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Das Füllhorn · 1835-04-02 · 14 (2.4.1835) · p. Spalte 107-108

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Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
14 (2.4.1835)
Date
1835-04-02
Page
Spalte 107-108 (sequence 2)
Language
German
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» .107 108 sinnig stille -vfkchautt<tu Dem, der über diesen, sie stich separat erschienen - nicht mehr der Sternen throrlet und herabschauet in die Niedc- Athem dtS Dichters der ersten Gesänge durchre; und^emÜthig beuge sich daS Herz vor dem weht!). Möchte doch nun auch mit der Zeitder schaffende«..Bater, und eS thtänet gerührt dabisher noch unerfüllte Wunsche deseligen Her- Augo, schein dieser Thränenperle strahlet herrlich derS im Betreff der Blumenlese der Erfüllung rviederVlegoldeneJnschrift: Glaube. Und stille entgegenreifen! — ' unß leise und der irdischen Sprache unbewußt : ) Met das Herj und fühlet Seligkeit und Wonne im Glauben an den Allvater. — DaS Ohr des Wahrhcitsuchendcn und des Gläubigen aber höret die himmlischen Klange der pressenden ^ngcl, die da rufen und sprechen: „Lobet den Herrn! Benedeiet seinen Namen!" und ihnen erwiedern heilige Schaaren: „Benedeiet ist der Herr immer und ewig!" Nachschrift. Ich wünschte, daß eS einem geistvollen Manne unserer Nation nicht blvs einsiele, sondern auch gelaugt, eine Nachlese ju „Herders Blumeultse aus nrorgenländischen Dichtern" ju liefern, und daß er dann vorstehende Dichtung besser bearbeitet, in dieselbe aufnähme. Der verewigte Herder selbst wünschte in der ersten Vorrede zu seiner Blumenlese, daß er durch seine Arbeit „einen Weisen, einen Gelehrten der JosefKlein. Für Damen. - Don dem - von dem franj. Oberbefehlshaber zu Algier zur Feier der Ankunft mehrerer Abgeordneten deS Dey'S von Tunil veranstalteten und am 31. Oktober 1630 gehaltenen Balle, sagt der National unter Anderm: Die Dersammwar sehr zahlreich. sooOffizire aller WasftnKitttungen bildeten den größten Theil der Zuschauer. Die Gesandten von Tunis wohnten dem zu ihren Ehren gegebenen Feste in großem Kostüme bei. Zwölf Türken, eine gleiche Zahl von Juden und zwanzig-Europäer zeichneten unter den ,Tänzern sich aus. Von Damen waren nur sieben Europäerinnen und acht Jüdinnen, aus den reichen Handelshäusern Bacri und Busuach, zuzogegen. Diese leztern Damen, welche gegen ihre Gewohnheit Strümpfe angezogen hatten, waren mit Diamanten und andern Edelsteinen, so wie mit Gold- und Silberstoffen, be- „Nation selbst vcranlaßte, die Perlen auS dem „«undd<« M..N«, di- S-Idkind-m f«-Mch.>>0W<« °.i,E di- „chere, schönere Sammlungen zu geben." Schon ist andern OrtS ein Wunsch deS großen Verewigten in Erfüllung gegangen. Herder hat nämlich in seinem Werke: Vom Geist der Lbräischen Poesie (r.Thls l.Abth.St.lll.) den Wunsch geäußert: LS möchte eine„Epopee über Moses erscheinen, „und zwar nicht von einem Teutschen, sondern von einem teutschen Lbrärr." Und zur selben Seit er- DameN Baer^und Busuach hartnäkig zu tanzen, unter dem Vorwände, daß ihnen durch ihre Religion eine solche Unterhaltung verboten werde. Die dringendsten Bitten scheiterten an den strengen hebräischen Sitten. Der General Clauzel machte die HonneurS mit der ihm eigenen Artigkeit, und wußte durch seine Anmuth den versammelten Mauren und Juden die Vorzüge der «r-nMch-» R-s»w», «°» d» lüMche« H»r- H>nm»E-,y,d.. P..?. und der Reinheit der Sprache den Poesien der blühend - sten Zeit nichts nachgiebt. (Nur Schade, daß die ge- , reimten Prologe zu jedem Gesänge, deren da- Ge- Des Minister- Fox- Liebling-lekture. dicht 18 hat, zu sehr an die neue Art der Hebr. AlS einmal in einer Gesellschaft das Gespräch Dichtung mahnen und daß die 3 leiten Gesänge auf die Einsamkeit kam, sagte Fox-: Sollte e-

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