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Die Gemeinschaft · 1928-08-18 · 13-14 (18.8.1928) · p. Seite 7

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Journal
Die Gemeinschaft
Volume
1928
Issue
13-14 (18.8.1928)
Date
1928-08-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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ist wie die Merge Gottes..... denn bei dir ist die Quelle des Lebens in deinem Licht werden wir Licht schauen." Der Frage ..Haben wir stets auf Gott unseren Sinn gerichtet, unser Herz gefestigt in seinem Dienst?" begleitet von Ezechiels „Ich will euch ric hten jeder na< Ii seinen Wegen,. kehret um und lebet." folg! die Sehnsucht aus As. 42 und 43 als Antwort : ..Warum bist du gedrückt, meine Seele. Ii.irre auf Gott. .." Der zweite Teil des Mussafgebets ..«1er Versöhnungstag in der Geschichte" bringt am Schlüsse Verse aus dem 77. Psalm: „Ich habe die läge der Vorzeit betrachtet, die Jahre alter Zeiten. .. ich will über dein Werk nachsinnen." Dem folgt dann : ..Der Sinn von Israels Geschichte»" worauf wir noch zurüc kkommen. Der Nachmittagsgottesdienst wird eingeleitet durch Ps. 84: „Wie lieblich sind deine Zelte. Herr der Heerscharen.., Heil denen, die in deinem Hause wirken. >ie werden dich preisen allezeit..." und Ps. 96. ..Singet dem Ewigen ein neues Lied." Er besteht im übrigen nur aus der Thoravörlesung und dein Vortrag des Buches Jona. Auf die Tcfilla wird verzichtet. Ps. 90 \on dem vergänglichen menschlic hen Leben ist der sinnvolle Auftakt zur Qedächjttisfeier, die vor dem Neiiagebct stattfindet, in deren Verlauf wir Ps. 6 mit scHhvissi finden und am Sthnlsse den Ausdruck fester Zuversicht aus Ps. 121 „Ich erhebe meine Augen zu den Höhen..." und Ps. 23 ..der Herr ist mein Hirte, ich leide keinen Mangel". Heil dem, dessen Fehltritt vergeben wird, dessen Sunde verziehen wird" (Ps, 32) eröffne t das Schlußgebet zu treudigem Vertrauen auf die innere Kraft zum Weiterleben und Weiterwirken trotz Sündhaftigkeit ..Preisemeine Seele den Herrn____der dein Alter mit Gutem sauigt. dali deine Jugend sich erneuere wie die des Adlers"... und Ps. 103 spinnen den Gedanken weiter zu der traditionellen Tcfilla. 2. Die Toravorlcsung. Nach dem .Morgengebet wird Deut. 29,10-30,6 gelesen; („...du sollst umkehren.. .der Ewige, dein Gott, wird dein Herz beschneiden...") die Tradition, die Lew 16 vorsieht, kommt in dem Teil des Müssaf, der den Festtag historisch betrachtet, zu ihrem Rechte (S. 207 ff.) Am Nac hmittage wird wieder abweichend von der Tradition, aber auch schon Üblich (vgl. das Merliner Gebetbuch) Lew 19, 14 und 9**8, das „Heiligkeitsgesetz" vorgetragen. 3. Aus den Propheten. Jesaja kommt, wie allgemein üblich, mit 37,14 58,4 (vom richtigen Fasten) als Haftara im Morgengebet zu "Worte. Die Haftara des Nachmittags ist traditionsgemäß das Much Jona, dem folgende Bemerkung vorausgeschickt wird. „Das Much Jona wird gelesen, weil es die Botschaft von der göttlichen Liebe zu allen Menschen kündet, und allen Menschen Verzeihung verspricht, die Busse tun. Der Verfasser folgt der Methode seiner Zeit und bringt seine Idee in Form einer Erzählung... 7

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