Mannheim
Compact Memory

Die Gemeinschaft · 1927-06-01 · 8 (1.6.1927) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Gemeinschaft
Volume
1927
Issue
8 (1.6.1927)
Date
1927-06-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4889559-5436034-5436061-5436059--156-4889685
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Xhraham Ebel, < 1<• r «lern gesamten Mail« hcnflügej vh I dun h «Ii»* I < inheil und den Glanz -zitier Karh.enwahl gegeben hat-, gc s<hinütki worden- Hier i-t wohl auch die rechte Stelle, um unsere* Herrn Baumeisters Bauer zu gedenken, der. « in frühcrei Zögling des Hau-«-, seinen Dank durch dir Ausführung und I «innig alter Arbeiten in vorbildlicher Weise erstatte! hat. Der schon angedeutete Wille, durch-die Gruppenerziehurig jidcii \a hklang aus der Z,.ii des Massenmäßigen aufzuheben, uiit im in (Im beiden oberen Stockwerken hc-ondrrehi dringlich entgegen, Hur haben wir die aufs Behaglichste aus gestatteten Wohnraum ■ «Irr Erzieherinnen, <lir -< limuikcnSclil.il säle mi: ihren prächtigen Batten, die Wasch- und Ankleide riiumo von. solcher l'rachl und Gediegenheit, dal) ihresgleichen rinne jede Uebertrcibung nirgends angetroffen werden kann Wir l>cwundcrn ja, wir bewundern die Einzelzimmer <l«-i erwa« Ii senen Zöglinge des Hauses, die sch»»n im Bend stehen und nach alter, edelster Tradition auch während «Irr Jahre der beginnenden Selbständigkeit oder des Studium-, nicht selten l>i> zur Stunde, die sie /um Ehebund in unser Gotteshaus fuhrt in Si hutz und Liebe der Statt bleiben, die sie von /arter Kindheit .in gehegt und gepflegt hat. W ir schauen auch ganz genau Iiinein in die Näh/immer, die l'utz- und Nebenräume, in jede- Winkel« hen, wir hca< hten die Überall ausgelegten Kußböden und sehen im dritten Sto« k des Hauses, wo nochmals Schlaf- und Einzelzimmer wiederkehren, die sorgfältig ausgestatteten Arzt und Krankenzimmer, Wir treten hinaus auf'den -«innigen Liegebalkon und klopfen in.den « eiten Korridoren und Vorräumen an die schönen s< hweren Schränke mit ihren Schiebetüren und wissen« daß diese wohl gefüllten Behältnisse Sinnbilder des Guten sind, des sorglichen hausmütterlichen Strebens; dahier waltet. Dazu noch überall in den Korridoren »<hone und bequeme Waschgejcgehhcilen; entsteht ein Gesamtbild von Wärme. Licht und (iesundheitl Ehe wir Abschied nehmen von «.lein Hau-, dain aller Stille nun seiner Bestimmung ubergeben worden i-t, treten wir neu h einmal leise in den Speisesaal des ersten Stockwerkes Dort grülit uns da- Bild der verewigten Frau Sophie Goldschriiidt Der Blick der Güte und Liebe senkt sich auf die ihrem Heim .invertrauten jungen Mens« hen. und wir gewinnen ein Ihnen und Fühlen dafür, daß edler Wille unsterbli« h i-t und segnend und mehrend fortwirkt Der Mann, der alledieses geschaffen hat. will kehlen Dank, aber es ist ja nicht untersagt zu zitieren, was unsere Bibel v«>n ähnlicher. Gesinnung spricht: ..Der Edle ersinnt Edles und er beharrt bei seinem Edelmut", -«> nennt unser grober lesaia daheiße Verlangen, immer neu und immer machtvolle! < iutes zu spenden, und da die-« /.eilen angesichts des nahen I« n Schow uaus geschrieben werden, halt sich der Verfassei liir ni« ht unberechtigt, mu h «Iis Torawort hinzuzufügen da*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.