Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 13 (26.3.1835)
- Date
- 1835-03-26
- Page
- Spalte 103-104 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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roe . -Mtzwiftdtn mit drm Hauche seineSMuudeS.— M. Mcht trau« der Irrende falschem Tande^ ' . dpin falscher Tand ist sein Erwerb. 82. ZU fkühzeitig folgt die Fülle, __ ßssem volles Gezweige grünet nicht fort. " 88. Er wirft wie Weiustok die unreife Fruchtabp , läßt fallen wie Oelbaum daS Geflieder. 84. So wvd der Heuchler Aufenthalt verlasiien, so die Hütten feiler Menschen vom Feuer vcrz>hrt. 85. Geschwängert mit Anheil, gebähren sie Anglük; ihr Innres brütet Trug. R—A. 16^ fi. für Warzen yertheilt. TrvL der häufigen Ausgaben aus dieser Käst«, hat doch durch welsf Sparsamkeit d,« jetzige würdige Verwalterin schon, eine Summe vou so st. aas die hiefige Sparkasse' gebracht, wo sie Interessen tragen. Bedenkt man, welche depentenbe. kästen die hiefige iSraelitilche Gemeinde iM Ganzen zu tra- Unke. e- ,nn e,',» ^>>—>-<—»-^ Religiöse Volksbestimmung, nach mosaischer Offenbarung.- » WaS ein Volk nach den höchsten Forderungen der Vernunft in religiöser Hinsicht sein oder werden soll, ist in der mosaischen Offenbarung deutlich ausgesprochen: „Ihr sollt sein ein Reich von Priestern und ein heilig Volk." 2. Mos. 19, 6. Auf die Erreichung dieses Zwekes ist nun alle- Uedrige angelegt. Herzlich und rein geht die Sonne deSPriesterreichs, die Idee von Gott auf, da sie bei andern Nationen schon sehr verdüstert ist. 2. Mos. SO, 1 — «. Mächtig und bestimmt werden die beiden Hauptmomente des sittlichen Lebens angeregt: die Liebe Gottes, 5. Mos. 6, 4; 10, 12. und des Nächsten, 3. Mos. 19, 18. — Or. Fr. Brenner. (Spezielle Dogmatik p. 291.) Beachtungswerthe Druckfehler. In der Mendelssohnischen Aebersrhung deS Pentateuchs, E. 1, K. 12, V.g, heißt es: „Das Volk Canaan war damals noch im Lande." Las ist offenbar ein Druckfehler; es muß heißen: „war damals schon im Lande," wie aus dem Kommentar zu dieser Stelle, und aus derUebersezung K. 13, V. 7, deutlich hervorgeht. Es ist dieser Fehler von großer Wichtigkeit, demungeachtet haben ihn alle mir zu Gesichte gekommenen Auflagen, selbst diejenige, die in Fürth mit Verbesserungen erschien. — Möge in künftigen Auflagen dieser Fehler berichtigt werden! Ml minder wichtiger, aber doch sehr bedeutender Fehler ist die Uebersetzung: „An die edlen Jünglinge der Kinder Israels re.," (B. 2, K. 24, D. 11,) der auch m, allen mir bekannten Auflagen vorkommt. LS muß heißen: „An die Edlen der Kinder Israels." Das im Grundierte stehende Wort „z-ile" faßt auch nicht die mindeste Bedeutung von „Jünglingen" in sich, vielmehr das Gegentheil: von alten, hoch-- ansehnlichen Personen, wie auch aus der chaldäischen Uebersezung deS Onkelos und den Erkläret» hervorgeht. Auch dieser Fehler verbiet/Berichtiauna. » Korrespondenz. R-d. . (Sulzbach, Febr. 183L) Seit mehreren Jahren besteht hier ein wohlthätiger Frauenver- ' ein, der vielfaches Gute bezwekt und befördert. Fast alle Frauen der israelitischen Gemeinde liefern nach Vermögen und gutem Willen monatliche Beiträge, und mit diesem Gelbe werden insbesondere kranke Prrsvnen in dürftigen Familien ohne Ausnahme des Geschlechts, dürftige Wöchnerinnen und fonstHilfsbcdürftige Personen verhältnißmäßig unterstuzt, und aber auch für jeden Winter 2S fl. für Holz und auf die Ostern 25 Alte und Neuere. Sprecht von den Alten mit mehr Ehrfurcht, ihr Jünger Ver Seichtheit, Weil Ihr ihnen ja doch Alles in Allem verdankt; Kunst habt ihr von den Griechen gelernt, Politik von tze» Sttmern, ' ' - . Habt selbst Religion bloe von den Juden gelernt. August o. Platen. Nrbiglrt von Rabbiner T. W.-Rosen selb. — Verlegt von Fr. Wal thr kn D inktlßbü-l.'!