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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1927-03-01 · 12 (3.1927) · p. Seite 243

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
6 (1926-1927)
Issue
12 (3.1927)
Date
1927-03-01
Page
Seite 243 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 12 Seite 243 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. erwähnt. Männlicher Rat und Hilfeleistung ständen ihnen im Bedarfsfälle auch jederzeit zu Gebote. Inwiefern sollen denn die Verhältnisse bei uns hier anders liegen als in den genannten Ländern? DaO die Menschenqualität, soweit die FTauen in Frage kommen, in Deutschland geringer ist als dort, wird doch im Ernste von keiner Seite behauptet. d) Auch mit der „Veredelung des Umgangstons in den Logen" durch Beitritt der Frauen wird in dem Eschelbacherschcn Artikel operiert. Ob und woher der Ton in den geschlossenen Logen den Frauen überhaupt bekannt ist. entzieht sich meiner Beurteilung Daß der Ton in den geschlossenen Logen aber einer Veredelung durch die Frauen bedarf, möchte ich nach den 45jährigen Erfahrungen des Ordens in Deutschland mit aller Bestimmtheit verneinen. Es kann doch auch nicht unterstellt werden, daß alle Frauen auf der Höhe der hervorragenden Führerinnen stehen und daß ferner alle Brüder oder auch nur ein großer Teil derselben unterhalb des Niveaus der Damen rangieren, zu dem sie erst veredelt heraufgezogen werden müßten! Wo es notwendig erscheint, möge diese „Veredelung" sich auswirken am häuslichen Herde! Im übrigen: Erscheint uns nicht schon der heutige „Logenton" etwas unmännlich, weich und — sobald er sich in Belobigungen der Frauenarbeit äußert — etwas nach der Seite „obligater Komplimente" verbildet?! Vielleicht ist gerade eine gewisse sachliche männliche Härte inmitten all des ethischen Programms im Orden angebracht!'). e) Frauengeist im Orden? Gewiß! Bei der Arbeit in unseren Wohlfahrtsgründungen üSw.! Ohne jede Einschränkung auch in den selbständigen Frauenlogen! Wir q Männer bedürfen seiner nicht. Durch das Schlagwort. ,^veraltete Anschauung" lasse man sich nicht blenden! Ich persönlich glaube, bei Lösung der Frauenfragc den Damen sogar vorauszueilen. l' *) Untere letzten Erfahrungen auf dem Gebiete der „Veränderung des Tonet" durch Frauenmitarbeit!? Hamburger Protestresolution. Veredelung des Tones!? Risurn teneatis .... f) Ich schließe mit dem Hinweise aul oben zu A II zitierten Brief, daß eine geeignete) dem Wesen der Frau angepaßte Form .gefunden werdbn ‘möge, um <}ie erwachte und mündig gewordene Frau irgendwie dem Ordensleben cinzufügen, daß aber kluge, moderne und feinfühlige Frauen selbst nicht in eine Gemeinschaftsform hineingezwängt werden wollen, die nach Sinn und Gestalt ganz auf den männlichen Habitus zugeschnitten ist. ' M. E. ist. diese Form im wesentlichen schon gefunden, insofern die Frauen feinfühlig erklärten, gleichberechtigte Mitglieder des Ordens nicht werden zu wollen. Alles weitere ist Schlußfolgerung. ' Dixi et salvavij.'-.. Wir beschließen mit den Ausführungen unseres Bruders Expr. Arthur §chindlcr dic. Aussprache über die Frauenfrage. * Die. Redaktion. Verein Berliner Logcnhehn U. O. B. B. (E. V.). Hierdurch kundigen wir zur Rückzahlung am 1 'Oktober 1427 folgende Dar- It-hnsschctnc des „Verein Berliner Logenheim (E. V.) mit dem Sitze zu Berlin": Mummet 102. 106, 107. 113. 114. US. 124. 137. 145. 164, 166, 174. 184. 140. 148. 202. 204, 205, 222, 226; 227. 231. 235, 243. 251. 260, 262. 263, 267, 268. 276, 278. 274, 280. 283. 248. 306, 312, 320. 321, 322. 331. 332. 338. 344. 345. 344, 358. 360. 362 , 363 , 365 . 366, 373. 3*8. 385. 344, 406, 413. 414. 430, 431. 453. 461. 464. 465. 467. 481, 482. 484, 440. Wir kündigen ferner: *■•,- j e 4. A « t c il c k 100 M. der Darleb«.* scheine. Numider 6, 11: je 3 Anteile k 100 M. der .D.a rlchnticheine: "Nummer 10, 12. 31, 40: j e 2 A n t e i 1 e ü 100 M. der Darlch na scheine: Nr. 1. 14. 22. 32. 37. 73; t e 1 Anteil k 100 M. der'Dar I e hnnchc ine : Nummer 7, 8. 13, 17, 18, 20, 21, 23, 24, 26. 27 , 28, 30. 34, 3$r 36. 41. 54. 57. 58, 62. 66, 68. 64. 71, 75. „ Die .Auszahlung erfolgt ab I. Oktober 1427 gegen Einreichung der Darlehnstcheine nebst Zinsbogen bei der Direktion der Disconto.-Gcscllschaft. Depositenkaste, Klciststr.. 23. Berlin, den 15. Februar 1427, a * Der Vorstand. Carl A r o 6-s o h n. Siegfried Elle. EDMUND ■ franzkowiakH & CO. ■ BERLIN-WILMERSDORF^^^ Pfalzburgar Strußa 43-46 Talafon: Pfalzburg 6+5 646. 647 646 £ Wohnunga-Tautch ■m Ubersee -Transporte Htmhrna OmtH. /McOMMmJ» EIGENE MODERNE LAGER - HÄUSER Kssstestteepst (itemöet) ' ^Brillen u. ^Kneifer für jeden Gebrauchszweck 5Buro, Sport, Theater, Gesellschaft, Straße;\ liest* Einrichtung für Bestimmung der richtigen Augengläser | RODCNSTOCK NAC H F, OPTIKER WOLFF G.M.B.H. mcomcMsnMuc m+o_uimkir stbxssi »hm JOKHIMSTHMCR SIRL M BERLIN ROMMTMAURSTRASSE4» 6RURUMID3TRMM M NEANDERSTRASSIZ3 Opernglätar Selditechtr . ZPrtsmenglät iPhoto-ZKamcrat u. Stedarf Stadio-Slpparale u. Zubehö) JIMUlllUMIIIMIIIIIMIMIMHIliaNMMNmi V X <l|ltllMMH«imHIHH>IHtH1lll)UltllHlimUIHimillHllltllHUMHIIIHtlllltUHm*t Karlsbader^ Feinbäckerei und Konditorei Moritz Dobrin Besfellungs^ und Versandgeschäll; Königstraße 34-36 Telephonzentrale: Königstadt 6193 und Alexander 5033. 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