Freies Blatt
- Journal
- Freies Blatt
- Volume
- II (1893)
- Issue
- 74 (3.9.1893)
- Date
- 1893-09-03
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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reite t.KYlil Heitaac zum /freien A'latt. tPraan zur Abwehr des Aiitiicinitisituis. entarteten Hndaienli, untere eigene ,\Tiuolimt, unsere (Väuluip und unsere Vaftev, welche sie von nno gelernt und nno nachäffen,;u -unserem »randinm und ihrem Rni-en culliviren- Veider schenken »je und W aff er auo unseren Brunnen und Brei» von nnserein »^ewäckto. ' Boeder von den ,eelie» - deo egarinel noch von den Lcktneegipfeln - deo vibauoit ift die spottsnchrige veuTiTfat ulfett deo Parifero, der miehrerbteiige Tkevtieioinuo deo «vranzote» hergekominen. Man trage eine» fremden, einen Engländer, einen reutuiieit und sogar eine» unserer russischen freunde. e5r wird euch tagen, dao liegl am Boden, an dr-r ->faee, an der beschichte, — am keltischen Blute, ail der lateinischen Ueberliefernng, an der römische» >iirckte. an den : Jesuiten, — denn ini Auolande nicht minder alo bei nno gibt eo veitte, welche Allee auf die Rechnung deo Jesuiten setzen,. wie ' Andere auf Rechnung deo Huden. ,enr die Erklärung langt eruier io viel wie der Andere, v'\etuit wie Jude. Beide sind untere Bünden 1 borke, inan kann ihnen Allee anfbnrden. Tie baben Beide einen breiten Rucken. ere bleibt eilt Borrang übrig, welchen denl Frankreich der drillen äfevnblik jemand üreitig macht: ee in diee jener der Tchiutiiz . uieratur. Auf diesein f'ebie/ sind wir olme Rebenbnliler. ,viir ge wisse Blauer bei nno in Tchriftthnin gleichbedeutend mit T»1tmniz lueralnr geworden.: man wem, wae ee mit ihrer ..vileraritckten /'eitage ' für eine Bewandtnis» bat. Br ein verdanken wir biet'eo verivortene >ionigthnm '/ ei tum dem Hilden? oü’e der 2emit mit nmeu tirallen Xebeebotb, der mie vom Aranenenll;iim kirnen ei:ii ltingeleitet ltal e Allein erngland mhlt doch' ebenioviele und meltr Hilden ale ,era»!reich. Teultcktländ wein deren sieben 'oder achtmal io viel aut eile wir, »nd weder dae engli'ckte noelt dae deuttckte Tck'riflth'.lin bei unseren Rachbarn find befleckt wie dae unierige. Ter galizifckie Hrzähler Tackter Bfat'ockt b.erichiei, ein galizi'ckier Bncktbiiiöer in einem uiigarifckten Torte habe von einer »Ranbeno geiiotnn einen Roman Hola'o zum riinbinden erlialien. A:e die »knndin den Band verlangte, aniworlete er: .,v'u1)! höbe ihn m den C“feit geneckt: ee in keilt Buch für eine indische aiiui." Bon wie vielen Büchern oder ^oumalen, Ne 0011 jubelt redigirt oder heranegegeben werden, hätten wir nicht zu tagen: T ae in nicht r.if. eine christliche Aiait? Allein, benizemdie v'ubeit den auenlUieü li.heu Betrieb dieser einträglichen Hndnfirle r Tind ne die eiinugen, welche ui unteren .veuiltetouo diese eleganten Tcktändlicktkeiten zur Tckian nellen? o>'ewiü. dao Handwerk hat allzu goldenen Boden, , .1.0 dar »inner da .Hand an legte, Unsere Borfahren haltet: Maler, ivelckte mit-Wacho und Tigetb malten, wir bentzen eine schule, welche mit Tcktmutz inalt und ihre Ptutel in Minianckte taucht, »»"'ewiffe vener von Beckoblatteru. welche Ni Mafsenanfklärnng machen, neltinen die,miheu in Anivritch, die Hngeitd;n beflecken, ao.d bieten o'fenlltch'llnnäthigkeiten 'eil, >'oivie ne anderowo in zurück . 'gebliebenen vaildern ::: einem Teitengäfzcktei! eine übelberncktligte Tvelunke ero'fnet ballen. Tie Zuhälter diewr literarischen Vilvanaro adockt 'tanunen nacht .wie von Haeob her: man nennt unter ihnen >o.che. welche die >iirck>e eovn.'.n und der Ttaai deeorirt hat. Tao'elv. gilt ü:r -ene Tckua't''ieller. deren niit ÜT:v:teiivei;eit g.'chmuck'.e Mut'e ermber.ieb in feti!::i»fr;,*.en Boten und in allen 'innfien erfahren fl, welche geeignet nnd. die Ttune lnüerner »»'reife u> ku.-rlu 2e ' eo wirklich immer Coline ano dem .Hanse Israel, der Unzucht »Too.a'o :.::d vholiba'o Wiederverfallene. welche sich;n Biae'tern Anartee-, de: Titckerin, plackten, ::nd die unter Abfingung uo.ken'cher vuaneien rer tenein aookalnvtl'chen ihieve in Bnrvnr Lck'ar.ack' kauten, welcheo ehe dein Alerandre Hitmao getckiant hat e'-N Lind sie alle Hebräer mit chaldäischem Profil, die lähor führer jener frechen Veliren, die Bf einer jener schlüpfrigen Poesie, welche so geschickt mit nnzüchligen Ziveidentigkeilen;» gaukein lind die Boirkllng wollüstiger Bilder durch die beredte Berseltleiernng mit Worten zu erhöhen vernebl, die dtirchsichug sind wie fleiieti färbe ne T vieoto y v'uii kenne leider mehr alo einen Hliriflen, der vergebeno mit Tanswafser benevt worden, unter diesen Poeten der Unanständigkeit, deren lgrtindnng ano dem Unkenschen tchövn und deren Hrdeal, wie man getagt hat, im Cbieöiten liegt.'"' > Bliebe nno sonst nickno von der Poesie alo dieo, wir muüteii mit Plato die Poeten anotreiben — ohne sje mit Blnme» tu bekränzen. Und wäre dieo.wirklich der jüdische H'eit't, t'o würde ich verlangen, dar man dao hello wieder anfbane. Allein, gibt eo bei iitto eine Poene mit etwao H>sraelittschem. t'o in eo nicht jene deo Herrn Hanille Mendo. eher in eo jene deo Berfanero der ..«>nvri.-r--, deo Herrn Manuel, enfelo deo Veuiteu, eine annändige, maüvolle Poene mit einem intimen Rfi;. einem hanolietien Zng. etwao befelnäuft vielleicht, aber keusch und get'nnd. Pie ltidit'ch besaitete vnra »nd die phritgitchen Nlangbecken haben ntckno gemein mit dem Pt'aller der Tochter A»da'o ttnd mit der Harn deo königlichen Propheten. Tte Huiden, welche nno die Zinneolnn in der joni'ä'e» Tonart benngen. find Schüler der Heiden. Man schatte fickt dort hinten die Haidelischat'teii an, wo dao V'et'et- und die Rabbiner ihre Autorität bewahrt haben. Bf an mackt: dort noch Bert'e auf Hebräisch und in der Untgangot'prache: eine Bfnner. oert'ickwre ich euch, würde'ne vor ihrer Tochter singen lanen. Bon den Propheten bio H>elmda Hal> vt> und vom Mittel alter bto auf unsere Tage .machen die Hebraiea und die ^udatea eine nnerinetiliche Viteratnr ano. Halt glaube nicht, dap in irgend' einer die tg'rotiea weniger Raum entnehmen. Täiir Ha'ckuriiii. dao hohe vied ^alonionio. diet'eo glühende Hirtengedicht der orientalischen Vielte, in bio nt feine llnoevulileienheit hinein feutMt inan ver gleickte .. Tavhnio und cltlo< " : Tcknr Hatcktirnn fielt: in der hebräischen Poene vereinzelt da. nnd die Tlmagoge. welche, wie die >iivetie, darin lediglich 'eine Allegorie erblickt, gestaltete denen veetiire den Männern nicht oo* dem dreistignen Haltre. Tie Belker, tvelche nackt der Bibel leben nnd fickt am meine» mit dem t-'eine Hnda'o dnrchlränkt haben, üben am wentgnen Hfacktficktt mit den verderblichen Tvtelere'ien deo Tchmnt-schristnetlero. Hcki kenne nicktto, wao dem »reifte Hfraelo, dem H'eine der Reinheit, der hänolickten Heiligkeit, welcher allezeit den Ber^ltr der »Geschlechter alo eine ernne hackte mit ^iner, Art ärztlicher Pedanterie behandelt hat, arger wtdernrebte. Hene Huden, welche darano einen »"'egennand 'geistvoller Unterhaltung oder iinnlickten /veiiuiemmee machen, find den lleber^feriiitgen ihrer, Raee ungetreu: ne find nackt dem Worte ihrer ° orientalischen ».^lanbenogetiossen ..Avteo rennt", ickvtknräer, Ungläubige, welche nicht mehr die gackeln von Hhännka entzünden. Hnt den Tckttilen von Hudäa vernand man in Bezug auf Hhebruckt keinen Tvaü. Wir winen, niit welcher Strafe dao v>'e>etihn ahndete: ein alter Pariser Hude halle vor einiger ,-!ett den schlechten »RRItmack, die Wiedereinführung dieser Strafe zu' verlangen, wobei er darauf benand, das: fie ebensowohl auf die Tchituivichreiber deo. ^euilletono alo -auf die schuldigen H'altinnei: augeweudel würde.'"'» Auch sie, meinte er, verfielen dem treiei;e der Anononnng. l" Brie' an rueuUter ,v:eunt ii;iuveCe mr ..Koiuiin- -K v’lauüv' i?.t? ä*?ort i'l reu öitmee Barmenerer. ' A: Weilt: ..l.-aiÜ ,ru >. I":'-tl-i. Imiio l'i'l Bfäit ahoiiiiirt vito fircic Bl»m tu der Asiittitislrattou, Wtctt, I.. 3cilcrftättc lo. Adottitciitclitdrircis: ganzjährig ö. W. 2 fl. 50 fr., halbjährig 1 fl. 25 fr., vierteljährig 05 fr. — iierantn’ontidter iH'efaeteuv nt zeitweitigee-Abtve'enbeir fe? Truck pur. Tb :Heiser X i\' WenKner, Wien. Henker,: T>r"'e' Boviea 1,1 iter.