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Der Aufstieg · 1931-01-01 · 6 (1.1931) · p. Seite 162

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
6 (1.1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 162 (sequence 16)
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wart, icti wurdi. itn tiegcnieil, >o« führenden Persönlichkeiten des Austrittes zu nieiuer Kandidatur l>cgluckwünscht und ermuntert. Auch sonst dürfte die Mehrzahl Jr£ Austrittler den Kandidaten der konservativen Partei Krfolg gewünscht haben. Aber ex kamen doch falle von verbissener Feindseligkeit vor, die besset nicht vorgekommen wären. Und umso lebhafter ward ich dadurch der Tatsache iimc. d.itt bei einem Kampfe, wie dem eben Verflossenen, perfide die ausgesprochensten Träger der Thoratrcuc mit ihren, trotz ihrer geringen Zahl beachtenswerten Kräften, ausgeschalte) sind. Ich meine, es wäre Zeit, darüber nachzudenken, wie die beiden Lebensformen der heutigen deutschen Orthodoxie in ein beiden lördcrllcheSsy'eMiflftnts zueinander gebracht werden konnten, -ein Ziel.das ,i auch der Redaktion des absolut aiistrittlerischen „Israelit" vorschweben mag Wehl) sie in der Nachbemerkung zu dem Artikel eines (iemeiudcorthodoxeii „in tief praktischen Politik" „die brüderliche Zusammenarbeit von (iciiuintlcorihodoMmtl selbständiger Otbodogic u n b c s c h a d 11 (rc ie s te n Idccn k a mpfe s"'1 ir ..Wunsche Iis wert" erklärt. Ks ist ja auch sonnenklar und die üben besprochenen Wahlen zeigen es mir wieder einmal warnend auf, d..i; gegenseitige völlige AbschhcUung nur zum Untergang beider formen führen kann. Wenn ehe Reihen der t icuwihdeorthodoxen sieh Immer mehr lichten einige hundert noch Unentwegte allem werden die Judischkeit nicht retten, um so weniger, als ja bekaum lieh auch bei ihnen dei Heist des Abfalles nicht ImiDBI erfolglos anklopft. üro'i- 'iiuiite gemeinsame Arbeit Iii Lehre und Tgt ist erforderlich, um wieder Zeiten allgemeiner jüdischer Iboratreue heraüfiufOhren: Zeiten, in denen echte Jüdisch - keil mein mehr auf lächerliche Minoritäten beschrankt sein und Austritt auch im iienlhclstt lerelm nicht mehr in frage kommen wird'*). I »r. Nathan Hirn b a 11 m. + ■ - "» Im „Israelit" gesperrt. 1 ücgcnulicr den Zuschriften zweier freunde, denen meine Kandidatur von ihrem extremen Ausinttsstandpunkte aus nicht hchagte. die aber aucli einen Gegensatz zwischen meiner Kandidatur und der uupolitisciicn. bzw. stillen Methode der Auhm konstruierten, kann ich nur folgendes bemerken: I. Audi der Aule darf sich einer weniger ziikunftsvollen Arbeit, als es die UUunarbeit ist, nicht versagen, wenn sie im Augenblick für Judentum und ludischkcit wichtig ist. Ich konnte mich daher dem an mich ergangenen Ruf nicht i ntzicticii. .'. Ls gibl Politik und „Politik". Die erste ist in jeder Ikuiuhung um ein allgemeines Interesse und mit „Stille" vereinbar. Die zweite ist eine besondere Methode, die gegenüber tieicr \erlagerteu Pr<||)lcinen versagt. Ich bin iur die Anwendung dieser Methode nicht geeignet und wäre daher, wenn ich gewählt ••«■den wäre, nie in die Lage gekommen, sie anzuwenden. 3. „Stille" im Sinne von Zurückgczogc/iheit. V erborgenheil der Arbeit lut Oer Aule selbst als Aule nur in Hinsicht aui die gcmeinschaftsmiHige Selbste>- 'lehmig zu beobachten, hur seine andere Tätigkeit, die sich auf Vcrländlichung »nid ..AÜgeineiiHle sowie auf den Vorstott in die Welt der freigeisterei bezieht, kann „Stille natürlich nur (icgensatz zu marktschreierischem und ParteireklamentUiigcm Uebarcn bedeuten. 4. Gerade für diese eben erwähnte andere lätigkcit durfte ich. im Falle meiner Wahl, aui gesteigerte Arbeitsgelegenheit hoffen. Mr. N. Ii. *•! * /

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