Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 30 (23.7.1835)
- Date
- 1835-07-23
- Page
- Spalte 235-236 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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seß. MantteS nicht ganz gleiHgüttig sein und ich gefaltt«<und dass sie schon in dieser Hinsicht vor , -egte schon lange den Wunsch, ihn einmal hö- David sich nichtzu Gute thun dürften, daß noch . renzn können.. Heut« war mir Zeit dazv gessönqss weniger'aber G^wH^daS aufrichtige Zeug- «nd zufällig davon unterrichtet, Daß'Alein'Prrniß wird geben können,"daß sie nach dem Falle dige, versäumte ich auch diese Gelegenheit nicht. Ich erwartete Vieles und meine Erwartungen wurden — gerechtfertigt. Ohne mich , auf die ganze gottesdienstliche Feier elnzulaffen, welche bei dieser Gelegenheit auch^ihrem Verhältnisse zu der in früheren Jahren gewürdigt werden könnte, will ich mich eben nur auf den vernommenen Vortrag beschränken, und darüber in Folgendem Einiges sagen. Man hoffe nicht in Nachstehendem eine ausführliche Relation und Rezension darüber zu lesen, sondekts nhr'kurze Bemerkungen, welche in Eile niedergeschrieben worden sind. T e x t: „Ltn reines Herz schaffe mir, und „den rechten Silin erneuere in nur^>. Pf. ' si. v. ir. .. >i Nachdem von ihm der ganz« ein und fünfzigste Psalm, woraus der Vorspruch gewählt worden war, in einer guten und neüern'lleberfetzung der Gemeinde zum besseren Verständnisse d«S einzelosn'Verses vorgelesem war, begamt er nun mit seinem Vortrage, auf welchen'Mt die fremden zugegengewesenen Zuhörer nm so mehr'begierig und gespannt waren, da er. bereits durch seine schöne Aussprache bei dem Lesen deS Psalms dieselben für sich gewonnechhatt«. Strenge nach den oratorischen Regeln verbreitete er-fich im Anfänge über die VeraülaMPwHche'David, den königlichen Sänger zum Abfaffen diese- Ps-lmS bestimmt und waS besonder-, ihn zu diesem AuSmfe -u feinem Gott vermocht hatte; et erzählte, wie David, der soilststetS Vach dem Wege und Willen Gotte-gewandelt, daher der Liebling Gottegeworden durch einen einzigen wollüstigen Blick in einen so tiefes Abgrund sich gestürzt hat, wieS dann seine Zuhörer auf ihr.zjgmeS Leben hin, und nöthigtr sie zu der Frage an sich so wie David gebüßt, gebetet und an der Besserung deS Lebens gearbeitet haben. Denn bei David, alS er h» Größe ßiheS''NerH.sch«n- Mgx. sehen, war auch all sein Streben dahin gerichtet, den Geist der Erneuerung, der Heiligkeit, der Reinheit seine- Herzens, und SiqneS sich wieder zu verschaffen) und bei ÄotN wieder in Gnade zu kommen. Dasselbe, sagte der Redner, mvß auch unser einzige- Trachten für die Dauer unsere- LrdenlebenS sein und so kam er auf sein schöne- Thema) daer sich zur heutigen Rede auSgewählt hatte und welcheer in folgenden zwei Sätzen auSsprach^,. 1) Worin bestehlt wohs M.,r?mx- Herz und ein rechter,ch'Lyu'L.. ,-j .i,- 2) Wie können wir unS eia reine- Herz und ' einen rechten Sinn »erschaffen u. «rhalten? Hierauf folgtt eine Anrufung zu-,Gott, daß er ihm seinen Beistand.verleihen,! daß ,ev ihm die rechten Worte .auf ferne" Zunge legen, die Gemüther seiner Zuhörer^ und Brüder inr Glauben öffnen und diese gottgeweihte,DLugde allen zum Segen gereichen lassen möge und zulezt eine b escheidene Bitte um Aufmerksamkeit'und gütige Nachsicht. " i -ss--- T^heil^ >!.> Nadem er,in ^einein) ^iNE<läge dgff Grmüth seiner Zuhörer iä Mer gesteigert gegeisterten Rede ganz.besonders in Anspruch genommen, und zur freudigen Aufnahme des Worte- Gottes her- .gesichtst chEt, chegapn ex nun,che^, belehrenden Theil seine-,Hlo.ttrageS.' ^ä^te se^ paffend üny gl acksich/'pqs iNßleuh feM.Kenntniss aller einzeknin Theile und Verse de- Psalmbucheverrich?dft 'vekfe'st und4 aus dem 24. Psalm, wvfin ^-ie^"vd'llffäabig'e Beäntwörtung deausgestellten Satzeenthalten war. . Die ganze AufKäbe--hakte demnach 'alsschon im