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Der Aufstieg · 1931-02-01 · 6 [7] (2.1931) · p. Seite 185

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
6 [7] (2.1931)
Date
1931-02-01
Page
Seite 185 (sequence 15)
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tciessant, zu wissen, was Civis Judaeus veranlaßt, die in der Orthodoxie der Tschechoslowakei ja gewiß nicht existente hebräische Muttersprache aufzutuhren? . ,.) Die andern Juden wieder, diejenigen, die eine fremde Muttersprache haben, fordert er auf, sich nicht „von den tönenden Phrasen der, zionistischen Aufrufe unnötiger- und überflüssigerweise verleiten zu' lassen, die Rubrik ..Nationalität Muttersprache" im Zühlhogcn anders auszufüllen als jeder ändert. Einwohner dieses Staates, nämlich aus bestem Winsen und (le wissen nach ihrer Muttersprach e." Also, ein Thoravolk in der Tschechoslowakei, das">sich aus einer jüdischen, einer hebräischen, einer „tschechoslowakischen", einer deutschen, einer magyari- , , sehen und einer ruthenischen Nationalität zusammensetzt . . . Also, „Tschechoslowake, Deutscher, Magyarc, Ruthene, jüdufher I horavolkszugehorigkcit" .? Civis Judaeus bekämplt die jüdischen T^lationalisten, weil sie sich gcmeuisaut mit den nationalen Minderheiten der T/chechoftowakel an den Völkerbund »enden. Aber ob das nun richtig oder falsch sei - was gewinnt mau. wenn es keine jüdische Nationalität gibt? Dann steckt eben ein Teil der Juden bei den anderen Minderheiten und wenn diese an den Völkerbund appellieren, so sprechen sie auch im Namen der bei ihnen gezählten Juden. Dann kann auch deren ..unpatriotisches Verhalten" Statistisch genau nachgeprüft werden . . . Haben sich |a hei der letzten Volkszählung (1921) nur 21.7-1 vom Hundert alle*—Juden zur tschechoslowakischen Nationalität bekannt, dagegen 14,15 v. II. zur deutschen, 8,63»V. II. zur magyarischen, 1,12 v. H. gar zur ruthenischen. Ist das wirklich besser als die Stfii'w 11., die sich zur jüdischen bekannt haben? Die Regierung habe sich in die inneren Angelegenheiten des Judentums ein* gemengt jind ..dem V'ormarscJi der jüdischen Nationalisten gegen die historische Lebensform der jüdischen Gemeinschaft Vorschub geleistet", behauptet Civis Indaens. Aber abgesehen davon, daß diese nie Zugehörigkeit zu einem fremden Volkstum aufwies und sogar in den rutionaleinheitlichen Staaten West- und Mitteleuropas auch im Mittelalter.für unsere Umgehung das „nationale" Element mthielt, selbst bei Mangel einti eigenen Sprache - wäre es sehr irrig aiizunehmen, daß die tschechoslowakische Regierung der historischen Lebensform der indischen Gemeinschaft irgendwie besonders geneigt sein muUte. Die herrschenden Staatsmächte unserer Zeit können eine solche Lebensform überhaupt nicht begreifen, sie wissen nur von dieser Welt. An ihnen haben wir in unserem Kriege gegen die Verweltlichung jedenfalls keine Stütze. Auf solche Weise ist der Kampf gegen den jüdisch-europäischen Nationalismus nicht zu führen. — . s. b. RELIGION IST PBIYATNACHK? Untcr^htsem Titel veröffentlicht I. Raphael im „Israelit" einen Aufsatz, dey vieles enthält, was treffender nicht gesagt werden kann. So folgende bezeichnende Stelle: „Das Almosen mull der unbedingten Anerkennung der sozialen, ausgleichenden Gerechtigkeit weichen! Wohltätigkeit ist nicht dem freien Ermessen und der beliebigen Launenhaftigkeit überlassen. der Arlniter hat ein Anrecht auf Arbeit und Leben und auf Schonung seiner Existent. Der in schuldig Verarmte hat das Recht, von der jüdischen Gesamtheit ein Minimum -'izialer Bereitschaft zu fordern. Der jüdische Angestellte darf nicht ausgebeutet werden. und wenn er die (das heutige System des krassen Wettbewerbes und der Produktion um des Profites willen hemmenden) (iebote des Sabh;its und . der Festtage hält, dann ist es unjüdisch und darum unrcligtös. ihn aus diesen flift

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