Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 7 (1927-1928)
- Issue
- 9 (12.1927)
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 184 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4885084-6352609-6352874--0427-4885488- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 184 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 9 Kleiner Rügeil 0 FLVUOELiPJANOS Alleinvertrieb für m Groß Berlinß ^je|miann w/0/////0ff////////////mffff/////////m//////////////////////////' Kurf&ffendamm22ö Kleines Pianol X evin-ZModelle Dil ei der — £"Mäntel — stelze Sehr vorteilhafte Preise! 3(eine Xadenspesen! Slübbenstr.8^ GckeS&ambergerstr. 'naht S&aytriachtr &latz) r ( Schwitzkabinen für den Hausgebrauch mit Spiritus- oder ———==r-— — 1H mit tlektr. Beheizung (eigene Fabrikation.) —~ —1 BERNHARD GLADOW Berlin NW 6, Charitestraße 5 Fernsprecher: Norden 4844 Gegründet 1885 Bitter Schokoladen und Pralinen BERLIN W 57, Pallasslrafce 6 t Dein wahrer Freund ist. was dich sehen läßt deine Flecken, Und sie-dir tilgen hilft, eh andre sic entdecken. Aber wie ist es leider sooft im Leben? Es kann Vorkommen, daß in der ganzen Bekanntschaft oder gar in der ganzen Stadt mit Bedauern oder Entrüstung von dem Unrecht eines Menschen gesprochen wird, aber niemand wagt es, ihn darauf hinzuweisen. Zu denen, die am meisten mit ihm verkehren, sagt man dann: „Ihr müßt ihn aufmerksam machen, cs ist eine .Liebespflicht, di.c ihr ihm erweist." Aber sie' wollen cs denn auch — picht gerne tun. sic haben Angst, er könne es übel nehmen, sie wollen sich lieber nicht die Finger verbrennen. Wie oft schon haben sich junge Menschen beim Freundschaftschließcn gelobt, stets aufrichtig miteinander zu sein und sich gegenseitig auf die Fehler aufmerksam zu machen. Aber hat einer dies dann wirklich getan, so ist der andere empfindlich gewesen, hat spitze' Antworten gegeben und die Freundschaft bekamschnell einen Riß. Das aber ist nicht Freundschaft! Sicherlich ist es oft unbehaglich, auf seine Fehler hinkfewiesen zu werden und man empfindet es als Demütigung. [Aber wir haben viel mehr Gewinn davon, wenn es in rechtej- Liebe geschieht, als wenn uns jemand Perlen oder Brillanten schenkt. Wer aber einen wahren Freund gefunden hat, der bleibe ihm treu. Die Freundestreue ist viel in der Welt gepriesen worden, man denke an Schillers Gedicht „Die Bürgschaft". Aber leider ist sie nur sehr selten. Das alle bekannte Sprichwort: „Freunde in. der Not gehen zehn auf eiir Lot," ist nicht ohne Wahrheit. Ich Weiß manche Beispiele, daß Familien, die in guten Tagen einen großen Freundeskreis um sich gesammelt hatten, der fast * t t t -f t t~~~t t * ‘ t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t~~~t t t t t t t 1% übernehmen die liefepung von Speisenfclgen fuP ^deApivon^sfli^htexfen, J Jiefepung von ein* deinen Gepichten undJ^ Piaffen, Mqyonnaisen.SaJafen. &sspeisen.5opfen «*** SpeSal-Offepten sfehenjederzeit zup Vepföff^g. Schere Auskunft ßesfaupant imlbtoeft pem HERMANN HEM leipziger Sirosse. t t t t t t ♦* A t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t t . t t t t t t t t t t f~~t ’ t t .t t t t