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Die Gemeinschaft · 1928-08-18 · 13-14 (18.8.1928) · p. Seite 8

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Journal
Die Gemeinschaft
Volume
1928
Issue
13-14 (18.8.1928)
Date
1928-08-18
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Der Gott, den Israel verehrt, ist ein Gott der Liebe, der den Reumütigen (Inade erweist und sich sorgt um alle seine Geschöpfe — das will der Verfasser des Buches Jona uns sagen." (S. 254 Anm.) Die Trostworte des zweiten Jcsa/a und seine messianische Hoffnung (aus Jesaja 42, 49,;o. 51, 531 bilden den Leitfaden im dritten Teil des Mussafgebetes „der Sinn der Geschichte Israels", der mit Atenu und seinem Hymnus gleichen Inhalts von Israel Zangwill (Service of the Synagogue,). Auf Ezechiel im ersten Teil des Mussafgebetes wurde bereits oben verwiesen. Hosea 14 (^Schuwo,. Jisroel „Kehre um. Israel, zu dem Ewigen, deinem flotte; denn du bist gestrauchelt durch deine Sünde") ist in die Tefilla des Schlußgebetes eingeschoben. Der Weisheit des Buches lliob (Kap. 28, S. 204 und 2841 und der der Sprüche Salomos (Kap. 81 begegnen wir im Mussafgebct und im Neilagebet. 4. Allgemeine Bemerkungen. Wiederholungen sind im groben und ganzen vermieden worden. Auch bei der Keduscha, die im Morgengebet und im Schlußgebet vorkommt, ist durch Verwendung von Varianten. Abwechslung geschaffen. Es ist zu begrüßen, daß hier der Versuch gemacht worden ist, einen zusammenhängenden Text, der jedem verständlich werden muß, so herzustellen, daß die Ideen unserer R^lLyion, klar hervortreten. Man darf wohl sagen, daß der Gottesdienst in dieser Form nicht nur Erhebung, sondern auch vor allem Belehrung bietet, so daß die Predigt nahezu entbehrlich wird*. Sie ist auch nur einmal und zwar nach dem Morgengebet angesetzt. (S. 192) Besonders hingewiesen sei. daß bei allen sich bietenden Gelegenheiten die Menschheitsidee ihre gebührende Betonung findet. Ich möchte besonders erwähnen S. 235 : „Wir beten auch für die, die nicht vom Hause Israel sind, die von der Last der Sünde niedergedrückt sind. Obwohl von uns in manchen GUubensgrundsätien getrennt, sind sie unsere Brüder in der Liebe zu Gott und dem Streben nach Wahrheit usw." und S. 261 „Wir beten für die ganze Menschheit. Wenn auch in Nationen und Rassen geteilt, sind wir doch alle deine Kinder, die Leben und Dasein von Dir erhalten, deinen Gesetsen gehorchen müssen, ein jeglicher nach seinem Wissen und der Kraft seines Verstandes.... Wenn auch vielfache Unterschiede im Denken und Glauben die Menschen trennen,«^ möge doch der Wünsch, dir zu dienen, die Wahrheit zu lieben und der Redlichkeit nachtustreben, sie alle einen."' Weitere Einzelheiten, insbesondere, wie weit das alle Machsor hier noch in Orgina) und Uebersetzungen Verwendung findet, mögen einer späteren Betrachtung vorbehalten bleiben. •) Vgl vor «Horn S. 221 ff .Der Sinn der GewtiiAfp lirdeU*. H

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