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Der Aufstieg · 1931-04-01 · 8 (4.1931) · p. Seite 208

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
8 (4.1931)
Date
1931-04-01
Page
Seite 208 (sequence 14)
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k. ii ihJh Mi aussehen wie cs aussieht ..... in Erez Jisroel und anderwärts auch. Schlafmützen bleiben Schlaftntttzch, auch wtnn sie mit' Organfk«tlonspuiiipen hochgepunipf werden..... ..DIK HAI'PTMTADT DEM LK V ANT1N1MHUM" Wo entnehmen einer Jerusalemer Korrespondenz der zionistischen Zeitung „Seihütwehr": „Die SSvItunjccth bringen den \uirui einer TeVAvlver Huhnenschnclderin, die die Einführung einer indischen Nationaltracht propagiert. Oer Aufruf war uriKeschickt wie selten einer, der (ied.mkc aber, den ich schon vor inchr .ils zehn Jahren propagierte, ausgezeichnet. Kr hat nur einen Fehler: ich denke, dal! kaum Leute sich Hnd<fl werden, die jene Nationaltracht zu trauen hereil sind,, denn die Assimilation jener Kreise, die in der Laxe sind, sich ihre' Kleidung iiu**sttcheii zu können, schreitet rasch (ort. Die Frauen haben zumeist das chaluzischc Ideal, das sie ins Land brachte, vergessen: sie lachen über ihre Vergangenheit und schauen mit einem Auge in ihre Kochtöpfe und mit dem anderen in du Pariser Modcjournale. Cs ist typisch, dall die Leute, die vor zwei Jahren noch nette und lüstige Feste in ihrem Maus veranstalteten, in diesem lahrc mit ihren t esten in das feinste Luxushotel übersiedelten, bei denen der Smoking zur Nationaltracht erhoben wurde."Merkwürdigerweise sind es zjimeist die aus Deutschland stammenden Kreise, welche die Assimilation an Europa mit allen Mitteln betreiben, die aber, trotz deutschstudentischer Mätzchen und' Sahhath vorniittaKSchöppen nn Luxushotel .King David' schließlich doch nur Levantiner werden. Wenn die Arbeiterschaft nicht bald das Land mit einer großen Welle der Selbstbesinnung überschwemmt, wird dieses Zion, das zu bauen WH einst .vorgaben, die Hauptstadt des Levantiuisnius." Min nettes Ibid. das uns der Korrespondent der ..Selbstwehr". M. Y. Ben- <ia\ riet, selbst ein fanatischer und streitbarer Ztonist, hier zeichnet! Für uns Hiebt überraschend. Wir wissen schon lange, wie wenig bei diesem weltlichen Nationalismus, aul den die meisten jüdischen Finw anderer in Palästina eilige* schwören sind, herauskommen, kann. Wenn selbst unsere überliefcrungstreuen Frauen der Mode nicht ordentlich standhalten, so ist es ja nicht weiter verwunderlich, wenn nationalistische indische Frauen, ihre nationalen ßlütentriumc vet« wissend. skIi ihr bald Winz ergeben. Und wenn sich Herr Uavricl einmal vor« gestellt hat, mit solchen Menschen eine jüdische Nationaltracht zu erzielen, si hat ei eben damals die Vorstellungskraft des berühmten ..kleinen Moritz" besessen. Im Udingen scheint er auch heute noch nicht zu weit darüber hinaus zu sein, da el siji von einer durch die Arbeiterschaft heraufgeführten grollen Welle der Selbstbesinnung die Rettung \or dem sonst drohenden Levanthtlsmus verspricht. Ms ob es einen grobcif Unterschied bedeuten wurde, wenn die Assimilation, in l>ur statt in Moll getätigt wird. Man lese nur, was er selbst in seinem Vtikel gelegentlich der Schilderung eines Ausfluges, an dem er teilnahm, a erzählen weil) „In dem Bahnzuge liefand sich eine fröhlich-Jugendliche (le- >etb-chatt, Arbettcpngeiid zumeist, Pioniere mit gebräunten (iesiehtern. ihre hell gekleideten Mädchen am \n», um deren braunliche Stirnen das weilie arabische Kopftuch flatterte, d.is im Laude fast zur typischen Tracht der l'inniermädchen geworden ist." Wir konneu wahrlich nicht finden, dall das wcille arabische Kopftuch weniger Assimilation anzeigt als ein Ktcii/ nach der Pariser Mode oder cm Smoking. Ebenso wie uns der spcziiiseh moderne Arheiterinaterialismus' nicht Hm ein Maar mehr imponiert und garantiert als das materialistisch-mechanistische Tri iben der heutigen bürgerlichen Welt, IM tri

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