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Der Aufstieg · 1930-05-01 · 2 (5.1930) · p. Seite 48

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
2 (5.1930)
Date
1930-05-01
Page
Seite 48 (sequence 16)
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organisier*, wo ich fünf Schüler habe, Söhn« der marannisehen Gebirgsbauern, um aiu ihnen deutliche Führer der neuen, schon gegründeten oder noch zu gründenden Gemeinden zu nutchen. Ich habe keinen Rabbiner. Ich selbst unterrichte Hebräisch, Lithurgie und Düum. Die Jungen lernen gut und gerne. Sie ieoen im Internat und, da es hier keine Schechito gibt, essen sie Gemüse und ko»chere Fische, Ich werd si bald die kleine Schechito von Geflügel lernen lai-.-en, die ich schon kennen gelernt habe, und ich werde ihnen, den «Jaure deo» und den «tresor des Dinim» des Rabbi Menasse Ben Israel studierend, Lektionen geben. Ich kam noch einige Monate unterricbten.uber ich weiss nicht, was ich nachher tun soll, denn mein Wissen ist beschränkt. Wenn ein Kabbiner, der noch jung, duldsam und intelligent sein müsate, hierher käme, könnte er die Jungen unterrichten und sie zu Rabbinern für die Provinz ausbilden...... Die Arbeiten am bau der Synagoge nehmen guten Fortgang. Man sieht schon etwas und, wenn die ^Mittel nicht fehlen werden, können wir schon in diesem Jahre einigen Gemeindedienst in dem Gebäude einrichten. Ich hoffe, dass wir mit Hilfe Gottes und unserer Glaubensgenossen in den anderen Ländern an unser ersehntes Ziel gelangen werden. > (Auf einem Briefe an Herrn Alfonso Cassuto in Hamburg vorn 20. April.) « Nicht ohne ein gewisses Angstgefühl schreibe 'ich Ihnen, um Sie um die Ijeben^wuidigkeit zu bitten, unter unseren Glaubensgenossen in Hamburg eine Subskription zu eröffnen, damit Geldmittel für den Bau der Synagoge in Porto gesuiiinrelt weiden. Die Arbeiten sind im Gange, aber" jetzt schon sind wir den Baumeistern Geld schulüig. Wenn es uns gelingt, etwa Pfund 1000.— zusammenzubringen, konnten wir uns in dem vorderen Teile der Synagoge einrichten und dort bleiben, bis wir das Nötige zusammenhaben,-um das Uebrige fertigzustellen. Gelingt es uns nicht, diesen Betrag bis Juni zu erzielen, dann befinden wir WM nicht nur in .einer unangenehmen, .sondern sogar bösen Lage. Ich bitte Sie ini-landigst, ulles Ihnen Mögliche zu versuchen, um uns den grösstmöglichen Iieliag zu verschaffen. > (1) Dieser Appell de Barros Bastos darf nicht weiter überhört werden. Vor allem nichtvon der überliefet ungstreuen Judenheit. Wie wir hören, hat speziell die «Aguda* Jisroel%$*hori eine Spende für den Synagogenbau in Oporto bewilligt. Möge des/bb"Hthe Beispiel die veidientc Nachahmung finden. Im Uebrigcrl ist deii" Marannen nicht nur mit Geld für die Bewältigung grosserer Aufgaben gedient, sondern auch mit Kultusgegcnständen. cDie neugeschaffenen Gemeinden), schreibt lir. Koth, «können alles gebrauchen: Bücher, Schriftstücke, Zeitschriften, Thoraiollen und deren Zubehör, Mesusaus und Talissaus, sowie sonstige Ritualien aller Art.» Wir empfehlen auch diesen Ruf der Beachtung unserer jüdischen Brüder und Schwestern aller Orten. Geldbeträge und Kultuagegenatände sind in Deutschland an folgende Adreese im übersende«: I. LEUN CAi&lTO. Hamburg. 37, Kkwterallee, 2a. Wir schliessen mit den Worten des Herrn M. van Son in einem Briefe an unseren Redakteur: «Das grosse Erwachen der Marannen ist auch für uns von ungeheurer Bedeutung. Ks bedeutet die Ewigkeit des hebräischen Gottesgedankens»...... Nach Schluss des obigen Berichtes erfahren wir aus der letzten Nummer von «HaUpMs, .las», im letzten Monat eine Gemeinde in Villa-Real, eine in Macedo de Vavaleiroa gegründet wurde und in Chaves zwei Marannen sich bereit erklärt haben, dort innerhalb eines Monats eine Gemeinde zu gründen. Ks treten

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