Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 52 (23.12.1836)
- Date
- 1836-12-23
- Page
- Spalte 417-418 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Aui (Vamtzerg Distnkts-Rabbina die KultuSgemeii tigen Samrätsv gränzeuden Länd« herchrnahenden vbsn Laze-gefchichte. >en 21ten Drc.) Dm Seite de« dahier erging folgender Etlaß a« sein« Distrikt«: „Dkt gegenwar, rltniffe in Bayern und den ani machen e« rathsäm, die jetzt sanzmLßigen Fasttage tVl Fowre alle dergleiltn Fasttage, die nicht vom Gesetz geboten , sondern nur durch Gewohnheit eingeführt sind, zu suspendien. Denn obgleich jene m der Hauptstadt BayenS und in deren Umgegend Herr, schende Krankheit 1i« zu unfern Gauen — Gott, dem Akgütigr», sei esfhoch gedankt — nicht vordrang, so kaun doch durch »gewöhnliche Kasteiungen eine Di«, Position für biefme, wojür Gott Hüten wolle, bewirkt werden. S heißt e« im Magen Abraham, Kap. S76: „Jetztfastet man gar nicht zur Pestzeit, denn die Erfahr»» lehrt, daß durch da« Fasten di» Empfänglichkeit « da« Miasma prädisponirt wird." . Eben fo heißt es« dem Buche ^mtscbstb venjamin: „In solcher Zeit Epidemischer Krankheiten) fastet man durchaus nicht."» Der Vermögliche kann solche Fa, Kech. durch Almo n an Arme reluiren, wenn er sei, «er Schuldigkeit enüaen will. Wir verweisen hier auf die Glossen t S Rabbi Mose« Jfferlein im Orack cimjim Kap. 3Sst §. 28 und 588, §. 2. Der Aermere hingegen kajn den'Fasttag ersetzen zu einer Zeit, »venv die Gefahr, so Gott will, vorüber seyn wird.— Uebrigen« möge »e Lrhre der Weise« (Tal. Thamith, Abschnitt 2), „dß »icht Sack and Fasten, sondern Buße und gute Wecke die Hauptsache ausmachen," wohl erwogen md teherziget werden; dann ferner, wa« David in slnui Psalmen (31,^19) sagt: „Da- Opfer, da- Eo« wohlgefällt, ist ein gebrochener Sinnsein gebrochenes und zerknirschte« Herz, o /err, verschmähest Du nicht." Sk ö> Z e l l e n. .i Herr vr, Joserh Schein er, k. k. Professor v«r Theölygie) sagt an Schlüsse eine« Aussätze«, in welche« er über die Welverbreitung spn'cht (vr. Pletz thevl. Aeitsch. 7r. JaOg. 2s. Heft): „Urberbycken «r mit bedachtsamen Auge das »»v«. vr» Evrretsts, auf welchem wir jetzt Es'l Bemühunzen der Menschen die heiligen Bstche» de« alten BrMdes verbreitet sehen: so können w» nur bewtndern ,nd staunen, und dabei mit hei, diesen Büchern durchdrungen wer, ' "Wen in alle Theile der Erde gehen, die V* gekannt sind, und wir finden Menschen, welche kn dkes^HMDNMmanoen inen, vre ^kjchschre Bolle« GvtteS, W? auserwählten, bewundern, Lehre« der Weisheid Md Tugend daraus sammeln, dir/ geschichtltchen Dstllmahle der Urzeit mit Liebe UI, Wärme lesen nid werter erzählen, die Spuren da erhabenen DichtÄrst grauer Vorzeit anstaunen, «»l'I austaunend sich sum heiligen Gebet« eimveihen; welch, mit Erstaunen /sin, und wieder lesen die Wecke da heiligen Sp?e«r Gotte« , und dann anbeten -de« G-tt, der dich Urkunden der Vorzeit anfbewahrei ließ zu ihrem Osten. Keinem Buche hl solche« Heber, fahren! SuchhaS bietet Stoff §um Nachdenken! Don in Asien, in/irrem kleine« WrOchen, nur au« eine» Volke, da« P» andern Dökkktn lange an politischer Wichtigkeit stertroffen wP, lOtt kommen diese heiligen UckunVn hervor, rnw jP^ßnden wir sic in allen Theilen-er Erde! Wo.«W eines Holk^ schichtliche jenk»ahle solch pm Tl)cilnahm», sol^ei, ven allgemmen vielseitt'gen GMüst r » nden; M. s«.» Herr wir ajt eine« Volke« heil. Li> -r so viel Heil und Segej für die späteste Nächw . < °ßen? Vergeben« sr-en wir e«. Wir finden nicht. Rur die heilig Literatur der Hebräer ist äs, u die die Gottheit olchen Keim alles Grofien «id Guten ge legt hat/daß es nimmer daran gedrillt, wyp« alle Völker ^d alle Zeiten auch daran steh nährest wollten! Ächten diese Bücher auch rech, verständen werden! Möchte sie Niemand gebrauchen, zu seinen: Verderb«!" _ Gr im I. 1831 erschienener Hcittischech des Groß/errn bestimmt: „We.-Raya'S, d. d die Griect , Armenier, katholischen Armenier und Irr« den, ey mit den Tücken gleich seyn, ohne da> der Most das geringste Vorrecht sich anmqpen oder auf fi en Namen als Muselmann irgerst einen Anspruch egründrn darf. Denn vor dem Aitzesichte dev Sulu l bilden Alle nur Einen Körper,^ nur Line Fami , was auch immer die Religion Einzelneu mag: der einzige Unterschied bestchr in dem Gewstn, wofür der Mensch nur Gott «rwnv'-Alich ü Die Regierung wird unter keinen Verlstitniß h-auf Rücksicht nehmen, zu welchen, Glauben sich d Unterrhan, der vor ihr erscheint, kckennt.,. sie Randglossen zu diesem tückisch» Staast» prin-p möge sich der geehrte Leser hinzuslenken. An dre verchrlichen Leser des Füllhorn«. er schieden« Umstände veranlassen mich, dj» Forts»,«, d» «lldorn«. dessen 2r Jahrgang mit -e-ennchtiger Rmn-j merchlieit. auf unbestimmle Zeit zu untrrdrech«. Die« »r -efstgen Nachricht!_ S. W. Rosenfeld. * »«Hang oes Füllhorn« in Heften mit schöneniTMlchtage kann unmittcldar von dem Her«»««»der in