Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 52 (23.12.1836)
- Date
- 1836-12-23
- Page
- Spalte 415-416 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/4889117-4929679-4929926--528-4889549- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
oft aügkfochmtr (Ar di« -athe vor Schebnych und M»Wl hier in ganz rer Fassung erscheint j es ist Ämlich in ein Ge» für die Wiederauferstehung^ der Märtyrer umge« >drlt. Es ist dies^um f» bemeränswerther, nicht darum, weil die geschehene Urnwmdltmg Billigung >irnt,' sondern noch mehr, weil Ne vielleicht daS! Beispiel ist, daß von einer so insehnlichen und jodorm Gemeinde,' »» die israelische zu Triest, Stabilität eine- GMßL^aufgehybeh worden ist. — chorj Rabbiner. en und rSgi-srn Der, rmeinde in ^rcöden.!chlu») > '!) durch 'Köm'gl. sierorbnung der jüdische Kultuchnd Unterst des Ministeriums is Kultus» isens gestellt. Letztere Stimmung Htige Folgen gehabt. Bereitem Feb» ließ das Ministen,« deältuS 23 lagen mi die'Vorsteher unserer Gemeinde,» innere Dichtung der religiösen und Unterrichtsan^ten de» -ffnd. Selbige werden sachgemäß bestwortet, sch Grundzüge zu einer neuen Orgauisanl einge» Al» hierauf der vorige Rabbiner th 28ten «ril 1835 mit Tode abging, verfügte eil Mini« »rial-Derordnung, daß nur ein wiffenschaftll gcbis» Iter Majn zum Rabbiner erwählt werd, könne >d die gstgierung sich das Bestätigungsrrm vorbe« ^dr. Eich spätere Verordnung setzte die Ansterun» a! an bin zu wählenden Rabbiner naher a^einanr und teilte einen Entwurf mit, wie die rtziösen id Schuberhältniffe der hiesigen jüdischen Epeinde ordnet werden sollten; dieser Entwurf athch viel ^umanität^und könnte manchen andren Regungen Mustei dienen. Keine Eigenthümlichkeit ^acls angegriffen, sondern Allebezweckt nur, Orsiwg ^id Ueberrmstimmung in die gottesdienstlichen l^nu- P zu bringen; der Ite §. desselben bchk'mmt, -L ' den Israelit« s-q« »nn an bffe »liche örckigeons, Übung im Königreiche Sachsen gikattet sepn siA — Als bei dor i« Der. 1835. stai gehabten Rabbiuer» wähl, der Teplitzer Kreisrabbin , vr. Frankes, von der Gemeinde mit Stimmern»» rheit erwählt wor» dnr warderselbe aber Forderun m stellte, die mit den pekuniären Verhältnissen der Semeinde nicht in E'nklang standen, erklärte eine önigl. Verordnung vom 30. Januar 1836, daß, ri die durch Anstellung deneuen Rabbineren »rieten verbesserten Einrichtungen ins Leben treten zu affen, die Israelit. Gemeinde allhier von nun an < jährlich einen Zu, schus von Ekuharndert und S ebenzig Lhaler» Eonv. Münze auder Miuistert, affe erhalten soll, unter der Bedingung, daß der hie e Rabbinr zugleich die geistige Inspektion über die i rrlit. Glaubenöge» «offen in Leipzig (ohngesähr 100 Seelen) mit übernehme, die Reisekosten dahin ab« ebenfalls au» der Ministerialkasse vergütet erhalten II. — In rillgiö» ser Beziehung ist nun eine der l tatsächlichst« Be», mühungen der Gemeinde sowie de neuen Rabbiner», die jetzt bestehenden 4. kleineren Synagogen (wovon 3. der süddryHche» und 1. dsr yhmisch«polnischen Liturgie folgt) in eine einzige chit üitgemäß eiugerich» tetem Gottesdienste zu vereinigen. > Ein Gesuch an die Regierung, um.Aeptgeldliche Überlassung ekues Platzes zur Erbauung.xiner Syväoge, ist an die Stadt-Eommun verwiesen worden, V»it der Aufgabe an Letztere, einen angemessen« Plm für die Jsraeliten zu ermitteln. Die Statt-Comnun hat jedoch ihr Unvermögendem höher» Wunsch! zu entsprechen auSgedrückt und wir sehen nah der wchsten Resolution entgegen. — So habe» sich Sie Verhältnisse der hiesigen Israelit«, bis jetzt bestallest und auch wir sehen, wie unsere Glaubensgenßsen in vavern, dem bevorstehenden Zusammentritte Irr Volwvertreter mit sehnsuchtsvollem Blicke entgegest; doch! .schätz« «kr uns glücklich; unter dem Zepter riueS Rgente« zu le« ben, der seine besondere . Huld gegen d« israrlit. U», terchanen schon bei mehreren Gelegenhe^en persönlich, ausgesprochen hat. —