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Freies Blatt · 1894-04-08 · 105 (8.4.1894) · p. [Seite]

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Journal
Freies Blatt
Volume
III (1894)
Issue
105 (8.4.1894)
Date
1894-04-08
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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e Nr. 10.'). Freie» Blatt. Seite l. Bon gewisse» »ichljiidische» und auch »ichlsreimaurerische» Sippschasle». welche sich wieder i» alle und junge Hauser eiuzuschiuuggelu suchen, um dort aus Grmrd eines längst erbrachlen BesähignngSiiachweiseS das «bewerbe der ichlcicherei z» betreiben, geschah i» der Rede des PalerS Bauchiuger keine Erivähnung. lAiiliskiilitischcr stiadfahrcrclnb „Favorita".» Man schreibt uns-. Dienstag den 3. April kam die lLhrenbeleidigungSkla'ge des anlifeiniliichen vStawicr ,'abrikante» Gustav >2 t in gl (nicht S l ü r z l, wie es irrlhirmlich in der letzten Rümmer hieß) gegen ein der sreisinuigen Partei ungehöriges Mitglied deS j RadfahrerclubS „Favorita" vor dem Llrafrichter deS Bezirksgerichtes Favoriten \ zur Verhandlung und endete nach gelungener Turchführnug des Wahrheit»/ beweiset! mit einem Freispruche deS Angeklagten. Ter in höherer Ami semiterei machende Llaviersabrikan't. entsernlc sich ziemlich kleinlaut auS dem GerichlSfaale, während der Freigesprochcne lebhar't begliickivnnscht wurde. 1'iebermapu v. Zornicüberg ihr schweres-«iSeld verloren, h-ben, wobei von il»n damals zwvchen Urgermanen, und Lemilen gar lei» Uulerichicd gemacht wurde, und bei welcher Gelegenheit der Verein zum Schutze gegen schädliches Kredit geben gegründet wurde — wollen sich heute Abend imRvmerfaale cinnnden. Vielleicht wird sich daselbst Gelegenheit sinken, die alle Angelegenheit zu'ordnen. Ei» damals hart Belrosiener " Viebermanu r>. Sonnsicherg hat zwar in dev Versammlung versucht, die Anschuldigung irrS Lächerliche zu ziehen, indem er daraus hinwicS, daß er .vor f ü n s »ndzivanzig Fahren gar nicht in Wiesbaden, gewesen >ei. TaS hat seine Richligteir, aber der Redner' balle als grund ehrlicher „Tcullchcr" nicht verschweigen dürlen, daß er vor d"r e i untzwanzig Fahre» in Wiesbaden. war, eine Zeild'ffcrcn;, die an der Lbaiiache ke> .jahlungSdisierkl z rrol l kaum elwas ändern dürfte ' (Roch einmal das Hcinr-Tcilkmal.) Ein Mitarbeiter eines Franksurler 'Fournals veranstaltete eine Rundfrage bei den bekaiiiilesic». deutsche» Schrift steuern und Tichlcrrr, wie sie über die Erdichtung eines Heine Tenlinals in Mainz'dächten. Während sich die Mehrzahl der Befragten für die Errichtung deS.Tenkmal« aussprachen, verhielte» sich Andere, daruiner besonders P. H. Rosegger und F. Dahn ablehnend, Ersterer, wie er vorgibl, auS^Uirkeililtrriß der Werke Hcine'S, b'ctzterer weil er dessen Eigcirschafl alS deutscher Tichier nicht an erkennt. Tie deutsch nationxsie anti>c»iilische Vubokralie ist Prag hat nun be ichloi'seu, eine Tankadresse an beide Tichter Rosegger uird Tahn zu senden. Xie „llnvcrsälschten deutschen Worte" dvürlen zum Beweise, wie deutsch Talnr ssthll, folgende Tichlung desselben ab: „Halle, du hohler Schirmender Schild. Schalle du schrecklich, — Schlachtgeiaiig! , Mil uns alle ' Ale» von ASgard! Wodan, du wilder, winde für uns! Schlage mit Schrecken Freißlich die.Feinde — Sende, Siegvaier, Teincn Söhnen den Lieg!" Man vergleiche damit Heines „Fichlcnbaum" und »rrbeile selbst, irer keutscher gefüllt und gedichtet hat. llxiiie Tanladrcsse au Earl Paasch., Ter „Verband demtichoeraler A »lisein i len Berlins, Abtheilung Haienhaide," überntillelle neulich dem böcarligen Rarrcn Earl Paasth, „dem wackeren und unerschroeleneli -lampser siir uniere idealen dculichcn Güter und Heiliglhnrner gegen FudaS Heun- :::cke. Haß, Herrschsucht, pug und.Trug, dem scharst» und. geistig höchveranlagien Beobachter deS ivaheen inneren Wesens des Hebräenhums, dem echien, zähen 'enlschen Vaudsmann von GelinauiaS roihcr Erde seine herzlichste» Glüße uud endeulichen Tanl " Fu der Tankadresie heißt esseiner: „Mögen harmlose'' . e.enaniiie .Aufgeklärte' und .Gelehrte' des . ueuilzehillen - Fahl Hunderts Fhre Werke kür .haarsträubenden Blödsinn', iür .Mwhen' erliaren, mag .'>'rae! durch ''ein übergroßes Geichrei und wunderbare Verstell.,ngölnnst noch n.inchinal deutsche MichelS betäuben, läuschen, ciuliillen oder .am'tläre»' wollen,' -ndlich blicht sich doch däs eicht der Wahrheit Bahn,. und die>'e Sonne wird in die dunkelsten, geheimsten Winkel von FudaS Geheimbiiud, Trgamsaiioii, Weien und Scharfen leuchten und der erstaunten Menschheit ein >'o grausiges, russisches Bild zeigen, als Sie kaum anzudeulen gewagt haben. Wir aber versichern Sie unserer größten Hochachtung und unseres sesten Glauben» an Fhre ' Einige Alarhcir, Betähigung und Fhrcn Scharfblick, und billeu den Gott' der Deutschen, er möge Sie unS noch recht, veefjt lange ru diestr Inda ''ehr gemein gefährlichen .Verrücktheit' erhalten, er möge aber vor Allem auch -Fhlic» einst die Sonne des Glückes scheine» ia>>e» und gl» Hohn '.ir Fhre» hochherzigen selbstlosen Mull, und Ausdauer Fhne» endlich den Iriumph verleihen!" Aus anti|cmitilchen 23lättmi.. «Rur fein diplou akisch.') Ta» Cig.iu des lNrafen Smoa Taronea schließt einen Artikel über die Reichsraihswahl in der Fniicrn Stadl Wien ,nn- 'olgendcn Worten: „Me, sivürdigeriveist t,at da» .Teuiiche Bolksblan, dessen Aetionslnst jevl einigerma-zen getäinvfl sein lonnie, unsere Bemerkung, daß ivir bald ls'clegeubeii habe» würden, über' die Eonstaneiizen zu ivrecheü, wel.che an» der Wahl gezogen werden, dahin verstanden, -daß di.e Partei de-' .Vaterland nun auch äußerlich die Tiennnng von den Annstn'.iicn vollziehen ivill. Für ims ist es >'ä lechieidings nrkbegrciilich, wie die eben vollzogene Wabl ini eriien 'Wiener Beziile, i» welche die eonstrvative Partei in keiner Wei-e eingrrü. auf unsere Partei zurückwirlen lönnre, 'ei cs im Sinne einer Trennung oder eMer Verbiiidung. lln'cre Posilio» ist klar nach allen - Richl'unge», und eie vinie, auf h welcher ivir uns bewegen,, ist io denilich gezogen, daß „n'r Ci.i zwei'el- ’ Haft 'ein könnten, die . nicht stbcn wollen." Wir wollen nrk l ..zweiielhasl" sein. An; dem ''ein Tivloiiiatii'chen ins ehrlich.,- Teni''ch übertragen,' lautet die; Aenßernng. des gräflichen C rganS: Wir werten nach irig üer die autticmiti• Jion Teinagogie» nnielstüh'e» und füttern, wo uns dies f.u niiieic Fwrcke rntfi'am ■ dlscheiiil; >vir wabren uns aber das'Recht, ei''luderliche» Falles drese-- h'enie.' ' dainil sie uns >>i,lg erinpronniliren, vo?: den Ra,l'äftißen abznichüllekn; lSolcccr ünitill.i linstr diremicr p Eorresvondeni '>5^citü_: Tas Loleee.' , h'alcin nlist eine neue Sprachbiülhe an'. Fil dem .Blaue des'ststne Elkl-e»''chuld - an Hamt nicht bezahlenden Polonski, wird an den Pornblag eines >'r>-,sinnigen I Abgeordneten, der neu proiceiinen Wablerelasst »ich: bloß lü. onderu eirea . 11.0 Sihe einznräuinen, die 'Benielkmig g-.-knüvsd, d:e--r Abgeoro::.-:.- ,verde "'ich, schließlich „Inn.InstUili--' dem Ivdiuger -sreisuniige» Pär:cib,"'chl»sse unieriver-'e:,, der nur -lU Sil.'e».zi,gesteht. ..I :tu.l:ii-.iiiis 1, - r Ei» EnkelkindnsHand Schmgri Ve. 1- .'io!:,'s, de..- idr fr,u\-laiit, (oU, nie. nmn sich in ,'treins erzähll, »her ca.' Loar.'v '.'.nein '.eizlich gei.'.chl^haben. t ÜliiS drr «akzbnrgrr ..Ebronit"' Man. schrejlrt nns ' ans. >alzb::-.-g:. llii'ere elerieale, vom Staaie iubveinionirte „Ehronik" l>a: wieder e:i>'mal da», , Frldeiilhilli, angdremvelt. Ta irzillüt gie ein paar Fälle ven 7,'i'''iid.':: -Fuk-'N,! die sich der Rei'ege'ellichast gegeiiüh.', übc-.nmnn'.e» Kab.-n ''oll,:, "Aid.wen» ,'o . eliva» nicht auch unier Ebristen vorkänie! Muß man dar in:-'.-..re eiuze!,ie Fälle geiieralisiren islid von einem Paar.auf alle '• gib! 1>-".l'.ölaene | und nnbescheideiie Fndeir und ebenso bescheidene nn, ::nb El* neu. ' Tie .Hakliing der „Ebroitik" ist tim io a»s'allende., :ls ''cr.ni Geist ' .! sichen (ans Zillerihal) rcdigirl wird ni-' noch dgz:. >ü> ich-.-enuoi, ge : nießl. Unser Slaal ist und kann ni.sir aiiliiemi:sich c::., dac j Grundprineipien'seiner Eristei'z .verleugne:? ' Ueb: ’ . 'ei: dem Ein- > geben ko» „>i»nl.'än>'Sr" und der Äuflo'nnA d.>- ..»H.'n^andizbui'.d.s' d--.- Rarenz , Anli-'emiti.Sn»iS i» entschiedener Abnalnn. s-e.ü ision. Rur "''eunirderalb Liainer.! der n I"»» j■:ix von sich lede» mach-'» will, nnd einige jui:,;>'re Beamte,' die an der Wiener Universität den Schonerioniswas ein.',eso.zen, r'er!:e:eu ihn noch.! Hos'enilich nicht a»' lange inrhr.'' E-iue lkiiiladuilg au utrfdjänitc Aiilisrinilkil , Tcr.„ä eurich ,'ooiale Bereit, zu Tan zig" hielt vor einigen Tagen eine Versainmlnng ab: ivährend „er der Agitatoren die übliche» amiscmili'chen Lchimpsercien und Ver- .cai'ntnngeu vorbrachte, wurden Zettel folgende» Inhalles vc'rlheisi: „Heil -ilvor! Freunde der demsch-socialen a»lisemilischen Sache sörderl »in'ere Sache arch Bcilrill zum Teutsch iaciale» Bercin;n Tanzig. Ter stkame. koninit > cht in die Te s sc» lisch keil." Spendire nur clliche Marl labrsich und ksorge nichl, daß wir dich aus der Straße blamiren wetten! — eine solche Fninulhung zeigt wahrlich »her alles Andere als „demsche Ebrlichleit" und .deulichc» ManneSmulh". ' (Auch eilt Alibi.) Anläßlich einer letzlhi» in Wiesbaden staltgekableii anliicmitischen LclkSversammlung, in welcher Viebermann v. Sonnen erg seine abgestandene Waare gegen eine Aopfstener von M Pstniiigeii an ■ i) »kann brachte, veröffeullichle ein dorligeS Blall eine zeitgemäße Rell-.iniSceii; in folgender Einladung: „Diejenigen.'hiesige» GeschäftSleme, welche -er" etwa 25 Jahren an de» damals hier wohnhaslen Herrn Hauplmann . " t.lvin Mriftcrstiick von 'Albernlicil uns 'T^ilogenlicit i Ter- „A»r iicmi lisA>e Generälanzeige r" :>: Ber lin leistele ein solche» '.'Rcisterinick ron Albernbeit und Berlogenbeit, irüe es selbst in den. Annalen' 6er anlijenliljschett S.chandlileralnr zu den Sellenheilen gehön. Fn einem Rekrologe, den er h'ndwig Aossnlh gewidinek, 'chrich er: ,,Ter jüdisch n>agl>arische Re^ voliilioneinächer ,'lossnih ,ift endlich-i» Turin gestorben. Derselbe hieß von Hans? ,i„s z'ewin .'lohn! und iiamile sich dann bsiidwig iiopn^: er .begann sein hochverrällierischeS Treiben beveiis im Fahre 1-30, als die AUinne-o -!<r:iwik<- von.Paris ans die erste R.-irwInlion L.nrch ganz EÄlöpa z'.r enli'achen suchte. Fni Fahre Isis war er Mitglied des indischen Fünsniänner AnS''chnst'es, welcher die al:t SlaalSordnnng mit der U>'llers:u(>-.!'!g Ro'.hschild s .zu stürzen snäne. .In E»gl>ind war es der Jude TiSraeli, in Franlreich der F-.ide Eröinienz) in Flalie» der. Inte Pkazzini, in llngani der Fürs .siost'ulh und in Tenlichland der Jude Marx, welche die Revollllion'?nrebiühreii sollten, T>e schmutzigste Rolle spielte dabei jtossnlh, welcher durch gemeine» Berralh. daS tittgari'che Heer (für dessen Anwerbiliig Rolbsi-tuld 10 Millionen Gulden gclicbeii!

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