Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 9 (1929-1930)
- Issue
- 8 (11.1929)
- Date
- 1929-11-01
- Page
- Seite 166 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 166 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. Nr. 8 Peloso IHR Herbsthut Neubauer! Känigstrafle 37 nUl Unter d« Linden 60 MeuerstraBe 68 Mayser-Hüte PELOSO AUSSTATTUNGSHAUS BERLIN »8, LEIPZIGER STR. 109 Die praktische und preiswerte Schumann Küche Beleuchtungskörper Porzellan * Kristall Hans= und Küchengeräte Wer Kinder hat der macht seine Einkäufe bei MÜLLER Qrößtes Spezialhaus Deutschlands für ^Kinderkleidung nerlei Ermüdungserscheinungen fühlen und sind sicher, daß irgendeine Schädigung der inneren Organe nicht eintreten kann. Da auch die Arme hierbei völlig entspannt sind, ist man in der Lage, mit den Händen jede gewünschte Tätigkeit unbehindert auszulühren. Die Grundsätze für richtiges Sitzen sollten besonders auch für die Konstruktion von 'Schulbänken maßgebend sein, da die Kinder gerade im Wachslumsalter einen erheblichen T eil ihrer Zeit auf diesen Bänken zubringen müssen. Wenn wir nun einen Blick auf die Art und Weise werten, wie die meisten Menschen stellen, so erkennt das geübte Auge, «laß auch hierbei in der Mehrzahl der Fälle gesümligt wird. Meistens stehen die Menschen mit angespannten Muskeln, was, soweit die Oberkörperhaltung in Frage kommt, sich durch hohle Kreuzhaltung zeigt. Dies verursacht ein Lcberhüngeh des-Oberkörpers nach hinten un«l hierdurch wird «1er Ilauplgrundsalz jeder körperlichen Bewegung verletzt, der ein inneres Ausbalan/iertsein des Körpers verlangt. Dieses Ansbalan/.iertscin ist nur «lann erreicht, wenn Gelenk über Gelenk stellt, da der Körper «lann gewissermaßen in den Gelenken hängt und sich selbst trägt, ohne «laß hierzu eine .Muskelanspannung nötig wäre. Vielleicht wird Ihnen dies klarer, wenn Sie sich den Körper, wie es ja auch tatsächlich «ler Fall ist. als aus einzelnen Teilen zusammengesetzt verstellen, «lie □ie Gesellschaft für gymnastische Körperkultur e. V. erteilt Gymnastikunterricht in fast allen modernen Systemen durch dafür diplomierte Lehrerinnen. Oen Kursusteilnehmern steht jederzeit der Wechsel des gewählten Systemunterrichts und der Übungsstunde frei. Es werden Nummernkarten ausgegeben, die das Nachholen jeder versäumten Unterrichtsstunde gestatten. Kurse zu allen Tageszeiten im Institut für Körperpflege, Kantstraße 156/157 gegenüber dem Theater des yVestens. Anmeldungen jederzeit dort (Steinpiatz: C 1, 1840) oder im Büro der Gesellschaft für gymnastische Körperkultur e.V. Meraner Straße 7 * Telephon: Stephan G 1,2179 möglichst zwischen 14 und 15 Uhr durch «lie Gelenke verbunden sind. Bilden nun die sieh'gegenseitig stützenden Teile eine gerade Linie, liegt also Gelenk über Gelenk, so trägt sich dieser Zusamnumbau von allein, während bei abgebogener Stellung «ler einzelnen übereinamlerlicgcndcn Körperteile das Abkippen durch Muskelanspannung verhütet .werden muß. Diese wünschenswerte gegenseitige Lage «ler einzelnen Kürperpartien beim Stehen erzielt inan dann, wenn man bei losen Knien das Becken ein wenig vorschiehl un«l dadurch «las Kreuz nach außen abrundel. Die lose Kniehallung beim «Stehen hat auch hoch den Vorteil, «laß man bei Schwankungen der Unterlage, also z. B. beim Stehen in Bewegung befindlichen Fahrzeugen, den auflretcnden Erschütterungen ohne weiteres folgen kann, also gut Balan/.e hält. Die wichtigsten Organe beim Stehen sind aber naturgemäß die Füße, und auf deren richtige Haltung ist der größte Wert, insbesondere bei langem Stehen, zu legeji. Allgemein verbreitet ist die Annahme; daß langes Stehen naturgemäß schädlich auf die Füße wirken und die Ursache zum Auftreten von Fußleiden sein muß. Dies geschieht aber hauptsächlich infolge falscher Stellung un«l sich hieraus ergebender falscher Belastung der Füße beim Stehen. Meist stehen wir so, wie wir cs ja auch früher beim Turnen und beim Militär gelernt haben, mit nach auswärts gerichteten Fußspitzen. Schon hieraus folgt zwangsweise eine Ueberbelastung «les Fußgewölbes, da das Gewicht des