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Das Füllhorn · 1835-07-23 · 30 (23.7.1835) · p. Spalte 239-240

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Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
30 (23.7.1835)
Date
1835-07-23
Page
Spalte 239-240 (sequence 4)
Language
German
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niemals einen Augenblick seinen Much schwin« Den fühlte, und daß er erst dann wieder dqrio bestärkt worden sei, sein Werk fortzusetzm, alchm Madame und Hr. Mesnard die Plane, ' Die sie für den Bürgerkrieg entworfen, ganz mitgethrilt hätten. Er habe, sagt er, die Herzogin, aber vergeblich, beschworen, die Bender zu verlassen, und ihr versprochen, ihr alle Mittel zur Flucht zu erleichtern. Lin erster Derhaftungsversuch misglückt«; denn Hr. Joly hatte in der Dunkelheit einer kalten und regnerischen Nacht die Spur von Deutz verloren. Nach einer zweiten Zusammenkunft aber, die sich Deutz mit der Herzogin verschafft hatte, gelang endlich die Verhaftung. Nach vollbrachter That reiste er nach Parizurück und bat Hr. Duval, keinen Versuch 'zur Verhaftung des Grafen Bkurmvntzu machen. Der Präfekt gab ihm sein Wort darauf, und bald erfuhr ich, sagte Deutz, daß es dem Grafen und allen Leaitimisten, dM wie er. kompronnttirt waren, die Vendee und Frankreich zu verlassen gelungen war, denn die Polizei hatte sie da suchen lassen, wo dieselben, wie sie gar wohl wußte, nicht waren.—. Die Broschüre, die von dem Advokaten Maul ist abaefaßt ist, schließt mit einem Schreiben de- Hrn. Lreniieux,warin dieser erklärt, daß Deutz- Vertheidigung allen Verdacht entferne, als wäre der Verrath durch Geld erkauft worden. „Sie thut dar," heißt es darin, „baß Sie nichts Anderebeabsichtigt haben, alS Frankreich den Bürgerkrieg und den Krieg mit dem Auslande zu ersparen; sie läßt Sie nach einem ganz andern Maasstabe beuriheilen. - tungeu und das Bildungswesrn der Israelitin in dem Herzogthnme zu. verbesserst und das EM deihen de- Leitern zu fordern und. wie Wir darin die' sicherste und unumstößlichste Bürgschaft für die Verbesserung auch deS äußern Zustandeder ISraelitest erkennen, so geben Wir der gesammten Gemeinde und, dem Vorstand,, ins Besondere auch dem Lehrer Steinhard, Unsere Zufriedenheit mit dem jezt gemachten Fortschritt« zu-erkennen, und hvffen^-daß der gute, auf wahre Religiosität gerichtete, und das Gute pnd Bessere, ohne Rücksicht auf Alt und Neu) gerne fordernde Sinn immer allgemeiner werdest, und die Gemeinde Unsere auf ihr Bestegerichteten Gesinnungen immer bereitwilliges entgegenkommen werde. — , Hilburghausen, den 3. Juni 1638. Herzog!. S-'KonMvrium. ' L,jv..Uttenhoyen» *) ») Die von Hrn. Etelnhard gehaltene Rede ist bereu« im Drmk «rs-ientn. .. ' ,, I' -r ) ' P a r i'L Ein deutscher Gelehrter, Di-. Münk, hat hier den größten Theil des bisiijezt unedirteL arabischen Textes von dem MorehNevochimdqs Maimonides gesammelt,, um damit die Oxforder Handschrift zu NMeichen und dann vvllständkg heräuSzstgeben. Bis Mt besitzen wir mlr eine hebräische liebersetzung H,eseS Handbuchs der Philosophie. Auch gedenkt derselbe eene Zeitschrift für rabbinischarabische Literatür zst gründen. k Konfirmation. Das in dem Berichte über die zu Hilbürghaüen statt gehabte Konfitmation erwähnte Reskript ^eS Herzoglichen Konsistoriums an die israelitische Gemeinde daselbst lautet, wie folgt: „Im Namen Seiner Herzogl. Durchlaucht rc.xe." AuS den Relationen, einiger Unserer Mitglieder haben Wir gern vernommen, baß die Israel. Gemeind« ebenfalls eiste öffentliche und feierliche Konfirmation und Einsegnung de» aus der Schule zu entlassenden Kinder «ingeführt und daß diese auf eine recht zweckmäßig« Weise vorgenommen worden ist. Wie eS Uns immer eine besondere Angelegenheit war, ustd ist, die gotte-dienstlichen Linrich- DerDorrang. (Eine Fabel aus dem Midrasch.) Der Schweif der Schlange sprach einst zu ihrem Kopfe: „Lang« genug gingst du voran; laß,uns einmal den Rang wechseln und mich vvrangehen." „SS sei/k sprach der Kopf, „gehe!" Und so ging denn der Schweif voran. Was. war aber der Erfolg? Bald zog der SchwÜs die Schlange unter Domen, bald schleppte er sie in- Wasser, bald ins Feuer, unh sio war deS Jammernkein Ende. » * So ergeht es dem Volke, westn die Niedrigen sich erhtvsn, und den'Höhern das Ruder der Regierung aus der Hand reißen. R-d. Rrdiglrt von Rabbiner S. W. Rosenfeld. — Drtlog» von F7. Walthr in ,D<n keßs bühl<

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