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Der Aufstieg · 1931-04-01 · 8 (4.1931) · p. Seite 200

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
8 (4.1931)
Date
1931-04-01
Page
Seite 200 (sequence 6)
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„Die Kommunisten.,, wollen Uott, Kirche, Religion ausrotten und vefii eilten und an ihn Stellt die Vielgeliebte menschliche Verstund setzen, die wieder einmal gefährlich;iktuell geworden /u sein scheint... Gemessen an dem, w.iheilte .111 Banalität und Dummheit gegen diereligiösen Bezirke vorgebracht uird. «raren du alten Materialisten jus dun ist. Jahrhundert, Büchner und Vogt und Moleschott, wahre (icisiesheroen und an die Aufklärung des IS Jahr-, hunduts d.irl man schon Kar nicht denken. |)ie Masse ist im letzten halben"" Jahrhunderl geistig in einer Weise Heruntergekommen, dall einem zuweilen die Haut, schaudert und was heute Ketten den lieben Gott anrückt, ist kaum tni| Hilfsmitteln gigVH* irgend einen afrikanischen Negergötzenausgerüstet. Der Marxismus hat hier noch einmal die Oelstlpsigkeil des |y. Jahrhunderts tu einer Weise potenziert, dall man manchmal nur n'oeh lachen kann sofern einem rieht auch die Heiterkeit vergeht... (iewiU der Staat hat die Pflicht, seine gläubigen liUrgcr, die immer noch erheblich in der Mehrzahl .sind, davor gl) schützen, dall Einrichtungen und Erscheinungen, die dieser Mehrzahl heiligsind, von den Kohorten der. Banalität In einer "Weise attackiert werden, die bewuHi auf fJcftthflVerlefzuNg ausgehl. Der eigentliche Kampf gegen diese Gottlosen aber ist zuletzt doch Sache der Nicht-fiottloseu und nicht Sache des Staates: gegen Unglauben hilft nur Glauben, gegen Ungeist nur Heist. Der Marxismus bekämpft da Religion; es ist Sache der Religion, zu beweisen, dall sie die stärkere ist und den Marxismus durchaus mit bestem Erfolg zu bekämpfen vermag. Sie hat es ja so leicht, sobald sie es nur richtig anfangt. Auf ihrer Seite steht der tieist vou Jahrtausenden, steht das Erbe der tiefsten und wesentlichsten Menschen, die die Welt hervorgebracht hat. sieht der Mythos der Menschheitsgeschichte selber. Ein Ricsenarsenal innerlichster Auseinandersetzungen von Menschen mit (iott steht zu ihrer Verfügung und daneben die ewig neue Sehnsucht der Lebenden nach neuem, lebendigen (lotteserlebnis. Aul der Seite der Gottesgegncr stehen ein paar kummerliche Dreierlichter des Materialismus, steht cm biUchen marktschreierischer Aufklärichl und als wesentlichster Paktor ein (laufe hartschädeliger Dummheil oder hesser \ erdiimmtheil." Wenn Fechter, indem er nun eine Reihe religiöser Genies aufzahlt, keinen einzigen der grollen jüdischen (iotteskämpfer zu nennen weiU, so ist das ja nur einer von den hunderltauseiiden Fällen der mit jedem Jahrhundert unbewußter und damit gefährlicher werdenden Verdunkelung der durch die jüdische W'ellschicksalsrcligion fur alle Zeiten heraufgeführten religiösen Entscheidung. Gerade dieses oft in bestem Glauben uns angetane L'urecht sollte uns aber jetzt da "fe*inc dunkle Horde sieh anschickt, der W'ell das zu rauben, was durch die Gnade bdttgs wir ihr gebracht haben umso eher aus unserer dumpfen Ruhe aufstöbern. Niehl nur um Proteste handelt c-> sieh, die ja all und für sich und gerade in diesem Augenblicke nötig genug sind und in offiziellster und feierlichster Weise veranstaltet werde n m n B t e n. sondern noch nuhr um Icbcncrfulllcn, leidenschaftlichen. Von der (iröße unseres Judentums durchdrungenen Kampf; um das. was ebenso wie wir. auch Fechter fordert und. wieder m beachtenswerter Uebcreinstimmnng mit uns. „Vorstoß" nennt: um den V'ojSloB „gegen die sich vordrängende Dummheit und Kleingeistigkeil.' w le er su h ausdruckt. Nach Fechtet »lehl CS damit auch in christlichen Kreisen nicht gerade zufriedenstellend aus. Aber die lesen doch wenigstens hie und da in ihren Tageszeitungen ermunternde Worte, wie eben die seihigen, während unsere. Juden, auch die Orthodoxen, beflissene Leser von TagCSplättem sind, die last durchaus oben

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