Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 39 (24.9.1835)
- Date
- 1835-09-24
- Page
- Spalte 331-332 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ie Sprach« der Bitze« — was hatte sie Schicksal, da Ke in die Hände anderer ss ^.. Trostruf. ttRka ßel, die dieallefür eigentliche Die Stürmender Postttk kegenM ko bald «leaung de- Wort- Gottehielten? nicht zur Ruhe; stürmt eS nun auch in der öf- .. ' fentlichen Meinung/wo die Strebepfeiler de-Re . . . ^to der Rabbi am scharfsinnigsten gewesen war, T>.S»Hvard er am dümmsten; eben wo er den feinsten ' ' Witz angebracht hatte schien er ein rasender Schwärmer. Man machte lächerlich, was man finden und wieder gar nicht verstand; und indem man den schinen glänzenden Staub - auf dem Flügel de- Schmetterlings mit gtoben Händen angreifen, ja gar zersägen und zetthellen wollte,'.freilich so ging der Schmetterling und sein Flügel verloren, und man besudelte sich nur dje Hände. Die die Geschichte diese- Doste- und feine Behandlung kennen, werden auch literarisch hierüber keine Beweise verlangen; eine Reihe Bücher, zum Theil sehr neue Bücher, sind davpo redende Beweise. Audem Holsteiyischerr. Ausser dem Entwürfe der neuen Zoll-Vrb, nung und einer Tomnwaal« Ordnung wird die Regierung dem Vernehmen nach auch einen Gesetz - Entwurf über die bürgerlichen Verhältnisse der mosaischen Glaubensgenossen den ersten ständischen Versammlungen «orlegea lasser«. Ls ist in dieser Beziehung von der Schleswig«Holsteinlauenbur- -ischerr Kanzlei -deo hiesigen Behörden aufgegeben worden, namentlich über folgende Fragen zu berichten: 1) wie viele mosaische Glaubensgenossen, abgesehen von Friedrichstuds, Rendsburg, Glucksstadt und Elmshorn, in den Städten, Flecken und Ortschaften dek beiden Herzogtümer zum Aufenthalt lande-herrlich comessionitt seien? ») wie es rückstchtlichwdsefer Koncessionirten io Ansehung de- Kirche»»«, mch.Schulwtten- und der Armenversorgüng verhWii.m>etbe? 3) wie viele det landesherrlich cöneeMtnrkenmosaischen Glaubensgenossen «in Handwerk eia i kaufmänüischeS Gewerbe, den sogeu-ontey Gchacherhaudel tteiben? und wie viele kchwissenschqftlichen Beschäftigungen gewidmet haben? Wenn die Regierung, wie zu ermatten, in Bezug ans die^Lmaazipattonder Juden liberaler AnstchHst, wisch brr dergerintzeinAnzahl der Juden rm Land« wohl, schwerlich ein bedeutender Widerstand in den GtändeversammluNaen gegtneine beanttagtr völlige büraer- . liche Gleichstellung der Juden zu befürchten fein. gierenvom Glauben gehalten werden so läßt sich nur Schrecklicheerwarten. Also Geduld, di« Bahn ist schon gebrochen. In ruhigen Tagen wird man deiner gedenken, .gedrückte- Israel, man muss eS,. daun wird man dir geben), was dir gebsiytt, e-ist jäiiUr, was dir dein Und unser Gott giwbte. ' > Friede sei mir un- und mit Juda: (Bayer. National - Zeitung.) B erfichi ehe ne-. i Die i-rael. Geme'iUde in Berlin verlor in »er neuesten' Zeit zwei ihrer Vorzüglichsten Gelehrten: H. H. yx Zu »z, und vr. Jost. Ersterer folgte einem. Russe nach Prag, leztere nach Frankfurt-M. . . Arm Rabb»ner'^ü Bkrkeoseid wurde von Seite der grvssherzoal. Oldenbvrgische» Regierung ernannt der Rabbinat-kandidat>-Hr. Elia - Srünebaum au- Myochweiler im bayerischen Rheinkreise. Die besobte Regierung ttäat jährl.' SSO fl. — zur Besoldung de- Rabbiner- -ei. Die grossherzogl Badische Kammer nahm den Antrag (Siehe Füllhorn Nw."i3. S. 144.) auf Besoldung der israel... Lehrer auden ossentlichen Fondan; fügte jedoch da- Amendement hinzu, dass bei Errichtung emer neuen i-rael. Schule der Magistrat de- Orteseine Zustimmung geben müsse, und jwqr audem Grunde, weil die Besolduva der Lehrer zum Theil immer auder Gemtivdekässe bestritten witd.! ..'s) '-.'o't .i ' 'k .! . ..l! i ' ' Verkehrtheit. Haben die Menschm einmal eine Thor beit ergtijhul, es /ei ig Meipuog -oder. Gewohnheit, so haM sie fester dqr-n, alan , tausend Dingen, tue die Dernun/t gebietettt. R — d. '.-r . Redigirt von Rabbiner S. W. Rosenfel». Derkgt von Fr. Ääl t hr in Din krlF b-hil.