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Freies Blatt · 1894-09-02 · 126 (2.9.1894) · p. [Seite]

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Journal
Freies Blatt
Volume
III (1894)
Issue
126 (2.9.1894)
Date
1894-09-02
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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reite * Organisationen beheben. Zur Einigung io len ferner die antifentitiiebe Bereinigung iiir ‘Vorbfcuticblänb, Der bjoeri'ü e Bauernbund und Die, Hamburger Aiitnemiien eingeladen werde», Tie Temst l'ociale Reformpartei stebt durchaus auf monarchi'chein und Deulschiialioualem! 3oden. vorläufig ausgestellt worden sind, Ter 3 teiormpartei stebt in Folge ihrer uumerichen 2iärke die ir-apf des ersten Bo 'sitzenden zu, als welcher Zimmermann in Aussicht, genoiniiien ist,?tebe zweiter Boisivender in Beirachk gezogen. alS Hospitant beitreten. Tas wurde wardt's selbst eut-prechen, andererieits einem Barteigeiioi'e», die nteilt für alle p kommen. Tr. Honig mitte den Antrag, ftinitmine, zu ertbeilen und den Vorständen rmann p. 2onnenberg ist als A^l wardt könne der Fraetion nur wabricheinlich dem Wunsche Ahl. Wumche eines großen Tbeiles der »lititchen Handlungen Abl wardi's mit pe ra n two rt li eit gemartt werden wollen, entgegen^ ein Broiecle der Einigung die Zitier Partei und dem Parteitage die .wetteren Borbereitnngen in die Hand'zu erben. Tiefer Antrag wurde einst i nt m i g a tige n o m itt e n. <Ulbltnarötbtrfi in ötr Schult.') JlbitiarDt macht nenerdiugs Geschäfts reifen in Pommern, „ui Deut kleinen?lcfrftäftefoeit des Wahlkreises Randow, Greifenhagen, wo er am leisten Toiinelstac frage" halten wollte, bat, dem „Belliuer Unter Tertia des Gmnuasiums -getagt: „Wc geht, dem ' t n d die Arbeiten für viele von c udi ,m ii Df n til te ru man wohl tm Reiche der Gottes'urcht und Freies Blau. einen Bortrag über die „Juden ifeieblatt" ztt'olge, ein Vebrer in der r Tön ii ersiag znin Borirage Freitag erlassen. Ich hoffe, dort; u i e b e n." Was wurde frommen ime dazu tagen, wenn 'reinninge -oder >oetali>titche Z'ebrer in gleicher Weife ihre Vertrauensstellung iiiißbran.he» wuiden'r Plan wird man sich erinne-t, daß 'einerzeit und C'fieieec agitirt haben. zu ähnlichen ichinuvigen Paneiagilatioiieii st.h d-n>tber fcfoch weniger wundern, wem inr die-Wahl Ahlwardt's hierfelhü Laiidrälhc > Ter Ramvf ums Taskin i Ter 'Pärteiraib des Berliner eoniernativeii Wablvcreines hat im Hinblick auf das bevor gebende Er'cheinen der agtlirinhen .Teiit'cheu Tages-Zettuiig" und der atrti'emiti'iirn „Bolksr ui.oscha u Anlaß genommen, den Mitgliedern des Wablvereines fowie allen Paneifieniiden anzuemp'ehlen, die an' dem B stebendeii Zeitungen, nämlich die „.Iren; Berliner >deii dss Tivoli Programms Leitung", das „Volk" »nd den ..Retchsboten" durch Abonnement und Em.tfehlung zu iiiiterstüpen. 2\us antiKiniti|di<n flattern t Tik Theorie des Heren Tacilnö wiederholt in dem Paradoron gefallen baden, .den Raeenantiiemitisiiiiis zu eultipiren und als mtt ihrem vriesterlichen i sich neuerlich katholische Priester Berufe vereinbar binzusielleii, ei» treffend bezeichnet, sich ganz gut verti Wege de» .Ebriftlieben* — den Inden denn wenn der Jude sich taufen laßt, so sind iie find qrößteiiiheilS iWefcbtift?anti Lee auf der Elaviatut de» Men'chheitsgemütbe! Al'o greife» w.r ans nah diesen deuifche B o lks ch ar a I ter in für f ich Taotus." Rliii was -ageu die geistlichen Ra de« Herrn Taeiius? Lind sie lept eiwas tao. Ebrilllich sociale Humanität.- Tie Hirderbewahraiisialt in Meran ist i» Hände» der Elenealeu, daher empfiehlt noch nie angeschlagen wurden.' hatten! Ter unpe r fälscht e elbft fchon eine Religion, eiiauiisemiten zu diefer Religio» pfeble» wir der Rumpanei Teckert unk Et nforte» folgende stelle auS der lebten Toiinerstag-Rummer der „C stdeutiche n Sinn Dich au". Tas Blau läßt sich von einem Raeenantifemitesi futbark n: „Zu der .Osideutfchen Rundschau' vom Anglist 189 l war die Tbana be verzeichnet, daß die Iudenicha't Pi st pan« zur Erbauung einer christlichen j Rieche auch etwaS beiträgt. Ich finde dies nicht fo erfchreckend. tbeilweife fo^ar felbsiverständlich. Warum soll et» christlicher Jude nicht auch fei» 2cherfle Rieche beitragen? Hau» er ja doch sogar Bi'chof werden! solche Erfcheinungen zeigen eben, daß Renbebraismus und 3 l tb eb raiS mlts, wieTübring die Beziehungen .zwischen E br ist en t b u m und Iudentbu m gazi; agen, und daß man auf dem nicht beizukommen vermag. Unsere .christlichen' — Antifemiteii sind ebeif auch keine Religioiisantifemiie», sie mit ihrer Weisheit zu Endet emiten. Ter Bau einer Rieche wird den Juden keiil Greuel feint ich habe f >gar einen Juden gesehen, welcher i ui El i angluiig eine« Tempels in der kt tbolifchen Rieche der andächtigste Befucher ivar. Also nicht Rieche oder Tempel, fondeni deuifcheS Volksbewußtsein. Wie fagt doch unfer größter Tenker der Gegenwart'? ,Ich habe in allen Angelegenheiten gefunden, daß man sich den Juden gegenüber me,st im Berkauf befindet, im Berkanf »ämlich nach dem Mustergefchäfte von Judas Tas bat michdenn zur Unterfuchnng Getriebe», wie der Änfklärung für! die Juden eine Aufklärung über d^e Juden! zu folgen habe.' Und an einer anderen 2 tolle: .Tas Empsinden und Bortellen eines Bolkes kann weiter reiche» und richtiger auffaffeu als das eines anderen, gerade wie bessere und tchie.hie.e Augen verschiede» sehen. Auch bte hat aifo die neuere europäische Well einen Berus, und das nördliche Veben kqn» hier »ach 2aiten ausgreifen. der dort erscheinende rlerieale i lde „B u rg g r ä s l e r" diese Anstalt den Eltetn dieser Anstalt bebt er. besonders hervor, das zwar: 1. für vornehme, 2. für bürgerl bemittelte Kinder! Anstatt daß die liebe sich bemühen würden, die Elaffengegenfäs e berschärfen sie dieselben, indem sie E>ie«c sch n eiliprägei, und pflege». Teilt vornehme» Ri freue dich!", dem bürgerlichen „Bete und ar^ei arbeite, sei deniiiihig und entbehrt!" Tas I'. Weiß sein, der über die Berschiedenheit GeburiSivegen >o schön im „Loeialen Ennits versiaud. Tb aber auch Ehristns, der liebevoll): gemacht hätte, als er rieft „ikaffet die Rleinei, und segnete sie alle. aufS Tringendste. Als Vorzug sie drei Abtheilungen habe, und i ch e und 3. für arme, u n Prediger der christlichen Rächste.n abznfchwächeit und zu mildern, Rindern von 3 bis 1 Jahren wird man lehren „Bete »nd ite!", dem armen diinde „Bete, mag ii» -Linne des Toeiologeu der Menschen vom Rechts »nd der Leo Gesellschaft zu spreche,-. Rinderfreund, diese Unlerschiede zu mir kommen!" Er lvbkoste i Ein seltener Fall.) Zm autiieinitii.b .Hippur", und es heißt jepl wieder ivie alljäb legte Entstellung des,,.Rolnidre"-G,-beles aufi Post" machie den Anfang, indem sie in eineßi der jüdische Ber'öbiinngstag" nberschriebenen .Ho'.nidre Gebete n»d im Talmud de» Zude» ständen Meineide zu leisten. Ter „E e n t r a l b ü r g e r i ü d i f ch e » Glaubens" bat diesesder öiaatsanwalt'chaft in Hannover erging ein Ermittlungen ansteUen lassen, ob der Talnili Glaubenslehre anzusehen fei, durch die vernom n aber kein klares Bild erhalte». Es müne dabr dessen Tolus veruetiit werden. Gegen diese schiverde ein. in welcher hervorgebobeu wurde, der Talmnd gerade alS jüdische GlanbenSlebre gnfi sich auch gegen das .Holnidre Gebet richte, lichiung der jüdischen Religio»sge'ell'chaft. t verein" den Bescheid des Tberstaaisanwaltes ersten Ttaatsanwali in Hannover erfuchi habe, das Bl an zu erheben. Es wird sich daß jemand wegen ReltgionSstöniiig, begangäi d t' ch e Glaubenslehre, vor Gericht sieben wir> zWikSer eine Liig.k.l Bor einiger Zeit ging durch die antisemitische Preffe die Rachricht, der oberste Religionsvov jeher lEbachambaschii der Zuden Palästinas und ihm »ach die 'ämmtlicheii ^tur zogen Vorsteher hätten das strenge Verbot erlaffen, daß kein Jude irgend envas bei einem muhammedaniichen ober die brtreffrnbe Waare noch bei berechtigt, wenn auch die Autii Ziiden! Auf eine diesbezügliche einem Zahre amtirende Großchristlichen .Haufmaiiii kaufen dürfe, fo lange einem Zude» zu finden fei: eS fei al-o ganz feimten die Parole ausgäben: .Haust bei keinen Anfrage bat nun aber Der allerdings erst fehl Nr. 12>>. n Heblalender siebt jept „Zoni lich die alte, hniidertmal wider rächen. Tie „H a n n o r> e r i f ch e Tie Heiligkeit des Eides »nt* Artikel behauptete», daß in dem gestattet sei, unter gewissen Um 'ereil, deutscher Staats halb die HIage erhoben: seitens ablebueiider Bescheid. Lie hatte d als eine T-uelle der jüdischen lieiien sachverständigen hierüber r zu Gunßen des Beschuldigten Bescheid legfe der Verein Be daß in dem angezeigieii Artikel bezeichnet sei. und daß der Äu alfo zweifellos gegen eine Ein arauf erhielt nun der „Eentrah ’ a n e in Eelle, daß er de» >ie öffentliche HIage gegen fouach der seltene Fall ereigne», t durch Angriffe auf Die , ii rabbiner in Zerufalem, Herr Zaeob 2anl E l der Rabbiner von Fern'alem önentlich in den des Inhaltes publieiren ließ, daß bei Inden zt jnden nicht gekauft weiden sollen, alS eine L ü g e erklärt und betheuert, daß er niemal) iafchar, die Mittheilnng, daß Tnnagogen eine Rundmachnug bekommende Waaren bei Richtre.che Verleumdung und eine derartige Publieation er lasse» oder veranlaßt habe, daß er im Gegenthiil stets feinen GlaubenSgenoffe» rS' in der Smiagoge der Ge chied mit den Mitmenschen i» einschärfe und bei jeder Gelegenheit und befo i meinde ans Herz lege, ohne Eonfefsionsunter Liebe, Friede und Eintracht zu leben. Es liec t aber auch ein christliches in Hannover erscheinende „Han 2 treck er, batte seinerzeit die llngeiianigkeit derselben wandte in Jerusalem und veröffent- Zeugniß über denselben Gegenstand vor. Ta» noveriiche 2onntagsblatt", redigirt vom Pastor selbe Rotiz gebracht. Auf die Runde von der sich der genannte Pastor an feinen AmtSbruder licht jeyt in Rr. 28 des „Hannoverischen 2onntagsblatteS" das Ergebniß feiner Eorrespoiiden; folgendermaßen: „Auf unsere Anfrage erfahre ich von Herrn P, Tb. 2 chneller in IerufaIe tu Folgend >S: 2cbon einmal wegen der tbeilweife irrthümliche» Rachricht über da» geg ltche Raustente gerichtete Verbot des hiesigen jü habe ich mich bei Juden über den 2tand der daß allerdings im Verlauf der letzten Jahre lasse» worden fei: dasselbe habe sich aber ai auf mnbainmedanische Raustente bezogen und hebe nur für eine bestimmte Zeit gegolte^. Was in dem vielfach veröfientlichten hiiiansgestellt. ist entweder auf irrthümliche oder auf Uebertreibung seines Gewährsmann'S zurückzufiibren, muß aber natürlich al» unrichtig zurückgenommen werden in L!r. 19 richtig stelle, bedauere ich, daß in d«> genommenen Rachricht allerdings Unrichtigke 2trecker P." n mubammedaiiische und christischen TberrabbinerS angefragt, Tinge erkundigt und erfahren, innial ein ähnliches Verbot er- S besonderer Vercknlaffung nur Bericht über diesen Tbatbestand Aufiassniig des Berichterstatters Indem ich hiemit die Rotiz aus anderen Blättern berüberten enthalten gewesen sind.

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