Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 6 (1.1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 158 (sequence 12)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4884546-5428396-5428426--181-4884712- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
:.. nü.vcl iillu im, .uii mc im erwünschten Siiuu. einwirkte, unser Ziel durch i-ntv^ricliciide tiuifluUnalinic auf die H c r u f s w a Ii I. Nicht jeder eignet sich /um Landwirt oder (iartner. Den Uccigneteu aber diese Berufe nahe 211 legen, und sodann für eine rechte Berufsausbildung in Kveixiietetl Betrieben und besonderen, I. c Ii r w i r t sc Ii a f t e Ii, für diesen Zv eck clgchs errichtet, zu sorgen, ist ebenfalls eine wichtige \ufgube, IHK BBÄICHK OKK IMlKTIJÜlICSIKCHRN IHARAK.VKK! Win hihi ermessen, »»' stark i einerseits das jüdische Behartangsvartnögen ist, ^i.is 111 deii Verarmen wahrend ihrer vierhnndertilbrigen, man kann schon sagen Vergrabenhell waltete, und wie Bewältig anderseits das Unternehmen des iMtrtiifcivMschcn Hauptmannes de Harros Hasto ist. die Maraimcn wieder •nur/ dem Jiideiiti'iiu- /i.ruckziiKchen. dann ist es Kut. sich mit den religiösen 0*" brauchen der noch nicht ziiiiickKCWonncnen. offiziell noch katholischen Maraunen bekannt zu machen; Pulgchdt Einzelheiten entnehaen wir einem Vortrage, den Hen K\f»n*>■ Cassutn aus ^Hamburg.in der dortigen Agudas Ilsroel-Jugendliriippc Intit. den*Testen und Pastlagen haben die Maranhen ijoch verliäiiuisinaUiK Viel beibehalten. Sclbsivcrstandhch kennen sie den-Säbudo. den sie heute nocli streng halten, insofern als sie an ihm keine (ieschäfte machen kein (icld ani Uhren, sich bessei als sonst kleiden, sich jeder Arbeit enthalten und ihr Essen uir diesen Tag bereits am Freitag zubereiten. I He* Murannen sind gewohnt, am Sonnabend zusammenzukommen und ihre überlieferten i>ortuKicsisehcn Uebctc, vle \i<\ Jahrhunderten im Geheimen, zu verrichten. In neuester Zeit sind sie dazu übergegangen, einige der offiziellen indischen (icbete. ins Portugiesische übersetzt, ihren Uebeten hinzuzufügen. Vom Pasttagen kennen die Marannen heilte noch den von ihnen so genannten Pasttag der Königin Esther und den Groben lag oder Tag des Herrii. der mit unserem Jauui Kippur identisch ist. Auch das I'es-.achtest wird nocli iieuti streng gehalten, aber sowohl dieses wie Jautn Kippur werden bei ihnen um zwei Tage spater gefeiert als bei uns. 1 liest- \erscluebuiiK erklärt sich dabei, il.'b die Imtuisitkmsbehdrdc au den wirklichen Festtagen Späher in die Hiusei der Marannen sandte, um-zu sehen, ob diese sich durch bessere Kleidung odei ihntich« Hinge verdächtig machten. Um min diese Späher irrezuführen, wurde» die Pcier tagt verschoben. Uegen Ende des 17. Jahrhunderts waren den M.i rannen noch \iel mehr Pest- und Pasttuiic bekannt als heute. Auch wurde teilweise Hoc!* die lU-scIincidung durchgeführt, die bei ihnen heute nicht mehr he ^Bp kannt Ist, luderacits nahmen die Marannen im Laute dei Jahrhunderte Gebrauche au die uii, in« rk\kurdiK anmuten und für die wir kein Verständnis aufbringen. Am PreHagahcud lassen sie ihre Kerzen in hohlen GefftDen. I unten usw brennen. iHrscr (iebrauch stammt noch aus der Zeit, als man furchten mußte, .nti Freitagabend um der Inquisition überrascht zu werden. Auch die Zubereitung diese! ker.-t 1 ist eigentümlich. Kurz bevor die Lichter am Preitag anzustecken vmd wird aus ii"beiiutztem l einen cm Docht gedreht und wahrend der Arbeit muü die belrefhHMhj Herstellern! bestandig tiebete sprechen. Man benutzt nur den alterbesten lalg »Hier das Ihtscc Oel fuFdie Kerze. Beim F.inhringen des I lochte werden ebenfalls Gcbett verrX'Met. IM