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Die Gemeinschaft · 1926-11-28 · 6 (28.11.1926) · p. Seite 8

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Journal
Die Gemeinschaft
Volume
1926
Issue
6 (28.11.1926)
Date
1926-11-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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taj^en, daß sich unterdessen eine wirkliche (iemeinde bei uns und um uns gebildet hat. Denn der ganz ungewöhnlich starke Besuch war von unmittelbarem Interesse an dieser heiligen Sache diktiert. Nach dem Kinheben der Thora sprach Herr Rabbiner Dr. Salomonski in schlichter, aber ungemein wirkungsvolle Weise, anknüpfend an das Worf^,Eingedenk sollst Du sein des Auszuges aus Aegypten alle Tage Deines Lebens", über die doppelte Knechtschaft, in die jeder jüdische Mensch gebannt sei und aus der es sich durch eigene Kraft zu befreien gelte. Am Schlüsse der ergreifenden Ansprache traten die Mädchen ein/ein vor und erläuterten in kurzgefaßten Sätzen den gewählten Leitsprüch, Die Auswahl der Sprüche war so getroffen, daß sie zusammengefaßt die Grundlagen des Judentums widerspiegelten. Die vorangegangene gründliche Vorbereitung hatte es ermöglicht, daß die Konfirmandinnen auch Eigenes, Erarbeitetes geben, konnten. Arn folgenden läge wurden sechs Knaben eingesegnet. Jeder Barmizwah vorstand es. seine-Paraschah mit vollem Verständnis zu leinen. Beide Feiern hinterließen einen tiefen, nac hhaltigen Kindruck. I*. T. Sur kn-t vier und Sinnhas-tauro-Oottesdicnst. Schon seit einer Reihe von Jahren veranstaltet der Liberale' Synagogenvbfeifl Norden, eine besondere Succo-Feier, hauptsächlich für die Jugend. Die diesjährige, am 2. Tau Chaul hammaued, wie stets bisher in der Succo der Neuen Synagoge, Pranienburgerstraße, war für die Teilnehmer wiederum ein religiöses Erlebnis. Will es schon etwas bedeuten, daß an einem sonnigen Sonntagnachmittag mehr als 100 Menschen sic h zu einer besonderen gottesdienstlic hen Feier einfinden, so gibt die Tatsac he, daß diesmal ein beträchtlicher Teil der Anwesenden Erwachsene waren, zu allerlei Gedanken Veranlassung. Nicht nur der Jugend ist die Succo in neuer, sc höner For'm nahegebracht, auc h in den allen ist allmählic h das Bedürfnis, um nicht zu sagen, die Sehnsucht, nach solc her Feier erwacht. Man muß daran teilgenommen haben, um beurteilen zu können, welch freudige Andachtstimmung in jung und alt geweckt wurde, als der gemeinsame Gesang von Mallelspalnien und — nach dem Kiddusc h — das Schilf hammaalaus ertönte, als aus Kindermund der Vortrag des „Tischdank" sowie religiöser Hymnen und Gedichte erklang, zu welc h religiöser Weihe die StimmuAg sic h erhob durch die Ansprache des Rabbiners Dr. Salpmonski und durch das die Fe er umrahmende Harmonium- und Geigenspiel, Die Suc co mit ihrem Glanz und ihrem Stimmungszauber ist so im Herzen vieler wieder lebendig geworden. Auch der Simmc hast.iuro-t lottesdicust suchte alt hergebrachten) Gut neue Form zu gehen und so neuen Wert und neu« Wirkungsmögllehkeil zu schaffen. Diesmal war besonders < 11 <- Tora-Vorlegung anders gestalte! und vornehmlich rief Jugend H

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