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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1929-11-01 · 8 (11.1929) · p. Seite 167

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
9 (1929-1930)
Issue
8 (11.1929)
Date
1929-11-01
Page
Seite 167 (sequence 15)
Language
German
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Nr. 8 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Seite 167 Körpers dünn hauptsächlich auf die Innenseite der Füße drückt. Hierdurch «erden das Fußgewölbe und die Rallen überstark beansprucht, und dies ist nicht selten der Anlaß zur Bildung vom sogenannten Senkfuß. Aber die unangenehmen und schädlichen Folgen der falschen Fußstellung äußern sich noch weiter. Als häufige Folge dieser nach auswärts gerichteten Fußstellung beobachtet inan ein Durchdrücken der Knöchel nach innen. Hierdurch werden die Sehnen und Muskeln des ganzen Beines gezerrt und führen zu schmerzhaften krampfartigen Frscheinungen im Unterschenkel und häufig sogar auch im Oberschenkel. Die richtige Beinstellung erzielt man, wenn man die Füße für langes Stehen etwa fußbreit auseinander und parallel zueinander stellt. Durch die I’arallelslellung liegt das Körpergewicht völlig auf der Außenseite des Fußes, also auf der Stelle, die von der Nafur durch ihren Bau zum Trugen des' Körpergewichtes bestimmt ist. Die Innenseite des Fußes ist völlig entlastet, die Beine stehen absolut gerade, ein Xncbinnenlicgen des Knöchels ist ausgeschlossen. Nun noch ein paar praktische W inke für diejenigen, die besonders viel stehen müssen. Man entspannt seine Bein- und Fußmuskeln, wenn man die Füße während des Stehens von /.eit zu /eit nusschütlclt und auch ab und zu mchreremal hintereinander die Fersen hebt und senkt. Sollten sieb bei übermäßig langem Stehen Folgeerscheinungen, wie Anschw eilen der Füße und der Fußgelenke, zeigen, so ist es ratsam, die Füße nachts beim Liegen etwas hoch zu lagern. Jetzt wollen wir noch ein paar Worte über das falsche und richtige Gehen sagen. Beobachten Sie einmal, wie die meisten Menschen auf der Straße gehen, und Sie werden sehen, daß als erste Bewegung beim Schritt das- Knie etwas angehoben und dann der Fuß mit seiner ganzen Fläche aufgesetzt wird. Diese Art des Gehens ist falsch und naturwidrig. Das Knie ist ein .Gelenk, das nach hinten öffnet, und kommt deshalb als Organ für die Vorwärtsbewegung auf def Fläche kaum in Frage, sondern ist zur Ausführung von Steighewegungen bestimmt; Geht man in der beschriebenen falschen Weise aus dem Knie, so wird der Fuß brettartig auf den Boden aufgesetzt, und das für das Gehen so wichtige Fußgelenk und dje Sehnen und Muskeln des Fußes selbst werden ausgeschaltet, vvnjs bei jedem lebenden Organ regelmäßig eine (Erschlaffung bedeutet. In vorliegendem Falle begünstigen die zur Untätigkeit i verurteilten Fußmuskeln infolge ihrer geringer werdenden ^j\ iderslandskraft uueh die Bildung von Senkfüßen. I Das richtige Geheli auf der Kbcnc hat aus Hüfte und Fußgelenk zu geschehen, i Das Knie bleibt hierbei möglichst gestreckt und ^deshalb i.fl der Fuß gezwungen, sich während des Gehens auf der Fläche .durch Vermittlung des Fußgelenkes al>- zurollcn, «I. h. sich bei jedem Schritt zu strecken und wieder zusammenzuziehen. Diese ständige Bewegung ist eine ausgesprochene Fußgyinnmtik und erhält den Fu( gesund und widerstandsfähig. — Auch beim Gehen ist die bereits oben für das Stehen erwähnte Parallelslellung der Füße zueinander von großer Wichtigkeit. Nur dann ist der Fuß zweckmäßigbelastet und die ganze, hierzu bestimmte Sohlflächc wird für das Gehen uusgenutzl Dies wird Ihnen selbst bei einem Vergleich klar werden. Wenn Sie ein paar Schritte mit der leider fast allgemein üblichen Fußhaltung mit nach auswärts gerichteten Fußspitzen und dann ein paar Schritte mit parallel gestellten Füßen machen. Kinen Beweis für die Richtigkeit der hier aufgcslellten Behauptungen bildet auch die Gchweisc der Naturvölker, die sämtlich aus der Hüfte und mit parallel zueinander gestellten Füßen gehen, und bei denen lußkranklieiten kaum zu beobachten sind. Abgesehen von den erwähnten praktischen Vorteilen bietet eine richtige Fußstellung und eine richtige Bcinbewegung beim Gehen auch noch ein ästhetisch schönes Bild, weil der Gang Das Haus das Jeden anzient r pfiehHcWinter-<U($ter enti Dunkler, blaugrauer Cheviot, gute s q _ reinwollene Qualität ..Mark O Dunkelbrauner Cheviot mit schwach _ betontem Karo .. .. Mark / J." Modefarbiger Flausch-Cheviot, aparte _ Karomusterung . Mark Ost*» Strapazierfähiger Cheviot in satter QQ _ dunkelbrauner Farbe mit Bleukaro M. Ox» / Dunkler, blaugrauer Cheviot mit Q*T _ großem flotten Karo .. .... Mark s / BlaugrauerUlster-Paletot, taillierte a A/' _ Form, Samtkragen mit Stoffkante 1 UO. frittweber BovlinC KöUnifichui Fisdimaikf / i i

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