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Das Füllhorn · 1835-03-26 · 13 (26.3.1835) · p. Spalte 101-102

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Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
13 (26.3.1835)
Date
1835-03-26
Page
Spalte 101-102 (sequence 3)
Language
German
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101 zü haben, wie. dies aus mehrem Verordnungen hervvrgeht; «peil die hohe Staatsregierung einsah, daß sie ihrer« Sach« unerschütterlich treu blieben, wie solches fast' immer bei den Israeliten der Fall ist/.sich in Zeiten der Noth alS treue Unterthanen der legitimen Herrscher zu beibäh- 1 -- U eb e r s e tz u n g, (Hiob, Kapitel 15.) 1. Da antwortete Eliphas, der Themaniter/ und sprach: 2. Wik/ ein Weiser soll so eitles Wissen auSkramen,, mit nichtigen Gedanken sein Inneres anfüllen? 3. Ueberführen wollen mit Beweis/ der nichts taugt/ mit Worten/ die' nichts nüzen 4. Auch Du vernichtest die Furcht, sprichst unziemlich vvr Gott; 8. Dein Frsvol unterrichtet deinen Mund/ du wählst eine Sprache der Listigen; 6. Dein Mund verurtheilt dich, nicht ich; deine Lippen zeugen wider dich. 7. Bist du der erste Mensch geboren? Wurdest du vor den Hügeln erschaffen? 8. Verstehst du GotteS Geheimniß — während es dir an Weisheit gebricht? 0. WaS weißt du, das wir nicht wissen? Was begreifest du, das nicht auch unser wäre? «10. Auch wir haben hohe Alte Greise unteruns, die bnehr Jahre zählen, als dein Vater. 11. Sind die Tristungen Gottes dir geringe? die Verheißungen, die Erweise dirmittheikt? 12. Wie verführt dich dein He«, Wle verleiten dich deine Blcke, 13. Daß du so gegen Sott dich auslässest, solche Worte aus deinem Munde bringest! — 14. Was ist der.Mensch, daß er sich rein dünke, der vom Weibe geboren, daß er gerecht seiw will? 78. Trauet er doch Seinen Heiligen nicht. ' - - erscheinen die Himmel nichs rtin Rm, 16. Um so weniger der ScheuwürdigchVeiwvrbtnr^ der Mensch, der Unrecht wie Wasser schlürft. — 17. Ich will dir verkünden — höre mich- WaS ich sah — ich will es erzählen; ^' -18. WaS Weise sagen, nicht verhehlten vor ihren'Dätern, IS. Denen allein das Land gegeben, und nicht Fremder in ihre Mitte kam. 2». Der Frevler lebt beständig in reger Angst, der Wütherich — so viele Jahre ihm auch beschieden sind; 21. Stimme der Schrecknisse in seinen Ohren, im Frieden — überfällt ihn Räuber. 2Ä. Er trauert nicht, aus der Finsterniß hervorzugehen, sieht immer das Schwerdt entgegen; 23. Wandert nach Brod umher— wo ist es? — Weiß, daß sicher ein Tag der Finsterniß seiner harret. 24. Ihn schreken Noch und Angst auf; bemächtigen sich seiner, wie deS Königim Schkachtgetümmel; 28. Weil er wider Gott seine Hand ausrekte, mächtiger fein will, als die Allmacht, 26. Gegen Ihn rennt mit frechem Halse, auf die Deke seiner dichten Schilde trozend. /27. Ist auch sein Angesicht mit Fett bedekt, wächst Falte über seine Hüfte heran, 28. Bcsezt er verfallene Städte, unbewohnte Häuser, die zum Schutte bereit waren; 29. Sein Reichthum, seine Macht wird nicht bestehen, sein Gut wird nicht gedeihen auf Erden. 30. Er entkommt nicht der Finsterniß, seine Sprößlinge vertroknct die Flammen, *) So wenig Grund diele llctersczuirg der sehr dunklen Stelle des Originaktcrte» für sich dal, so weist ich lech keine andere, hie besser wssre. Ich war zurrgeneigt, dem Kaldler za folgen, welcher in dem Worte liisoe einen rundgeformten Tragsessel versteht. Allein, wag hiedurch für die Wahrscheinlichkeit der Wortbedeutung gewonnen würde, ginge anderrrseitr an Bleichheit de- Bilder verloren.

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