Freies Blatt
- Journal
- Freies Blatt
- Volume
- III (1894)
- Issue
- 108 (29.4.1894)
- Date
- 1894-04-29
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Seit* «. t Freies Blatt. »".ihiriiSe. bobreitfe, umcigtcbeufe. eittn>nrjel(ifc, alis'angeiide:c. Xhätigteit der liier'.-, eu .Haiifleüte mit Händler gcntiiltert. d e sich i'ognr schon in Dem bis i’or >t:r;rm ne.ti „tntenvciiKU' Voporle Podskal tin;uniflen beginnen, mit hierauf ’V ’ente xi.iiie angeninnnt: „Nase ilamy — Herr Hmek overiri 'mit besonderer Verliebe mit dem Work.beII _i>aT>-- — „liniere grauen füllen um eines per menMieden Ileinen Voilheil? balber den .si.ni' aden de-? Juden, und bringen so die . Mb::.,-.- i.liniere teilte" im streng chr stlichen Eiline) UM den redlich '.'•■•.'ieuten Erwerb. Eo gebt ein Geschäft um da-? andere, ja ganze Kategorien :ErwerbSzweigen an die Eliten verloren, nährend die Unseren, niiihsani chr Taiein 'listend, langsam zugrunde gehen." Liil Verlaub, edler Spaziergänger/ die Frauen und 2 iingfr.uu’n am Moldansira »so, .renn e? tbatiä.dlich der ajU ist, ihre Ein ,v't!>'ewerbe al? aiitiiemiti'cher Herold birgt den mhtb'eb?.':!,.!’ geuuTt rorgeichrittenen Xa nr um? sie. kaufen, abzinvrechen. Tde Ellimnilege. e« für vrakli'cher. wenn „ni'.'i H.iin Vi eziiovsk:' tauten, der ''eine „Fabriea: — bei Enten lau", bei Enden, die in den Äi ne.n den E.bler b'ben. d.ist sie auch Temf.lie b: e-? in jeder Branche genug Glauden i . i;'.-. EanMien an' die Veine beltrn zu Erzengulste au» erster Hand alllNeding? eir-n er: iniieben -.'iupeu obendrein ZI! schien g. X.imen ab.ebanzelt. '\i!'rt Herr ö.ivomir fort n.ht dae mdi'ch. Element allüberall zur Herr'bau gelangen, das; linier Vürgeralleron? den christlichen .'lat n innrer un das; er ane eiial.--? E-lredeems; für inner Älter Zukn :f .laschen m t in eie Vnestadt hinaus tri: eu i're.i ut eu 2 trauen liberla'iend." euer über die Elrastenta'eln ge'vrochei.;e: Einer e id weiden wohl wisien, warmn ante bei den Hilden mache», und nicht zugleich da? Recht in sich, neu Prag? jedwedes Verständnis; ballen 2if, Herr Jfinnrntafeü Frauen" ihre Handschuhe bei •“ — so annoneirt er wenigsten» gen eine» tschechischen Äntiseiniten sind? Und solcher VreznovokyS e wirklich damit dem Wohlstand läiinen, wenn die innen, statt heim senden — zu taufen, lieber den und dort nebst dein Vi :>'e, den der Emde rerlangt. noch rir. 108. nothigt sind? — rsi'achdein er die ..E» ist >ebr on der Zeit, teil mann »nterftüpt und nicht zu den.Haiivtperkebreadern hinatSgedrängl werde.. ES ist die» ein i't. daß wir uns nicht in die cf eil la" eu, den Äsialen die Pliwe Und iteitert „Was wurde znin und ge'chriebeii? Und wa» ist geaeni.ber den zahllo'en jiidi'chen Firniemafeln? Wie leicht Guldm einem nat > e ilen Zweck, aber bei den per *■'.;; Einl..u'-it n.rere .Hau'teure untern -.. .*:•'ihenreu vor d in tliuin I'iid de ne ti.tt :vüe:e nationale Thai? i..st ie-:t > Phra'eu zir kre'ckcn, >'e de» re:: uns und de? gaiiien Volke? : litten ' tot eilte Er'.'-ialilät die tü ir,'.":u 'direti;u rerdtch : n. :. a.tge. Grnr.t d Ent' d! "eu lt veu, den christlichen dian'iuann n Venelstab bewahren, wäre da? Tarmn ist es liniere nationale idem die gemeiit'aiuen Emeresten tachdri'ick.tchst z.i wahren." Xie . 'EpaziergangerS zu 'ein und linst er vielleicht in der nächsten? ÄrtikelS lt> der Elaalsgrmidng der Firmenta'eltt mit den jiidi'chen Rauten perlange» ch ani'-re, ari'.ner kliiigei.de ZU eiferen. Rur must nach A;.:na:.rc: an' den. FiiinainlM'rer lauten, und mit teil : in auch di-- jildi'chen .'lau' eme perichtpinden. Ta? wäre t: dtaus 'bra b.-chei, Rücksichten betriebene EonfiScatiouS-- :• mir vir E teignnna der indischen Vesitz-'r. Uns 'cheiui!:' des r.t.et: Retdes za Ht.t. Und noch Einet! Warum ' '.'„f nt,- machet mit :-r Voycottirung desjiidi'chen nur Nicht die lt: stlichen .'tau'iente Hl bst mit gutem ::: christlichen ivahritamen-ctu, den ©e'it.ift? ...'.iimäben: > jdmii'crt: Weil die 2l>U.’e bie*'e? Lchüt'-eit kebr.n würde. Lv sind auch die von. n..:irn.:l :t Eoil'ninrereine zugrunde gegangen, en ■ "e'tt ä'rt-welt 'ein ' Elken, wie über. i ie .-> oalt'ame Eiaeugnng des ökono!ili''che>rl'ebens e? in <re>>e:n zu st: lagen versuchen. Wenn 2ie '.ulte». HrrrZaromir, dann blicken Eie srestiidlichst .'a.,a eildes tvit'.tel, tvel.che? Ebnen den Firmen i.llb.it wird. En einem anderen Ä nilel e l. aler in V-.'.g", ibwärnil Herr 'Eiroiuir für br'inni'.cheu Vandeebanrnstadt Tuner der Titection? l'chech.i'che Viiblieiiin noch da« deiltstbe stände? mm.,' zttrückzu'ubren war, da st diese Vüh^te auch Et :t: 'üiirte, „Mit dem Regime Ängelo Reu- :., ..!ir. „ist eie» Älter ander? geworden. Richt T vst de: ititd XatsteUeriiiiien biiianSgediängt t.-;t>r Äiimihrnng gelangenden Eiiicke >nde, begleichen der Earellmeiner und .tt dt. .*e. Uri i V.tbl'.dtim -erst Richt zehn Ehristen 'antest n Vi.ifterizng. Last in >cich.-- Theater den wirtlichen "'oll :n t.'.d t-.nt'.i g cur-'-lnn w :.t i Fre:,de bereitet, vtilmehr zuig - ,.".? wir:, ist ielbstr-ttiai.dltch, lind wenn tie Theater ' PI liitcht bei'd.'ltn llife. te V.lduisse der Erzgäter am Theater - 2 tamuipublicunx laue st nidtt? da gegen cinjmueuSen." .-v;,u;i rt.'e Vilot»'>e pcrüeUt, nie neben einem Viustbilk AbrahaniS auch eine Bülte oder ein Porträt de. Gesetzgebers Moses Hergeftcllt werden soll, da? iiberlnvfen wir getrost seiner or entali'ch ausschweifenden Phantasie. Wa? aber den Rückgang der Buhne, da?! lubticütn de? detitscheit LandeStheater» und die anderen v!»i ihm carikirten Bi rhältnisse anbelaiigt, so möge der Esinger VaöalyS sich gedient sein lasten, das das deutsche standeSthealer in Prag gerade miler der Tireclion. Reumann eine Mnsterbnhne geworden ist; dast die Äiiffnhrnnge'n Wagner'scher Tpern zu den Otlanzleistiingen des Prager Theater» Zählen, nnh daß u. Ä. der LlallHallrr Gias Thun, über dessen Confession und Äbstaiiiiiinng wohl kein Zweifel besteh'» kann, zu den fleißigste» Besucher» dieses MnsentenipelS gehört. 2o viel zm Tleuer der Wahrheit. Gesetzt aber,. Herr Earornir hätte Recht, und es ivürdm lhal'ächlich aus dem Prager Theater anstatt der Classiler und der moderne» litchljndeii ausschließlich Werte jüdischer Änloren ansgesührt; gesetzt, es würdet lhalsiichlich nur Enden da» Pnbliciim bilden. WaS würde daS beweisen? W hl nichl-S Ändere» als intensive geistige Prodnclivilät des JndenlhnmS, den .siuns sinn und daS üsthelische Gefühl der verhöhiile» „.sirniirmnasrn'", die e» vorziehe n. Äbend im Theater. zu verbiingen als in den ranckigeschwängerlen »iinipeit die heuchlerischen Tirade» „treisinniger" Voltebegliicker anznhören, welche zu Ham'e ihren stiberaliSinii» zur Echan tragen und im Wiener Parlamente mit stneger und -Echncider sraler nisircil. Und endlich, .Herr Earornir, Eie sind n itionaler Äiilisemil Eie hasten den Enden wie den Teutschen. Wann» liegt Ebnen alio da? Wohl »nd Wehe de» deulicheit ThealerS, alio einer deulschen BildnngSslälle, so sehr am Herzen? Warnm triiisiren Eie nicht lieber da? Public mn de? tschechischen stiaiioi al lheaterS, wo eine die Äiisiria daistetlende Ällego: ie anSgezischt wurde? — U»S noch mit den Echlnst'olgeiungcn ^dc» ÄrlitrlS zu besaffen, in welchem Herr Earornir darauf hinwein,- daß die Ende», we che ischechi'ch klingende 'Ramen führe», sich in »aiionäle Vereine einznschmnggc» und, einmal als Mitglieder aufgenommen, die Führiing an sich zu reisten s icheu, hieste ihm zu viel Ehre erwei'en. Tcn .sirn'a, Podvinec, Va>:>r, .siühi» y braucht man bloß die Rainen Ricger, Gregr (richtig Gröger), .strumbiiol;. T estrniik, Zeiihanuiier, Engel :: entgegkiizithalteit, um die Äb'nrdität solcher Ängc den zu erweisen. in. ui. tSteic dir Tivolibriiücr mit dkl» RciliSkaiizlcr (vrcdicu i In der „.streuzzeitung" verötseiulicht ein Tireeior Tr. Hugo .'iordgieii-Perkel lircken eimii „ostenen Vriei" an den Grafen Eaprivi, in dem sich tie solgentrn, ebein'o albernen al? frechen Eiellen si„>en. „Wird denn Ew. Epcellenf, als dein vor I^olt »nd den Menschen veraw wörtlichen ersten Beainlen de? Reiche? nicht bange vor dein vortächtige» Versal Sgeiöi'e. der Eoeial Teiiiolralen. der irreisinnigcii. der Endcii und Enteiig.mcssen Hallen elwa Ew. Ereellmz. der Eie selbst einem adeligen. Elamme enl peoSen sind, eS für gul oder un abweiebar, daß die Rachkoiiiine» der richinreichei taten aus hnntert Eästachlielder» zum Eiege gi fi tari'urt von Hau? und Hoi, von der Echolle nur uni den EchnS, 1'evi? Und Echnuihl? oder eienrathen Vlav zu machen'' ÄlS bürgerlnl:' Eieijiid eine? Kochmülhigcn Gebnrl?ade!?, noch vom 'alleren Echweist der Protiiclivstänte sich oder gead-ller'jüdiiänr Vauäuiei?: aber es m ist vo» jedem i’piurtfjeilffreien Kenner deul'cher Veihäl!»i>'e aiierlann! werden, dast der dtiilsche Ädel und iiainenlllch auch die von Enten und ^ndeiige! höhnteiw sogenannleii „eirautjnnter" Henii tqch deulschen Reiche» und der' deniickieii Fiirstenthri ne sind als die Rillee der r einem' nnchrisilichen Geiste io narl dnrch''el>lim sein dürfien." Uni: da??llle». weil der' dem Peo.'it der Ennler schmälen! Ter deutsche H in;!cr aber läßt - tie „reinen" •t. . :r. nie!i ilutiiemiteii ccm 2,iilage Vöckel' S, wenn sie leien? gerichtlich belange» : dagegen sieckl er die in den meinen Fällen ruhig ein, offenbar in Her irrigen Meinung, sie dnrä: Mtlie und lliachsichl zu belehren. FcliiIIcron. sinere, weiche unsere Eol sühn haben, nunmehr prole ihrer Väler veririebeti weiden, auch christlichen Eouimer r Man» hin ich wahrlich teils .weniger freilich ein Freund der inühelo? mästenden Geltprolb» osten ptelgefchinähleu u»d ve> ganz andere Elüpen t? ör>e „nd auch der Eildustri ch-rn'ü'che HandelSverlrag t . grob-werden, ohne viel Fete! mpenineiizen der Tivolihrüt it' i eit y : : -Oven 2: Illi)ftifi5inii5, pidismus, \ntifnniti5inii5 am Ende des nennzelint^ttIalirliundcris. Eine eulklir-philosovhisch>: 2tudie von L-. -v. Ienlrrlr. „ecbrn und energisches Handeln" i Cröve. Die HeilSsoldalen argnincnliren t^laubenöbckenntniß ist höchst einfach; Hörern: „Ihr Alle dient (Äolt oder den (4. sZorlfcZ'uu.' l der Heilsarmee obersli and dispnliren nicht. Iltr sie sagen;u ihren Zu Tenscl. Es ist ein un