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Das Füllhorn · 1835-07-23 · 30 (23.7.1835) · p. Spalte 237-238

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Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
30 (23.7.1835)
Date
1835-07-23
Page
Spalte 237-238 (sequence 3)
Language
German
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.-»»rauLLelö-t *«gel«gt,i»»rd er chi»tg nun dar- «st, die einzelnen Stücke selbst näher zu beleuch- ,tin und «in anschgalichiS Btld eines reinen Her- Zen- und geraden Sinnedaraus zusammenzufetzen.' Lr hob folgende drei *) Punkte heraus, welche er einer genauem Exposition würdigte. Da-reine Herr ist ») wahcheitsliebend — aufrichtig, L) Liebe athmend und ' . c) friedfertig, ' wo Ref. nur bemerken will, daß ihm die wortend gedankenreiche, treu audem Leben vollkommen gegriffene^ äußerst deutliche und anschauliche Darstellung der Unredlichkeit -rS'Menschen 'im^ täglichen Leben, im Handel und Wandel, sywie dlx treffliche und^uf das Gesetz Gottegegründete Widerlegung der falschen Einwendungen der lügevollen und trügerischen Menschen g«iz vorzüglich gefiel, und bade«,-Nednar, ehrende .Geständniß abtegen muß, daß evi daS. .menschliche Her» studirt und das schalkhafte Gkmüth'ves Unredlichen ganz durch- ^schaüt und so zum Dortrage gebracht hat, daß Man «S sicht besser zu hiren wünschen könnt«. Auch die beiden andern Punkte waren gut erörfett, und er schloß den ersten.?h(»l seiger Hede mit der Hinweisung der Angabe de^Mittel,'wodurch eine wahre Herzensreinheit erlangt und die erlangte erneuert werden kann aus den zweiten Theil. n ' (Schluß'folgt.) 1) l *4 —!-:—'7-7-: ... ' - . . *j Um Derzelhriiig, Hr. Rest!'Hier bot Sie Jbr (ve- - tzächtniß «W wenig getauscht. Rctakteur la< die Predigt bevor fle gehalten wurde und weiß daher» daß der Liedner hiir vier Punkte ausstellte» nämlich: Wahrheitsliebe» Liebe «thmend, Gerechtigkeit ilrchend und Frieden 'verbreitend» indem M derselbe a^'die im stvntexte avgesührten Worte Ps. ' SS. tl. 12. bleib. -> i _^ D» L. . ' ' Simon Deutz. *) -chamd ps^ Lloion DSut,." erscheint» «tffen. ^sucht in ihrstch nach eiarm hreijärigenStlÜfchweijftt» .gegen du Anschuldigungentu rechtfertigen,defenZul er gewesen ist und noch ist.Er bekennt sich offen alden Urheber der Verhaftung der Herzogin von Berry, geht aber in lange. Details ein^, um zu beweisen, daß er-dabei seine persönlichen Interessen allein seine» Überzeugung als Bürger zum Opfer gebracht habe. Den Behauptungen dieser Broschüre zufolge, legte Deutz in die Hände deS' Grafen Ehoulot einen Eid ab, durch den er sich verband, alles für die Wiederherstellung und Aufrechthaltüng der Legitimität zu thun, und in dem er auch den Gliedern, der von der Madame eingesezten Regentschaft da- Recht zuerkannte, ihm, sollte er zum Derräther werden, da- Leben zu nehmen. AlS er jedoch nach Lissabon und Madrid geschickt »porden war, um von Don Miguel Hülfe an Leuten.Md Geld zu verlangen, richtete er an Hrn. v. Montalivet ein Schreiben, worin er diesem alle' Projekte der Herzogin von Berry und ihre Parteigänger denunzirte und erklärte, er allein wäre im Stande, Frankreich von Anarchie und einem Bürgerkriege durch die Verhaftung der Herzogin zu retten. Als Bedingungen seine- Verraths stipulirte er, daß da- Leben der Herzogin ungefährdet bleibe, daß sie unter keinem Vorwände den Tribunalen ausgeliefert, und däß 'kein Legitimist wegen der ,Derhäitüisse, in deNej^.et chit ihr stöhen,möchte, verhaftet werde. Bei einer Zusammenkunft, die Hr. v. Montalivet mit Deutz in Parihatte, wurden diese Bedingungen angenommen, ebenso auch später von Hrn. Thiers, der dem Hrn. v. Montalivet ich PriniffAuP 'nachfolgte. — Deutz geht nun ist.die Details Heiner ÄPedikion «ach Nantes ln der Art und Weis« ein, wie er die Herzogin' verhaftet hat. Er behauptet, daß Herr Simost Deutz hat in Pan'S eine Broschüre unter dem Titel: „^rrsrtatioa cko dl»- *>> Oeffenttche BlLter-erichtettu stuist von diesen» Sk. mon Deuß» er bat« in Lankow um die Hand der Tochter eine« der ersten Rabbiner daselbst sich beworben > der Rabbiner aber verweigerte fle ihm, welk, wie er sagte, er sich unwürdig gegen die Herzogin von Brrrg betragen habe. D. Red.

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