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Der jüdische Handwerker · 1936-06-01 · 6/7 (6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
6/7 (6.1936)
Date
1936-06-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Auswanderungs- und Devisenrecht Neue Verschärfung des Devisenrechts Durch iIk l ii ii I ic I )n i (lil'uli i ii n^-\ei in (I ii ii n - mihi 2~>.M.n mikI die I nulle Verordnung xiir Änderung der ßiehilinien vom 26. Mai, sowie die im Anschluß liii i.ni ergangenen drei Rtindcrlusse der Rciclisdcviscnstcllc vom J7. Mai i-i eine im Iii unwesentliche Verschärfung der dc\i-enrechrlic heu Bestimmungen eingetreten.! Ks sind; wie es in der I VtuiH* Inner Teilung vom -'>. MJii heißt; die ,J)cviscnliich<rr üb gedichtet" w enden. / Von den umfangreichen Bestimmungen.' du- /im -i-hr wesentlich sind, sollen hier nur diejenigen Ii gehoben Werden, die esse Ii.dien dürften. I. I Hillen I cserkreis be-onden Abbau der Freigre steht mau die Müglichki (ienchmigung Xuhluhgi n I.linier leisten durfte. Dil im Mnii.il. So \\iir c- /. .indem Ausland /Ii In f: i en/e /n he/nhlcn. I' erntf oder verwandle im Ausland izc. Unter der „r reigrenzcT v«*rit. innerhalb weither man ohne Iiis Ausland oder für einen Nulle if: ren/e betrog /ulel/l 10 HM IL möglich, kleinere;Wnren|M»st'ffl /ielien und im Bahnten der Kreider FreigrenZM" /.ilhlllll I.inder /n leistende /«hl des Absenders vermerkt grenze mehrfach im Mm I )ie I reif;-ren/e als solclll .im Ii jetzt um Ii bestehen möglich keiten -iinI -o ein /uei I i w ,i r nie ällc Iiir die Ansrill zu a) Im Rühmen der Zahlungen au Verwandt* gutten und (ieschw ister n I lugcgcn niehl mehr an es möglich) an beirei ndete Innen Alis, -epa I! Frci- \i, erde, at ist IlllgSnoeh 'dien. ussigc Personen im H. zu leisten. I >ie an lieh bei r mif: wurde lediglich im Re um /ii verhindern. duR die it in Anspruch genommen in Hohe \nu Hl HM im Moi reblieben, aber die \erwcnc;eschrünkt. (lall praktisch riül der und Freunde. Ilicinacl •derSchwiegersohn -eine i eitern im Rahmen der iMitzung der I' 'reisrren/e daran scheitern, daß Lei nur ..ans eigenen MUtel Deshalb wird eine Khefrua nur oiler eigenen Kinkommen hat. können. Ks sei hierbei I IllUgsgeld. daeine lillefi .ileigenes Geld der I I (Jehl des I bemann-. M .il-u die Khefruu die Kn und hiermit niehl /. B. ili unterstützen, (-Vgl; Hoehm Ks i-i auch jetzt niehl Reisepaß de- Absenders ei muH eine ..devisenrcchtlie welcher neun Fälle nufgef grenze nicht \erwciidel w I») Die Freigrenze ku'in werden im Rahmen des R /ii H) RM Hartgeld mit a Dagegen ist es jetzt uusdr Milicr schon als tinzulüssi Hei-e/w ec ken Voran-- lind So sollen /. R. in ein/einen Reisedevisen nicht zur Freigrenze übrig bl igrenze können Unterst HUIung ml- und absteigender Linie.Khell dem \n-lnnd geleistet werden, itere Verwandle. Verschwiigerte eauch nicht möglich, dal /. B. ii Ausland befindlichen Schw ieger^ reigreoze unterstützt. Die .Ans, lureh eine Khefriiu wird häufig inigen im Rahineti der Freigrenze, de- Absenders erfolgen dürfen. w eiin -le ei die Freigr enell/e II dtt* crniogcii ,iii-i erA'orgeholK'n. da ii vim ihrem Manne erhält Iran anzusehen ' i-t. solide diesem llaiishnltiingsgcld rrenze nicht Fflrr -ich verwt im Ausland befindlichen Reisenden auf den Ausweg gekommen sein, schon Monate \nraus jeden Mihi grenze an da- Hotel oder menrere Monate nach Beendigung der Rei Bei rage'In der-clhon Weis«! noch/Hsenden. •r. Dcviseiin'rclm 1936, S. 3'4.) allem die Kintrugung ii dei forderlich, sondern der Abs >ndr ie Krkliirung" unter/eich mir. ii rlirl werden, für welche die Kri den darf, noch in Anspruch gciuiiliDicii everkehr-. d. h. es külllli n bis ie Reise genommen werden. Irklich untcr-ngt. was man auch bezeichnet hat. daß hümli Ii zu lllrll. eiche die ircre Kreirxler iiden Nachzahlungen geleistet wi I iilleii nach Ländern, für w erffigung gestellt wurden im it 10 KM im R in die Pension ihmcn der /ii -enden, -e die fehh 21 Reichsmark-Scheidemünzen Kinfulir- und Aiiniihine- Yerbot. Durch die Dritte Durchführungsverordnung /um DcVisengesetz vom I. 12. 1933 ivar bereits, die Einbringung von Reichsmark-Noten für unzulässig erklärt worden. Durch die neuen Bestimmungen i-t auch die Einbringung von Scheidemünzen (d. h. von deutschem Hartgeld) für unzulässig erklärt worden. Ks dürfen inländische Scheideini nzen nur Iiis zum Betrag Von 60 RAI im Reiseverkehr wieder Deutschland eingeführt werden. Im Runder faß der R dcvisenstelle Nr. 74 heißt ewörtlich: „Bestimmend wn sich seit dem Inkrafttreten des Reichsmark-Kinfiihr- Annahme-Verbots, das dein Rcichsbanknotenschtnüggi Ausland entgegenwirken sollte, ein zunehmender Schin von inländischen Scheideniün/eii ins Ausland bemerkbar gemacht hat. Insbesondere i-t zu beobachten, daß Reichs marknoten mich Dent-chland eingeschmuggelt und de im Inlupdc eingewechselten inländischen SeheidcmUnzeij aus Deutschland herausgeschiniiggelt werden.** Teil rvijrlllleint/en I la isha In i( hl in als kann nden, Altern nach chsdaß und ins iggel 5, Beschränkung der Goldwnren-Aiisfuhr. Währen] bis her nur die Ausfuhr von Goldgcld und ungemUnztem oder sonstigen Kdebnetallen unzulässig, dagegen die liilir von Gold waren erlaubt war, ist jetzt auch die Ausfuhr Gold Aus- \im solcACN gUtIZ oder teilwei-e <ni- GoJ I •> lei hrjrgestellteii Ilalb- und Fertig*» aren iiiuiilüssip \sei-e nicht audiese Ii Metallen hf-'rgesjLeJlt I - im Ruiulerlaß «ler. Reichsdevi>>enstelle \r. beobachtet winden, dn.fl Gnr<linenr.nig«; und Ant -childer aus Gold, -ow ie Phitinspicgcl versucht \ z»r Ausfuhr zu brih^gen; Ilasegen i-t also mit neuen Bestiihmiiiigen ilie Ausfuhr von solchen nrlUllbt> die üblic herw ei-e aus I delnn I iIlen1.In r weiden pflegen. '-" Di. 11( l',i'l< Imel.i Ih n . die ühlicherwierdejn. Wie 7"^ lieiül. i-l oh ii mmcriioideli -Hill i nach den 'ertigwafeii (•-teilt ZU ( -oh 1 Mitnahme von Handwerkszeug nach Palästina Biikuuntlieli ha* der Handwerker bestiniu guttiingen die Möglichkeit, auf danc^tWendige ' von 230 fP Iii- /in Jlällle -ein I la ml w e i k-/eil Maschinen in Anrechnting bringen /u la-sen. neuen Puliistiiui-Aiiswandcrviugs-Krliiß kann <li gting zur Mitituhnic auch dieser,'Gegeiistünd« n teilt werden, wenn der Aüswunderer e*nc Bestehe llaa\aia oder iler fahren xTirle^t. nach der eini Organisationen gegen die Mitnahme der Ware denken erhellt. Der ihm Ii in Deutschland belini welker, der nach Ptllüstill« Ulisw'iindern will, w zweckmäßigerwc'isc um einer Liste din von il nahine vorge>i*ehein?it Gegenstände direkt an - i i ii n - I i <• n Ii a n d -1 <• I I e. Berlin, Friedt Wenden zwecks Krwirkung einer Bescheinlgii Mitnahme .des Handwerkszeugs bzw. der Mitsej wollet wird. Diese Beseheintgung der fahren visenstelle /weck- Krwirküng der endgültig» genehmigtinc vorzulegen, und diese Genehniigi vjsenstellc wiederuin i-t V«miiissiet/.iii.ng filr die de- Ilandworker-Zcirtifikats al- Nachweis der fügiing de- HandweVkiTs über die \on ihm mit Sachwerte. Dr. II ei t Neue Bestimmungen über Schulbesuch und Studium im Aus and Am I und Schnllx Iii diesem Itnndcrlal' wird ein I Mai 1936 i-i ein neuer Runderhiß -iich im Aii-Iand erschienen. u gemacht) mit dessen Schul- •r Verrechnuiu nterscfajh denen ein Mikomn und Stndii'iiKehler gelangen können mit welchen ein derartiges ter Beruf-- orzeigerwln und -eine Nltcll (Ii +M (.eiielltiiiir (lamu eijini^iing der der beiden keine Reiche I l.iml rd -ich also /urlMi - die. I-; löfchstr, 2lk gi'dafl die neu iM'füri-l dei^ Di'- DeViteli- ,g' dej Iii- Krw irkiiiii; freien Vt£rn fiih ri C ilden ii >i*T I /u ei, I zu r ii in \l»k. ilirn sehen ic-lelll. eberdenoiiiuien ]>e- Sphbien, i Lüpitlern Im den I ander aiil Grund w eisung od Jen igen Länder nicht bestellt. 1. /u djen Ländern, mit denen ein \ Ii k o steht, geboren Italien. Jugoslawien, Schwei Tschechoslowakei! Außerdem wird unter dienlich Pttlüsjtina erwähnt, bei welchem Kilizahllltigetl Schulgelder auf das Sonderkonto I erfolgen können. Die monatliche If.öcjist g re n z:e der zu geneluiiigenden Schul- und Studieugelder beträgt bei allen Lijndern 200 RM. 2. BezUglich der Länder, mit welchen ein derartiges \bkoinmen n i ( h t. be-teht. i-t /nnäc h-t die- Bestimmung Hollen, dal' die jüdischen Studenten und Schüler, die im Ausland studieren oder eine Schule-besuchen wollen, an den Z e n t r a I a ii - s c Ii n ß für Hilfe und Aufbau bei der Reichsycr_trc4ung den- Juden in Deutschland, Berlin- Charlottenburg, Kuntstr. \~>*. zu verweisen sind, Der Zentralau'sschnfl hat seit über einem Jahre die Genehmigung, im Wege Min Verrechnungen das-Studium und den Schulbesuch von jüdischen Studenten und Schülern im Aii-lande zu ermöglichen. Abgesehen hiervon sind drei Möglichkeiten geschaffen worden b/w. aufrecht erhalten worden, um'das Studium und den Schulbesuch im Auslände /u ermöglichen. a) Den Unterhaltsverpflichteten; also /. B. den Khern. die ausländische, nicht in Deutsehland hqndclbarc W e r t - papiere besitzen, kann die Genehmigung/zur Veräi|ßerung dieser Wertpapiere erteilt und weiterhin genehmigt werden, (Iii It die aus dem Verkauf "dieser Wertpapiere im Aii-Iand anfallenden Devi-en bis /.um Höch-tbctrage von monatlich 200 RM zur Bestreitung eines Studienaufenthaltes im Auslande verwandt, werden, .wenn 50 Prozent der anfallenden Devisen an die Reichsbaak abgeliefert werden Die Genehmigung ist jedoch auf solche Wertpapiere zu beschränken, die hoch nicht gekündigt oder ausgelost sind und auch im Laufe der nächsten zwölf Monate nicht rückzahlbar w erden. (FortnUung auf Stttt 8)

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