Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 39 (24.9.1835)
- Date
- 1835-09-24
- Page
- Spalte 329-330 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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benSwandcl davon Gebrauch machen kann." Hiebei, macht der Verfasser-folgende Anmerkung:' .1, > „Von der Wirksamkeit der hell. Schriften, von dem segensreichen Einfluß ihrer kehren selbst auf den grmeinsteo, rohesten und ungebjldesten Theil der Juden, habe ich mich vielfältig über- -rügt, ,obschon diese nur auf denÄe-.dermündlichen Unterhaltung vervreitei I werde», ,,undui,' keinem Lehrbuch versaßt sind. Welchem jüdischen HauSvater, welcher iüdischeinHaa-mutterffnddie Begriffe von der Einheit GotteS, seiner Vorsehung, seinem Rlchttvaintt-'wio er die Frommen in einer äscherst PZejlt besohgen,, die Bösen^ bestrafen wird, nicht bekannt, nicht. geläußgT Auch der gemeinste Jupe stndet in trübseligen Tagen Lost und Likderunh an den.Gehansen einer seligen Zukunst, wo er Ersatz für unverdiente Leiden finden wird., Unser dsr Geißel Per Verfolgung blickt er auf rum Himchel unp.stützt sich auf die Vorsehung alS auf einen unerschütterlichen Pfeiler. „Män muß da- Bettrauen auf die Allmacht nicht verlieren!^. ist ein sehr gew-holkchek Ausdruck, der dem Mglücklichen Trost gewährt, wenn Ke/Kummer-.und Sorgen Niederdrücken» und sie fichren diese^und ähnliche Redensarten^ beständig im Munde. In Polen habe ich ungesittete und ungebildete Juden in Menge qygettoffe^ sie waren im höchsten Grade vernachlässigt, ohne Kenntniß, fast ohne Bekleidung, aber nicht ohne Gott und seine DecheißüngeN,. die sie durch münvlhhen Unterricht auden heiligen Urkunden erfahren, und zum Gebrauche im Leben anjuwenden wissen. - " . . r , ii'!!> -.ic et. '-r Dfe' Myth'vlogi^-de» H'ebräerii.. > (Böu I. G. v. tz'etbe'r. Ältzs.ÄstbüL jü > ''"I^en chlchtuitgrn'." > '!' Die hebräbische Nation hgt ihre Mythologie und Dicht ung *), wie alle Völker, die durch Hr. ». hat hier dl« s» setz« verk«umt«n und Lsmlßdeuteten Haatoh Im Sinne, «rlche im Talmud . «w d«A Mkvaschl« vorkmomeri!.. .'SV. SleL-ü. Sprache u«d Tradition biiu< höhe reichest » not ist dieselbe nicht so bekanntand' au-gebildet, ,alS die Mythologie ÄWM selbst einiger unstreitig rauherer und wildbM Völker. Die Ursache hievon liegt meistenin den Schicksalen der Nation, in der Lage ihrer äus, fern vad inner« Umstände,die auch die Anwendung ihre- Geschmack- und de- Scharfsinne-, den ihr die Natur gewiß nicht versagt hat, bestimmt oder fehlgeleitet haben. 'Ich gehe allevorbei und führe nur da- Eine an: Daalte Testament ist bei ihnen da- Buch der Bücher) alle Lehde, alle Wei-Heit mußt demselben irgendwo angefügt, guihm, wo möglich, hergeleitet'werden.' Äochwendig mußte dieß den scharfsinnigen Köpfen de- Volkeinen engen, zu engen KreiS geben. Man Me hinter den Text der Bibel, waunstreitig besser allein gestandest hätte» man kleidete in ein Bild, in eine Parabel, walieber eine freie Lichtung werden mochte; man sähe sich endlich geststthi-tt, nach vielen Proben der Weisen voriger AeitiArten der Au-legung festzusetzen, die eigentlich gar keine Au-leguug, sondern Anwendung freie Dichtung mit dorten, oder nur, »>ei Gelegenheit Line- Wortede- «bllschen Textwaren, deren höchste Schönheit'also natürlich dahin ging, mit Worten der 8siih«l' etwas ganz anderezu sagen, alder ursprüglich» Sinn war; etwa- NeueS, unerwartet ÄltöMPnnigeS und Schöne-. *) Lehrer und GW^rtpetteifetten hierüber; und dir Sache ist jed«n belamtt, der nur Einen Bibelkommentar diese- ,Völk«-, Eine Sammlung ihr«r Sprüche, Dichtungen und Sabeln gesehen, oder auch nur die Rog.e s n der Auslegung und Erweiterung' de- Wortihrer Väter, die sie seihst gaben, gelesen. ' Aber nun, was hatte diese Dichtung-att, diese Einkleidung und Anheftung scharfsinniger Gedan- Bergt. Maimontva« M » re Rebuchim» Tb. 3» Ab — s-Ntt» 43. f Ae».