nur nod) wünschen, ist daß bald jene (au ternngen. Lerordniingen und Maßnahniin eislicßni, ivelche diese (Vefetze in» praktische b'ebe» cinznjnhren und manche »id)t ganz klare Stelle ansznhcllc» bestimmt sind; damit baldigst in X (füttert) eine innige, wahre, von leiuein anderen Zwange teeiilslnsste Rrligiosilül »»d in Zolgc deren Ztnd lichleit »nd allgemeine Menschenliebe erblühe», die bei wahrer Religiosität stets vorhanden und von fcerftlL.it unsev trennlid) sind. Wir fügen dem hier besagten nod) einige fragen bei, 'deren nähere Eiörterung uns wünscheneiverlh scheint. 1. (iänn an einer von irgend einer lylailbciisgciioi'sc» , schast für ihre Angehörigen ctiichtctcn und erholteneu BvllS oder Ullut'.lsehi.le dem Kinte einer anderen taonsessiou die Ansnahnie und lescndero auch da verweigert werden, wo eine andere Lehranstalt zur angemessenen Ansbildiing nid)t vorhanden ist - 2. IS» kommen auch lei Juden (Shehindernisie vor, die vor den Schlingen de» a. b. M. B. nicht gelten, nach kon> skssien.ellen besehe ober zwar da» Eingehen der iähe hindern. Au. 7. Zit ii >stii»iii»nz t« §. 7<,h!. a. ft, 1. lö. t., cn müßt welcher der S-LitU rim öbr.snnchl nr a!e um t ttr CSme.fcmi;) «klärt wild, tenn tie Pei'iignn^e» de» tz. Ie2 l. c. mit ü. Et. <$. womit derjenige, welcher einen (ihnsien »tm At-salle ccm «fhiistenisuwe zu verleite» oder eine der christlich«! Religion widerstrebende Irrlehre au«z»sireueii suche, eines Verbrechens schuldig «k.ärt wird, 'üid auige Hoden. . . 1 incnn sie aber, sei eS an- Bor'atz oder au» Itiifrn.itiii-* 1 bcodilei blcibk». die «Giltigkeit der Ehe nicht alteriereu. tiste. seht nun, c» würde in einem solchen Zolle ein Brautpaar nach dessen Zurückweisnug von Leite de- Rabbiner» die Zivilehe eingehen, sofort aber nach Zulassung de» tz. l I auch die konfessionelle Trauung Wlinidjcn. Born Rabbiner auch dann noch zutuckgriviesci!, wurde da» Brautpaar zu dem von der jüd. Religion erlaubten, vorn LtaatSgesehe aber ver-' botene» Mittel greisen, sich von einer vorn Staate hierzu nicht autorisierte» Persönlichkeit trauen zu lassen; könnte auch da nod) der tz. a. b. «^. B. und tj 2W2. Xe» zweiten TheilS de» SlrafgeseheS in Anwendung kommen? (kann jemand als zum 'Zudenthnnte nicht gehörig und der jndi'ch ro»se>sionclle>i f^eiioffer* l.a»r?reefrte N'cht »heil haklig betrachtet weiden, weil seine Eltern 0» ,'>» nach Z.i laß de» Ltaat»grnndg^sc».'eS vom t\. Xeiernder l —'.7. Art. I J. „Riemand kann zu einer kird)!ld,eii Hundliuiz oder -- gezninnqen wudeu" an ihm die Eerrmon,: fr Be lchneidnng niä)t ooriiehme,i ließe». -l. Genügt i'nr eilten «teophgten die gelehlich geb irne Anmeldung 4Art. 0. des i.itctföiiftMiont.'I n «^.iiijet ,ur Erwerbung t:r k'ölnoi'seil'chasti'rechtk der ne.i'ii Eo.i'efs on. oder kam. demselben die Ausnahme w-ge» Unl.-rlaü.iiiq eurer für diese Ausnahme gebotener ieeremoiiie. z. Ji. der Beschneidnng verweigert werden? Lehr die negative Gattung dee Art l’J. Dee 3 über interkonfessionelle Berhalknii'se ein va'i'ioe' sieht vor an», vermöge dessen der A»gehori>e cinr io:i»ii»roa gezwungen werden kann, «ich an Zeicriag.1 genoisrnschai't der Arbeit zu enthalten. Harrt de nmch entern Ziiden das Ctünfjaffen feine» Ge'chi't:; am Sam'tagr oder dod) wahren) des Haiiptgaiü.dreni'tci au St.n''iag:n und Feiertagen untersagt werden. ««. Zn der nächsten JiÜK von Prag befinden 'ich mehre Matchinentabliien in d.c Jiibe oan Sgnaiogm. hx\r fen neu die Hnmcilutir der b lrei'reinen .sabrikeo:'!'. r r i ,irk. als daß wir an ihier Bereitw'll';keu; ' 1 chen in den dein ker Lgnagog: nab''k:n ,^-^rik?... t: naiirend de» Haurk'allesrleml:» icdesstöre -Mt f^eü’e;:r.i hrl- ", t.'r < r.!>. Qi. £. Xi'jtnt};;». w« hc'm* *. t -t; r:: t' fc»- mlliii'g ri Zr ’j/rq? r C * r. •».ti J' l;»* * -c *r r«n Zw1*' tn c'xv;vvyt v,*: 1.;; 7,7 -1 c.:*. 7^» cts Mi'. El. <». j;** lag mit gkschlrilciicii Augeii im Tchiice, »nd rnbrte «ich nicht, ^iuwk w»ßtc nicht was zu beufen. fie ahnte dloh. bon ot.m» vlop'.ich erkrankt kein »lüsic, und sogleich lief f»r lamentirend »ach £emfe mtö erzählte was fie gesehen. Tie l'ciitc kamen heraus, trugen ^ra»; in den Hofrai»». rieben ihn mit Echuee und gonen idm warme Suppe in den Mund worauf nach langem Bemühe» endlich der Knabe die Augen öffnete. Ter Arme war dem rode »ade. er wäre satt erfroren, aber mm war cr gottlob gerettet. Tie rwei .Hmber spielten »ach mehrere?ohre initemander und s^rani kannte de.- Nnrnke nicht, gr-ng rriähle», nie wadl n. frei» damals nihtfe. a!s er im Sdmce r»''ati!i»c: rai-.k Er Iwrre e'ne t'a kchonc Mlitik, wie »»an nc in der .'tirche me >» Haren .bekommt. i amt iah er »ich in einem schönen, geräumigen Eaal, in weichem viele festlich gekleidete Leute bei'oinmen »wen „ad ir.nile,'. Pläpljch aber habe er .Hälte empim.den nach wa. read fern 'chöner rraum wich, gefühlt, dai> man ilm mit 2dmcc re:tt. Tice waren die ältenen Ennncrimaen. mit Venen «ich A-.iwkhrutc beschädigte. ' Seitdem sind 7-ahre vertlalie»,- man mrlte Anwk. bere :.' in bk» alten Iiingsraiie» in der t^emeinde. denn nc war schon 21 Oabrc alt, als. da «ic an der Bank vor dcr Braimung ihrer Eltern faf, ein fremder anständig gekleideter ->err stch ihr luScrte und stc prüfte. Kennst du mich noch Ruwke? «rram war», der d'.c )ung^ frau mit drin feit feinte Kindheit ihm bekannten Aainen anredete. Alt Ruwk« ihren tiiistigeii Iugendgekpislcn erkannte, dankte ste kreundiich. — Weift du ». fudb et mit Wärme forTdah man mich zum tSristlichcn bestimmt hat, ich will aber Advokat werden. Des dielen Worken drüdtr er ko »arm die falim gea'a:::« «••fiibU ’-t.t g:ii»> ' fi f, . . . J ...... . » , »erst du dich r.-di derraurn'» «ihr > - t. -♦ J : 4> •••( Ar r.ch ohnrnich:.-, rni 2ch". '. r: 7 ' ä'ch - *•*> vielmehr «chw-bt er m-r!'me.r l -bbrst:- -. }=-* m - den Augen: ö:e ch -ef•.e:?:rr: '. reo?' * » 'i4 Vrrr geräumigen 2i:. ae>':b:n war.-n * Vi V . , ÖoefnTtt fe:<r*;n. Aach;tf.t bebte 5: ne » r» 1 y * ' *» Ctttftpen ste 5- •'.• Wr ie d r>- :; r tr: :brr. im « 1 — »• * » t » » » «^ toller rrarnn l l^ranr rnnfe.-;um iwtrT.:, :u» ''rrrn r?:ume gerunelt w üi'"'. m-1 » i« Ki " 1 * .i--- >-ch ms Klostrr iw feite: be»— *t" '2v: u1' ’f trtster. werbe. Xuwke d'7gei:n de rf": --.e r -i: -• •' ~ *'-ü Kt in d'k Er.;?: übrr^-rb dori: einen Knaben gebarrr '<t b' ' - rchber -re W;:': sn'!'! rr- :a:* ey,,.. ■*' % 1*4 .»• > den ne von dem Errraa: ar:. W eder erdvm rhc >b \? . erbaten über d : Leiden'cha^-n '- •*; .*ua?r) iS. : ra-"'- •’ibme der?reimf'd;j*r. ir.: ber.i’t:: B-'-'n: - rk '7-. r. Je: anum Wilw:;:i wenn *e errr:-v•;; r:d-^- Aber bedurfte feiner <»lfe n-.che Und denna-ch kannst du von wr-nrr Bererkw!ä:kr-r ^ebra^ch machen »ud e» nein: dir auch meine ö rnrunebmeri «rü der Geistliche. 2:e dußien stch twe m tbrem. te,nd<»a.ree M ste *^«.r waren. 3n demselben Augen buck« kam redete JtiHrfr* cmitfet kt« net Sohn nach Haufe und wae verblüfft, nrvn chnfftich«» chen ui der Bekauiung ferner -inner m feffen. Tee OeMlch« erden Knaben ■> i»r«ch im Brtwc