Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 39 (23.9.1836)
- Date
- 1836-09-23
- Page
- Spalte 309-310 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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so« ritzt der Versammlung angenommen worden,' «ft ftkcheirrig in de« Aussätze: „Beleuchtung de- Antragder Religionslehrer km Rezatkreift rc. hon,«kro^rs geäußert wird; die Plenar-Lerfammlung widersprach, mit einer Majorität von einer Stimme, den Ausichten de- Au-schuffenur Hinsicht, lich der Oberkirchen-Behörde, da die Majontät des AuSschuffes, von dem Gesichtspunkte ausgehend, alle Halbheit nicht viel tauge, für «ne permanente Oberkirchen,Behörde, die erwähnte Majorität der Plenar,Versammlung aber sich skr die in der fraglichen Kkrchenverfassung vorgeschlagene transiorische, rerp. für die sogenannten KreiSrabbinate *) erklärte; in den andern Punkten diese- Betreffs aber blieb es bei dem Gutachte» des Ausschusses, von welchem die genannte Kirchdnverfassung nach einer lebhaften Debatte mit 13 gegen 2 Stimmen im Allgemeinen verworfen und der Entwurf einer zweckmäßigen Kirchenverfassung einer General-Synode Vorbehalten wurde. Rur die hierüber besondergestellte Frage, „ob die vorgelegte Kirchenverfaffvng nicht mit zu den Akten kommen dürfte, um . der etwaigen General, Synode bei dem Ent« würfe als Leitfaden zu dienen?" wurde von der Majorität de- Ausschusses und der Plenar-Versammlung bejahet.« Eben so «nxiMig ist in jener Beleuchtung 310 (Kassel, 3. Vept.) Für die Jftaeliten in allen Lheile« Kurhessens ist gegenwärtig ein Oberrabbiuat in Kassel eingerichtet. ZuM Oberrabbiuer ist Hr. yr. Philipp Romknn au- Würzburg, ei« in Mischer Gelehrsamkeit ausgezeichneter Mann, ernannt worden. (P«agO Die israelitisch« Gemeind« dahier feierte die Krönung Gr. Maj. de- Kaiserdunch di« Errichtung -ei»« Kleinkind,rbemahrenstelt Istft uachrw.oob 8S Mädchm, und durch einen Gottesdienst, wobei der Chor des israelitischen Kultusverein-, unter Direktion de- Theaterkapellmeister-, mit Begleitung der Orgel, «itwirkte. MiSzelle».. Der fränkische Merkur berichtet au- Berlin vom 8. August: Die Bekleidung akademischer Stellen war den Jude« in Preuße« ausdrücklich zugesichert, späterhin aber auf da- Andringen eine- Professor- «öftrer Universität, der wegen seiner vielseitigen literarischen Produkttone« bekannt ist (vr. GanS), zurückgenommen. Der Urheber diese- Rückschritte-, der erklärt hatte, entweder er oder keiner solle als Jude den Katheder in Preußen bestelgen, war späterhin indie Äußerung, daß die neue Synagogen-Ordnung die I konsequent genug, sich taufen zu lassen, wodurch er Sabbathgebete so bedeutend vermindere,daß diese Verminderung bei dem israelit. Publikum deplatten Landeso große Sensation erregte und alder Anfang de- Abfallvon der Religion angesehen werde. t H * sich den HqHcher Israeliten zuzog, Christen zu erwerben. ohne die dich« der Zur Äage-geschichte. (Preußen.) Rach Berichte« auder Gegend von Koblenz, ist S. K. H. der Kronprmz von Preußen für die Emanzipation der Juden nicht günstig gestimmt, und man glaubt, daß er den neuesten Anordnungen in Bezog auf die Juden nicht fremd fti. , » ... ». . *) Deren Kostenbetrag sich auf da« Zweifache einer bei der Synode w, Oder - «ckntreis» in Vorschlag ,»rächt», yermenaMen Oberkirchychehsrb« ^»lauft» würde. ' Der Kaufmann Johann Volkmar, zu Mefd ritz im Großherzogthume Poftn, welcher a« 31. Mai d. I. verstorben ist, hat in feine« letzten Wille« nicht weniger als S0,000 Thaler zu «ohlchättgr« Zwecken au-gefttzt. Unter diesen sind 2000 Thsr. für jüdische Arme. Da-verräth sicher eine fthr edle, ehrenwerche Gesinnung, und verdient, in den Jahrbüchern der Geschichte verzeichnet zu werden. Ja Malte»'- --Bibliothek der neuesten Weltkünde-- heißt esr Sehr viele Israeliten besuchen Vtock- Srchange (die Börse in London). Einige derselben zeichnen sich durch ihre- Anzüge- Vernachlässigung