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Der jüdische Handwerker · 1936-06-01 · 6/7 (6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
6/7 (6.1936)
Date
1936-06-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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ST EU ER ECKE Steuerliche Auskunftspflicht hJ einem t'rlcil muh -X. \pri| \')~ift (IV \ l7/3hi hat der fiuatizhol cniem '/u der Irage >[«-Jluinr genommen, uiiv ril —-1 * - Ii 'Iii- \ii-kiuili-|iHii lit «I ritt er l'ers.onen in ~-1c;.t : .!!•_• I'■ i;i• 11In• i(i■ fi i iMivc kt. Im SepteniBer l't^> halte (las! iriiiti :aui! A. murr Bezugnahme auf S 201 der RcichsaB- >r< 1 mtnir die Bc-i hw <-r 1<• ( ührerinr aufgefordert, ihr die Vi:1 ii lud \n-< driften derjenigen Personen mitzuteilen, die Bcj der ] lau|>Ü\.i—>e dt r Bc-< Ii wet de I üh i ei in seit dem f. Ja- I""-" die füjlige j)i\idendc <ell»-i abgehoben hallen <»Iit -ich hlitten gut-t Inf ii■! ii la--i n. auch das Dalum der Zahlung >•.:> ' liiluilt -nw ic duflöhe-der Betrüge. Die Be»'chwcrdcil hatte -k Ii iinf ih n Standpunkt gestellt, dal' eine \u<- I 'ii: -4|il!:i lii hui heim- \or liegen eines Begründeten Anhalts > i i k'i i/um; 1»'-iche. daher ein Verlangen »o allge- | \ri nicht gestallt werden dürfe. Das von der Rc- -i hw i f h-! iiiin im bezeichnete Frfordcrnis ist in einem C;«t- .a iii.-ij de.- Rcicb»fiiuin/hoftmu _'U. Mai f«)" allerdingsans- "ii En ii und mim drin etkennenden Senat in einem fTrjeil i«>hi -> Juni I'»" itel.ilui worden. In einem I rteil joni 2~. I e- 1 i'i.i in"-) hilf c» der \ I Senat gegenüber erfolgter Bckämpi - vorstellend erwähnten (oita< Iltens dahingestellt sein lasi-eiij <-1> .in dem genannten Lrfordernis festzuhalten sei. in (fem '■ jetzt /im I'i de stehenden l'ricil rles Reichsf inanzhofs Lall dir ei kennende N n.ir an der bisher von ihm vor- : i i ittte n R-c c?b t> a-ti f f a s n n g n icn I mehr fest. Diese \\ si In und eingehend begründet, ausgehend von der l-bi>i'. .Jdn$ dci Im die XiisüButig der Meucniiif-icht in Frage kommende S jäi der Beiehsaljgabenordniilig nicht so -ehr eine ■!i i der I ittan/ämter zur \ii-iibung der Steueraufsieht atifstt'Be, i!~ \ii lnu hi d.i- R e e h t. SteiierHitfsiclit in der dort , eii fnn ieii RiclituUg /u., iihe-n. Die jetzt vertretene \ll-ffassiiug inncr-i heidi ■• -ich \on der früheren, insbesondere :ni'\ rsctieiricM dir \erordnuiic des Reichspräsidenten vom i Deyeriibei I*'"<» vertretenen dadurch, daß es der Steueratil- -ii ht nl>fiegt, nticji /um /.wecke der \ n f d e c k u n g u n b e - k .t-n tijt c r S reu «• r fäll «• \on dem Rechte des Anskunltv< rlaitxeti- ( ii intim Ii /ii machen. Kein bestimmtes Buchführungssystem vorgeschrieben cjer .1 )■ ■'■ i-i heu Steuer-Zeitung" wird von zuständiger ir.ml hingewiesen, du ff ein bestimmtes Biichführungsfür den kaiifnfaiin weder handelsrechtlich noch sonst vorgeschrieben ist. -Auch der GewerBctrei- Icr, /in I lihrung von Büchern verpflichtet ist. kann Ilm her n.ich dem Svstern der doppelten Buchführung .i m Ii nac h der einlachen Buchführung einrichten. Nicht •inml es \nr. daß Bin her den Airforderangen, die au ppehe Buchführung geslefll werden, nicht entsprechen. ii h l j*lle:i i-t irotzdem die'Buchführung als ordnnngsäii/iiscken. »um die Bücher allen Anforderungen der inJaeJieii Bttfcbfäliru'iig; fortlaufende täglich«: Aufzeichnung ■ '• r I n nahmen und liisgal>cii. Inventar /u Anfang und Ende les \\ i i-c h.-ilt-iahivii-w. entsprechen. Diese Auffassung ilfspri hl am h der Praxis des Reich-I in;i ii/lmfcs. (Fo/'setzunq von Seite 7) >eile >v-tem >teuerilclu|icli Im inh -«nie oder -'i-ll'ell i hmdi Iii snh HiVJhiiU |h Außerdem uehniiiit werden. kann 'den I nterhallsverpflifliteten ge Lei» e Ii - \ e r - i c h rr n n g e n , die sie in I i i jndw ahi um: Bei einer ausländischen Gesellschaft im Aiislarjd abgeschlossen haben, /u verkaufen, zu beleihen otlcr /i. verpfämlen und die im Ausland anfallenden Deliscn, entsprechend zu \< rwetideii. Die Vcrsicherirngsfordertlbg rlarl aller Itoch nic ht fällig sein und bei nicht auf den Tod abgesteHtefl Versicherungen auch nicht im l aufe der riächsljen drei Jahre fällis werden. i: ÜBterfialtsverp'fficNtctcn kann die Verrechnung von Mndietiuehlrni mjt I r c i w i 1 I i f cn U n I e r s t ü t z u n g s - z a Ii! ii n i; c n \on Aiislämle Ziihlu'lgen \nn Siudieng liierender in Deutschland Iii- Iii h griielimicl werden. n nach dem fnland oder mit e I d c r n ausländischer Stuzur Hohe \on JIM» R\f monat- Im übrigen -oll der Beiriiff .unterhaltsverpflichtet' weit ausgelegt werden. Unter ,1 nterhaltsverpflichtete' im Sinne die-e- Runderlasses -lud nic ht nur die gesetzlichen L'nterhaltsvcrpfiiehiften zu verstehen, sondern z. B. auch S^icf- und Pflegeeltern, Verwandte (also auch Geschwister) tintl Verschwägerte. Dr. Heinz Cohn Aushilfspersonal lohnsteuerpflichtig Im I Kinzclhandel werden häufig A rheilskräfle auf kurze Zeit /in Viishilfc angenommen. Zuweilen ergelien -ich dann Zweifel iilier deren l.ohnsteuerliflieht. Die-e Zweifel sind jetzt mihi RiHchsfjnailzliof in einejin I rtei klargestellt wurden. Nach der bi-hei ineu Praxis galt der Grundsatz, dal', nicht nstverliü um ein« k jede AAshilEstäfigkcil ein Die sich Bei den Aushilfen auch eine (i<[lege.|iheit-lei-tung han|<lelu kiinnte uueh chic Lohnsteuerjji ji i/i spricht der Reichslinauz nur für [die spiegelst liehen Au-I ml aus. ilf-leistitln; derAushilfskraft die Beschaff i ng ejn< ist du gemutet] werden kann. Dagegc Vushilfskräffett zu bejahen, w \ushilf*kräfte herangezogen w häntrigkeitsverhiiltnis im Sinti ' enu i-t. l ür \usliilfspersfliiul muH iverdeir.'W i im es sich i in ein« 'ei-ulleii handelt geben i ichtef die-er Ulis Begründet, da es Gefälligkeit oder um „rinn. I )eliieiilspreehend lliiln ni ht in frage kommen. dal! die-e ( .i nndsätze , en gellen. Bei denen Stenerkarte nicht zul.olinsteiierpflicht von im immer wieder die gleichen erden und im übrigen ein Ab- )ienstvi'rhältn i-segcal-o Lohn-teuer eut lernfsinälüge Tätigkeit Umsatzsteuerzahlung für rit I" im I n. iel Zimmervermietung 11ktisch f! und atzsti lie vyeit« eine ( in f nimmt 8111*11 geim st dB, z. '">) Reichsf in,iuzhofs Beschält igt •s „Gaststätte". Diese Begriffswichtig, vseil seit dem erpachfung von einge er Bei reit i-t. 1 )iegilt ihm l msatzsteuer enttststätte vor, wenn jCr und ihnen aulfcr ihren inschaftlichcn Aufcnff f. zur Hinnahme von Kiije neue hiiischcidun -ich mit der frage des Reg Bestimmung ist insofern I. Januar l<)>6 die Vertuh1 richteten /immcrii von der jedneh [nicht für Ga-t-lätti richten müssen. I danach I inand aegen laitgelt Gäste \\ oh ii räumen mindestens haltsralim zur Verfügung Mahlzeiten. (Ri ll VA >40 / Steuerkalendei vom 20. Juni bis Ende August 1936 Evtl. Anfragen sind an die Geschäftsstelle des Verbandes, Berlin W 50, NacKodstr. 8, zu rjehten. Irt besonderen Steuerfällen steht zur Information und fJaterteilung! ein'Sachbearbeiter zur i Verfügung. Lohnsfeuer; Zahlung der vom 1. bis 15. Juni einbehalterJen Beträge. An Finanzamt. Bürgersleuern; Zahllung der bis zum 15. Juni einbehalterjen Beträge. An Steuerkasse. Bürgersfeuörn; Zahlung der von den Wochenlohnempfängern einbehaltenen Beträge. An Sfeuerkasse. ' Lohnsfsuerl der voiti 16. bis 30. Juni ' einbehaltenen Beträge. An Finanzamt. Bürgersteuern; Zahlung der von den Wochenlohnempfängern einbehaltenen Beträge. An Steuerkasse. Umsatzsteuer für Monats- und Vierteljahreszahler. An Finanzamt. Lohnsummensteuer, für Juni w. o. An Steuerkasse. Grund- und Gebaudesteuern. An Steuerkasse. Lohnsteuer der vom 1. bis 15. Juli einbehaltenen Beträge. An Finanzamt. Bürgersteuern; für Wochenlohnempfänger. An Steuerkasse. Zahlung der Abzüge vom Arbeitslohn für die Zeit vom 16. bis 31. Juli 1936. An Finanzamt. Zahlung von Bürgersfeuern der im Juli einbehaltenen Beträge, soweit sie nicht bereits im Juli abzuführen waren. An Steuerkasse. Fälligkeif der Bürgersteuerteilbeträge bei Monats- und Wochenlohnempfängern. Die Einbehaltung ist bei der nächstfälligen Lohn¬ bzw. Gehaltzahlung vorzunehmen. Bürgersteuern für alle Veranlagten. An Steuerkasse. Umsatzsteuern für Monatsu. Quartalszahler. An Finanzamt. Gewerbesteuern. An Steuerkasse. ' Grund- und Gebäudesteuern. An Steuerkasse. Lohnsteuer der vom 1. bis 15. August einbehaltenen Befräge. An Finanzamt. Am 20. Juni - 20. Juni " 24. Juni . 5. Juli - 10. Juli 10. Juli - 15. Juli 15. Juli - 20. Juli " 24. Juli 5. August 5. August „ 10. August , 10. August , 10. August . 115. August „ 15. August . 20. August Sämtliche Steuern sind pünktlich zu zahlen, da es keine Schonfristen gibt. F.K. s

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