Freies Blatt
- Journal
- Freies Blatt
- Volume
- I (1892)
- Issue
- 28 (16.10.1892)
- Date
- 1892-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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(r) n. “eite «> freies L I a t t. feiten, lote Hcrliill'r, :Kacc, (icmfofiuniatinit :e., irrcfcttaiit. Tiefe 2>Fahr- Ijcit Imt r. /bering ölten mit her X’lituahmo feine« iibergctrctcncn Sdiiuiegeriphiie? auf feine vetwaiiblichnfllichen i'crljältniffc übertragen. '.Vathr'lid) verfehlte die mitgetheiltc Thatfadie nicht, den 'Jlntifemiten, die ja bekanntlich den getauften bilden, fei er and) ttod) so achtbar, nicht höher als die n>aidted)ten /iraeliteit fd>äyen, Stoff gchäft'igen Vlngfifren gegen o. >> bering -,n liefern. ,>d) sei bst war Augen- und Cl)i.en;engc, wie Vi ebermann v. Sonnenbcrg in einer seiner ''bttinger Aolkeveifaunnlnnqen mit Hod>ad)tung von /bering sprad>. die '.baiueiieimtei schritt v /herings unter dem ersten Abivebransrufe sededi in Aubetradtt der fonsiigen Bottrefflidileit des Mannes td)incr,lidi bedauerte ifud diese L heiltiahme in gewohnter Manier durch nichts beweisende bämiidte 2'Fipeleien und boshafte Seitenbiebe auf Zhcring? judifdie ^erwaudtfd>afn erklärte." Widerlegung Der „Rreil'zzeillllig!'. Zur Iseibevlegung der ,,'itctr, Leitung", meldie;n Hepzivecken eilte amtliriic u.nlersnchniig der jübliche» Katechismen forderte, bemerkte die katl>olifd)e „-V o l n t f d) e trolle »i t u » g" : -"■l-o ir he;weiset» sehr Jas bei dteier llmernt+l n»g etwas iStbebliibe-j beran; lammt. Wenn ivirklich nt den jndi-chen »alechtsmen Tinge näneen. wie die von eor „.'(ii't:.",eitmig"- ernaljmett . c? wird tut? iebaib nlitver, eie eembtien /-.iN-ti für l)i»M’iiti»e" emnin taiitr 511 bauen —. io träte das itbr ta'.b teit;i»tcU>ti, eetin rin .Hateä'ieimt-5 int den Tätnl.nbrauch j» kein ge!,-: ,ies Boe-.k ran w ut:e >o riet häuten : wir 'eben nicht ei», twvbaib fa'nr „eilte ntitfalfenfe• e.mv.iche Unter ück-ung" nöthig iei» vll:o. Ballend? rau der f,b,!>öe:n»t-cii Piii'nng der wliinieiitnäe» i.'»-l-eintlll>re" verwrechen wir i n? er» recht in bis. Tie bi-? bei fiten lirg.'bui'ie de? 3»->eI»teii:.!nles auf eie-'-m (Gebiete ft;:> wabrljch nicht aei Untere: io e't d:e»r ad er |- »er C lieirtnlift im Jal»u:e aber 2chntck an '.Irueli iecht bev Jingo ge'niire» h.ibrn »eilte, »-arteten ai'.eere Clieiitalii'te» i litte zn-ar nicht Ne» „»-.iJen> mit einer g.ni: anderen lieberem:!»? auf. Tie . örieut iiä.e -.'.'leinuirg - feiiine iM-u Rech»-? \imtt anMitgeit. denn gemeiniglich vor neben e-e ch>in!iUi,-,f .T, ut-ebni fein Wort hebiäi ä , ge»;.»■■e;g,e bemi einen •'.bii'ieiigen Mliniiet-tef T.tt. und n-abr-chinlich bat -e?-»- der angeblich iii'i’efie Be, e 'er Äl-.igM-i;;; ..Tl'ri»ei>i!intei!" i ,vneeeber.i. -,'t. Ivec-tet i -Hecht mit rem 2..t-: „Ban der gar»» „Ine.»'än:-' Teni»t-tai..'? l-'iitten nicht ein Bereent den Talmud >'»it 'Wir niuhtrit, een b I- -n Be' eiden, e-ln»:-ti. stich des tMiltuo miiin'tov». weiche hier die eherne »Innativ?n bilden haben nirreen, gellt e? nickt beifer. /et-emall? »bäte eie ..'ireitj',eimvgirei-e. iliien Bet »Mag auf die .»ateäbc-iiteit;it Iv-Mtianle.i’: das gebt ra»ber, itr Nie Bublientn lat daun nicht iibthig. »l>. u'.ibe-iiinmn durch T lailkennliit-'--, den .»lau? über eilige -gt;e: breche», ran denen e-i dach nicht» verncln ^asfelbr Blatt bradge and? ein glanzende Widerlegung der „alten;;eitiing“ ans. ea>/vce.t des -Kölner 'luibbiitei-? Jr. <> ranl. Liefen, tiluieb: . ' -.'l»f een .»iiiii't der ...1reiir,eitnng erwidere »b folgendes: Teb am meinen verbreitete i'iateehkimiv, an:- een; eie liU-iMie ,>ngene imtea'idjtet :r»e, lienit: „oefabe vatlaea, i»tanben>: litte 'l»iiäi;emebre ’iir tie.teiiti'nie 2ebulen, ran Tr. 2 ' \'er?heiatter, iritane be.;og:ichee Vaiieeeeabbinee ju Bernbnrg. Vetav.g, -lia»berg'f.1 e Bim . .titeiitng." -I :e»-o Buch. e.is. beunto ttt eer eretßtgfien Üirtage e.-et ^tt-ii, tfl in ee.n -.tei 2ua l.e .ib:;e'aü; und eutimit Seite -V.» dis 12.; een l eri ii-chen llii.it der in dem .».Itechtc-ntncan-:- ddr Bibel und dem Jalinne ei'.i-.ten 3tauen. Tle „Xren-„, iinng" ’.ti.tut nicht v? tviiien, eaO die t.iei äien ilieluioiKtä.liec bet der b-ben 2chiUbe!,oede attgemetoct ftns, und eiiitett wie ti-ee an: Beleg et.»ett 2alz aas dem Be-.tvaNe Lee nettntineztaanztgnen t'tni tage, neicher tautet: .'.Bin Neu! wurde daher auch m e-e i».testen ,-iei; auf ete-'ee ln -'e -aiiiett Au'lagen in der eeui'ch.-i:.-,;udettlnii reir-.euete - auch ran dem rtenüt'chen Bintiflerinttt;t;m «Kedrauck an een cit;:i;..ai»it u. i. w. tat gffi.b.-e — i>ieligioiisbnch atcvorzügliches HengttiB unser die ami'e.miti'.iien Be-.r.acht,gttn.,en des t'eiieeittbnm-:- bingewieü-n." Taü e.e-er >1 iiechism-.is—inie ich -. e-.biivg: m'ich an' cb-vc undftewiffen 'ür alle iibrtge.n ioiiftigett jüetichett :U'e.t,’,ie;:vbi'»-her, mögen lie Bet'aiser der streng ortboeören rbee l.beraten ret: :.r -n -'Itchtnug - angchöken.— nichts von-Allein enthält was eie „nreuzzeitung" ani'u-t'ti le. lech» or-echibars lärheiutlehre der >ü:ischrn Religion h.nsiellt, 'arvn I.tnn 't.n! d .r üce-.t. ngeti. der nicht in Borttttbulett ttnd Bareitigenamniett Iieit l->'ii."n in. A.s. u..a in: iahrfic in»: itrige B>liattvttu,g ittuft ich aber die Ansicht be;-ichitn. eg» l.i-: •!einige eliiOentliiim mit dem Auen Tifiament san gar »vbi: niel.r;u t!,.ln :;,t ,gu D-.e-lem .giuut »ge ich ein iLkeu.plar von Tr. He-.l eintet-:- »'.aul:,:-.-: und Sutintrii.e 'ürtfraeltttich» Schuten tu.Ihrem tlredaeiianstimin-r zur tüt.'tcht, ».t.e??.:»» nieder. Tie unc-elu Motive, welche die ...Nien-,teut,»g- .zu : %< Bel.-anvtnn.; vorantafiten, w.U ich hier nichn aus ttibrltch erottern t fie Ktll .-.bet dir Bast-:-, an' e«r fcueembum und Thrtsienthuitt fi.lt aj)'üaueu, das Alte Tcnämenk, da? nc ,ui.l>t vertttitgltwrfet-. tuölltc, dem äudetttbutti nnter den Düften tr-axeben, eie»'-? auf da? als fittkulos und.r-er et buch g>l-.»:t!dntarkte talinrtdi'che G.biet z.nilcie-.au>...-t:. Auch gegen diese irrige ,-hatibiuitg 'tilue t,l> den Oben.gen>.tt!U-ti .»aiechtsmn? als oiegenbeueis an .r?tt teilt .virtvb-'it Ten aitgeftthnen Beleg»,-Uen an? Bibel und Talmud. Nr. 28. find :Ml;_bai'oit sind 329 der Bibel und 12 Stellen dein Talmud entnommen, lind u-as 'enthalten diese in dein so sehr verpönten Talmud enthaltenen Stellen? Leite 3, z 9 beißt es: „Bei allein Lesen (der heiligen Schrift) aber muß malt bedenken, daß die heilige Schrift in einer Zeit geschrieben wurde, von der die jevjge Zeit sehr verichieden ist. So ist z. B. in der heiligen Schrift (2. Buch Mose ' 32, li.'It den Iwaeliten Tnldnng ui.d Freundschaft gegen gewisse Völker verbalen, weil diese sie zum Göheudienst verfuhren »töchlen, da cs uns vielmehr Pflicht in, die Böller jehiger, Zeit, die den einzigeii Wall verehren und Tngeudni-.d Men-chenliebe üben, zu achten und;n lieben. Tie Frotnmen aller Bölle haben Auihe:' an der;titniiftiegcn Welt." iTalinnd SanHedriu Ittä.) Seile 89, «339: Staat und llntoilljaitcu: „(insbesondere sollen wir daher l. die Landes ge>e<>e treu befolgen n. >. w.dem- Balcr des Baierlaitdes, dem Regenten tder.durch Idottes Boillen Tberbanpl des Staate? ist) Ehretbtetnng, Gehorsam, Treue ni.d Airbänglichleii beweisen - und für sein Boohl beten. 2. Tie Regenl- 'chast auf Erdrit ist ein Abglanz der RegemschasI int Himmel, (Talmud Bera.li. :S.f Und tttitt zum Schluffe noch eine Eielle aus dem Talmud. 2eite 7", «299. inner der Ucbcr'chrifi „Ptlichien gegen niisero Rebenmeiischen": „linier Redci.inenich iRächner, Bindert ist jeder Mensch; den» jeder Mensch, von welcher Religion, Ration und Menicheitelasse er auch sein mag, ist ein Tbenbild intd .nind Goue?. der niifer Aller Vater ist. Al? ein Heide in wenigen Boorlrn den (Inhall deri-raeliti»cheu Religion von Hillel wisien wollte/ aut »-ortete dieier: .Boa? Ctt nicht toillft, daß inan c? dir ihne, da» lhne auch deinem Rächnen nicht. Hierauf.beruht 6a? ganze Geich, alle? Andere ist feine liifumtitg: «gölte bin und lerne. " tTalmnd 2abb 31.) Hillel lebte Tu Fahre aor Christ,?, war Bot üi-tiider de? 2>inedrions zn Zernsaleni. Möchte auch die ...'Unt;;ei,m,g-- ,-» beheigige»: Fiidenihnm und lShiifteii»l)iim und alle mono J ll»-ini>chen R>ügw»en betradtteit al? höchflr» 2 iiiengeieh die Rächstenliebe und Mrnichenlieb- Feuer alte Fern'alemer Fude Hillel ruft auch ihr zu: „Boas du nicht willst, daß man dir-es ilme,- das lhne auch deinem -Rächsten nicht, gehe l in und lerne." , - / Tic '.Hiitiicmitfii fiiiö'gcridittJldicii.) Tie vo» Tr. Hildes heiiner in Berlin mit giofjem ("cfd)iit redigiric „F n difd)e Presse" fthreiht: 2eirm,hi-nie drei Monaieu ivird ln der geiainmlen anlijeiniliichen Presse nnter der 2pil>inaite „Talmud" um iKeldbeilräge zur. ,,'llage gegen Hiisch Hildeslieimer, den Verfasser de? echten Talmndanszitg>s", in rührselige» Worte» g-.»1mont Außer der.Vorladung zn einem „Sühnetertniti", dem wir selbst vriständiich leine Felge Icifteten, halten ivir von dieier.»läge nichts vernommen t es gewinnt somit den Anschein, als ob die bisher gesammelten elrea t»2t> Marl, u-ie da? so ntaitchmäl vorlotnnll, für andere Zwecke vertvendet werden >znd d,e -Herr»-» unsere schwere Amchuldigung. daß sie eine „iiicdeiträchlige Fälschnng" begangen haben, daß sie „Chrabschiietder- und Berleumder" sind, ruhig ans sich stven lanen. Taß die 2chivennhagen, Baade und Genossen, nachdeni sie mh zu weit vorgewagt, durch feigen Rückzug der ichinählichen Riederlage, welche vor dein Sltasrichler ihnen unretthar droht, zn entgehen suchen, ist hegreislich; aber hie He'rren irren, ivenn sie -meinen, daß wir uns dabei ber-nhigen: jene An-chntdigntig soll jo lange immer wieder ihnen in? Gesicht geschleudert iverden, bis sie dem Zwang nicht mehr aiisneichen töt.iuit, die in Aussicht gestellie .'Itage zur Wahrheit zn inacheii. Und ein iolcher 'Anlaß liegt ersreiilichcriveije Heiue vor. einer der „.'llagec gegen den Verfasser des echten Tälniiidanszng" tft, wie lürzlich die An'chlag'äiileu ineidcien, Schweniihagen. Tcrielbe Schwcnn Hagen veröffentlicht in der „.Nieiizzeitiiiig" an leitender Stelle einen. Artikel: „Was lehrt der jndifche .»atechisiiinsWir sind iveit entsernt, dieses wüste Ge-chiinr-fe, das in grdrängier stürze alle die Riedenrächtigkeiien des aiitiiciniti fcheu „Talüuidan»;nges", wiedergibi, auek) nur eines enizigen Wortes der Widerlegung z» würdigen, be-echtäiilen.uii» vielmehr darauf, zn erkläre», daß der Veenber dieses Arnlel?, wie der Verüber Und Verbeeiier des aniiie-niiiischen „Talmudausznges" eine Niede-rteächliHx Fälschung begeht, ein Cheabichncider aiid Perleuinde-r ist. Wir iverden Sieie Anschiildignug vor dem 2lrasrichler inntrelen nnd cheffen, Gelegenheit zu haben, ror diesem F-ornni den Rachtrei?;n erbringen, ob es die „'Talmubmotal" ist, die gewisse schinuhige 'Manipulätioiie», über wel.lie da? Zeiigniß des Beiliiier'Bolizeipräsidiums cingeholt werden kann, andere, übe, welche Gugel Zu-ngen reden können, guiheißi. Heraus mit Gutem Flederwisch 'i'iUllll-ö i'tancr. lieber den ncuestcn Rnliseinitenapostel liegt nun mehr and) eine Aeußet ung des Paftots v. B o d e l s d)w i u g h in Bielefeld vor, weldzer in einem Briese au einen Arzt das folgende er baulidjc Ül)araftcvbilö von Paulus Meyrr c«tiuii*ft: „Ein nngemefsenes '.'JiaB von ct)tiiid)cui Undank gegen alle seine Wohllhäler, die sdjließlidj seinen wahren Eharakier crkanitten und seinen, nngemessenen Ansprnd)en uid)l genügen wollten! lieber sein hiesiges Betragen brauche id) Ihnen nichts zu meldcn und safte es kurz dahin zusammen, daß ich tu meinem ganzen Leben von tiefer i'.fesnnkenheil, Bosheit, L'ngenhaflkgkeil und Hoffart — überhaupt von bodenloser (Gemeinheit kein soldjk? Bei spiet -'kennen . gelernt habe wie diesen Meusdjeu." Pastor v, Bodel sdiwingh theilt in dem Briese dann weiterhin mit: „Wir haben ja schon vor einiger Zeit an da? Polizeipräsidium in Berlin gesdjrieben.