Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 8 (4.1931)
- Date
- 1931-04-01
- Page
- Seite 199 (sequence 5)
- Belongs to
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h i; >i i: Ii Ii i v <; i: \ In diese* Rubrik werden Geschehnisse aul ihren Hintergrund od« aul Ihre Wirkungen Inn in möglichster Kurze besprochen. Auch Biicherschtinuiigen und sonstige literarische und künstlerische Krcignisse, die ja atlfih. Geschehnisse im gesellschaftlichen Leben sind: doch, weil to betrachtet, ohne alle literatenhaitc \mhition. Und es muß auch nicht gerade immer Neuestes sein. WOZU wir unseic Ueiner-kiingeii machen. Wenn Aeltfffl da ist. das aul noch Wirksames oder aul noch mögliche Wirksamkeit hinweist, sd wollen wir es nicht deshalb übersehen, weil Kit seiner Zeit oder an seinem Beginn wir noch nicht da waren. DAM SPIKL DEB WUTTLONKN Dieselbe'Krausame. Unduldsamkeit, die von den Bolschewiken gegenüber .Heu religiösen Menschen und auch gegenüber dem Zionismus als.einem „Malhl'ruder der Religion" wie geistreich idiotisch! geübt wird, üben sie auch secen die ihnen doch prinzipiell nahestehenden Menschewiken (Sozialdemokraten). Im letzten Schandprozesse gegen eine Reihe von Menschewiken haben sie wieder gezeigt, was sie können. Hie jüdischen Bolschewiken haben dabei ein Besonderes geleistet Ba die Mehrzahl der-Angeklagten luden waren, hat der Hebliche „Knies" Gelegenheit genommen, eine Karikatur z!i veröffentlichen, d.t an widerliche,' «iemeinheit alles hinter sich lallt, was dieses-Blatt schon .bisher zustande gebracht hat. Per Angeklagte Abramowitsch wird als ein keiferndcr Trrtdcljude im Tallis dargestellt. Außerdem sieht man auf dem Milde Abc Kabaii." den Redakteur des New Yorker „Vorwärts", neben einer krumninasigeii jiicii sehen Kran, w ie er den. Schwur des Abramowitsch, dall er keifte Intervention gegen Sowjetrußland im Schilde geführt habe, durch sein Amen bestätigt .... Der „Knies" hat übrigens einen neuen Kollegen bekommen, der auf den schonen Namen „Per Apikojres" hört, ebenfalls irr jüdischer Sprache erscheint 'nd, staatlich autorisiert, speziell für den Kampf gegen die Religion bestimmt ist. Kr will, wie er in der ersten Nummer bemerkt. „Marxismus und Leninismus ■ gegen den Gottesglaubcn aussnielen" . . . . Ki. ei. wie sagt man doch im heldischen? „Spielt sich mit Gott Man wird ja sehen, wer das Spivl gewinnt....---- Freilich, unterschätzen darf man die Herrschaften nicht. Plattheit ist eine gangbare Münze geworden. Und nicht nur in Rußland. Wenn mau erfahrt, dait die „Liga der 'Gottlosen" in Deutschland hunderttausend Mitglieder zahlt und danS es da außerdem noch (iimi.ihmi Mitglieder der sozialistischen deutschen Krei- . nkcrorgaiiisation gibt, wenn man sieht, mit welcher Freiheit die kommunistischen Gottlosen in letzter Zeit auch in Deutschland die religiösen Uchcrzeugungeii Jer ungeheuren Mehrheit der Bevölkerung öffentlich" verhöhnen"!, so wird man •»•ch entschließen müssen, die von dieser Seite drohende Geiaht selfr ernst zu Nehmen. Und 'man nimmt sie auch, so viel zu sehen ist, auf christlicher Seite bereits enist genug. Der Widerstand erhebt sich, bei den Katholiken sowohl'wie hei Jen Evangelischen, und veranlaßt den Staat, Maßregeln zu ergreifen. Stimmen gewichtiger Mariner rufen zur Vertiefung und zum unmittelbaren geistigen Kampfe der Gottgläubigen gegen die Gottlosen. Als Beispiel zitieren wir .ins einem Artikel Paul Fechters in der „Deutschen Allgemeinen Zniiiug" . ") Siehe die Bemerkung „Der Uebcrmut der Gottlosen". 1t»