Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 6 (1.1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 155 (sequence 9)
- Belongs to
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Hingabe an (jott iiuci&ves Mitgefühl mit den Menschen. Mitwirkung .in (iottes Wcltcnpracht alles dies, das den Sinn des Judentums im Hunzen und seiner inlsWillis m a as sia u s im besonderen ausmacht im jüdischen V olke wieder Tatsache werden soll"*), ist ihr .Streben Zunächst Kill ihr Ruf ihnen selbst. Sie versuchen, mit ihrer schwachen Kraft sich dein eigenen Anstieg cntgegciizustcinmcn und schrittweise die alte Höhe w ieder tu erklimmen. Sie wollen'versuchen, den Wieg aufzuspüren, den ZU wandeln jetzt geboten und der jetzt geeignet ist, zum Tore (iottes zu führen. Sie wollen aber keinesfalls bei dieser Sclbsterziehung allein bleiben- Denn es nebt hier nicht darum. einige Auserwählte'*. voll der Umgehung getrennte Menschen zu erziehen. sondern einen Wen zu wählen, den viele «eben können und sollen. ..Dem italischen Volke müssen andere Bedingungen seines wirtschaftlichen Lehens und seiner religiösen Disziplin geschaffen werden, statt der jetzigen. >he es niederhalten, die ihm die (Hut für (jott kühlen, die seinen Sinn fui menschliche Gegenseitigkeit erschlaffen lassen, die es in stumpfe, Uliwiirdtte Unschönheit tauchen, Ks muß heraus aus der schädlichen Einseitigkeit seines Berufslebens, muH zu einem sehr großen Teile der natürlichen Produktivität (Handwerk und Landwirtschaft) und der Nattu '.urückgegeben werden und muß eine einheitliche Führung, die es .als iottcsvolk repräsentiert, erhalten, muß wieder Disziplin lernen, ik-i soleher allmählicher Aendcrung seiner Atmosphäre und bei die Acndcruux begleitenden unmittelbaren Bestrebungen zur Stärkung der (iotttnuig keit. zur praktischen Uebung von Wohlwollen und zur Herausarbcitnnu eines altneuen jüdischen LebensstTSskjinn seih Aufstieg nicht ausbleiben."*) Das ist in großen Zügen der Weg. den einzuschlagen die Aulim dei indischen Welt empfehlen. Sie rufen ihr zu: Kommt und helft uns ihn bahnen) nehmet Anteil au der Arbeit, für die euch der Dank und der Segen der Zukunft gewiß ist. Genau so wie wir unseren Ahnen dankhai Mnd. daß sie uns unsere Lebenskraft, die Thora. so erhaltcn~TTüd Tiber liefert haben, daß wir" durch sie einen gesunden Organismus bilden können, so werden unsere Nachkommen uns danken wenn uns das gelingt was unseren Ahnen gelungen ist. die Thora und das Iwfentum so lebendig zu erhalten und ihnen weiter zu geben. s Natürlich begegnet man auch hier wie zu erwarten war nicht nur Skepsis und Rcserviertheit, sondern auch Ablehnung von verschiclencn Seiten: Noch hat sich die neue Bewegung nicht legitimieren können, noch nicht bewährt, noch nicht Beweise ihrer Kxistenzbcrechtigtmg erbringen können. Für die Schar ihrer Anhänger aber genügt schon das Motto, das über dieser Pforte geschrieben steht und gleichsam das ZiJ Kennzeichnet: Der Satz ..Ihr sollt mir werden ein Reich von Priestern und ein heilig Volk", um eine Garantie zu haben, daß dieses Tor /n den lurcn des Heiles gehört, die zum Tor (iottes führen. Das Merkwürdige aber an der vorlaufigen Fntwieklung dieser Ideeist. daß gegen sie fast dieselben Vorwürfe erhoben werden, die seinerzeit die (iegner des Chassidtsmus gegen diesen erhoben haben. I\ würde hier zu weit führen, auf die einzelnen Bedenken einzugehen vielleicht - geschieht das in einem besonderen Aufsatz Der L'mstand aber. •» Aus einem iiric-tr Nathan Himbanm's an ihn Verfa%*cf Ji,^^ Inhaisc* / m