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Der jüdische Handwerker · 1936-03-01 · 3 (3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
3 (3.1936)
Date
1936-03-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Anerkennung der Arbeit Vnlülilicli seines sechzigsten Geburtstages wurde tb'i \ im sit/CIldc (Iis i l i (I i ~< I i < - ii Handwerker-Vereins /ii Berlin Louis \\ ii I I I . Gegenstand (cröltfer Khriing. Vusallen I eilen der | iidix hell ( >e| |eii Mich keil > Knill JIiui C■!tM'k wünsche persönlich tihcrhruchl worden oder schriftlich zu iregungcU. keiner uiis seinem .«rollen BeJtunnienKreis. dei ihm persönlich nahest eh l oder ilin ,uu's der jüdischen \i lii-il kennt, wollte i'- versäumen, ihm mit drin (.link wünsche zugleich deh H.ink Im jteinc. i;iisl lo»c .....I .ml opfernde lati«kcit /um Ausdruck: zu bringen, l'-nsi ml möglich isl es, durch die, fülle Hei (*>i iliiliiliinleN I.....Inuli /iilinden. ") . Wenn \x i 1 nun einige wellige an dieser Melle crw'iih neu und /um Teil wiedergeben, so schätzen wir dcslinll die anderen nichi geringer ein. Alle (Jückwün»chc legen Zeugnis von der niihVrordpiiilicheji VVerischui/.ünf! um Hochachtung. 'I' i sich der Jubilar ah seinem Khreutugi erfreuen durfte.'in gleichem Mulle ,d». "Aber nicht um du l>ersönliche Wertschätzung, sondern die Anerkennung dei Arbeit, die Louis Wölfl M\i den jüdischen llundvverkerstoiu und damit zugleich im jCiclischcii Allgehieininleresse «seil Jnhr/chiiten geleistet Inn. veranhiH) uns. „unseren |,escril besonders alier den Mitgliedern aus Handwerk und Mittel stalul. gexvissermalleii eine Reportage ülier den lehren In; unseres \ 01 sjl/enilen. der zugleich ein Khrctltng unser et Organisation ist. zu vermitteln. Der Reigen dir persönlichen (•ralulalioneu wind durch Ansprüchen des \ crbuiidsvzarsit/cndcii Wilhebi Marcus und des kolleren S. I' e i s a < Ii o w i l / lui den I hllldwct kei - und Mittelstands-Verband eröffnet; w (ihrem Krall Sehlossermcister Rosenthul Im die Handwerker I raueii sprach. Kür, den Gcüicindevorslaiul hrneh'tc ilel V orsüzciidc. Direktor Heinrich Stahl. Für die Rcprüsv ianten-\ersamiiiluug Rcclrisunwnll Heinrich 'St.cr'n» liji dir liberale Krnktion Dr. Kurl I' Irischer, lerm i Di Allred Klee. Dr. Krh/.-f. ir tu.in , Prof. ('um Berliner Studiendirektor I )r. (> u t t tu a n u . I uol P i n c u s . I lerniuni K n,l ki' u Ii t* r.g. lU'g.diuumeister Vle\ Beer. Wultei ( ' .1 I I in a u ii . I >r. II i r s c h b er g * Dr. I! e i e Ii n.....li I )t . Glaset leid. Martin S n bn't k e r'. I ro k tri u d Irr. George (.oelz. K, K h V e n r e i r Ii u. a. tu. Word der Vucrkcnuiiii« und des D.inkr- /um Ausdruck. Ahrr auch aus der lulle dri schriftlich citlgcgU'Hgcnci Glückwünsche nun Ilten wif einige .mi-/ii;-w ri«e wieder «eben: Reichsvertretung.der Juden in Deutschluud . . Wir gedenken Ihrer am heutigen laue nicht iiiii als des verdienstvollen KUhrer« des jüdischen llam werks in Berlin und des warmherzigen Förderers allet geineinnüfxigeu jüdischen Bestrebungen, sondern in erster Linie als des verständnisvollen Mitarbeiter» im Hellers der Reichs Vertretung. Die Schaffung des II.iml W er ker-Allsschusses dei Bcichsv crl ret II II« geh) wesentlich mit auf Ihre Anregung zitrtick. und wir 'benutzen Bern diese Gelegenheit, um Ihnen uiisjert'it herzlichsten Dank zu sugen für alles, was Sie als der. stellvertretend« Vorsitzende dieses Vusschlisscs'seil seinem. Bestoh'eh gl' leistet hallen . . . Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin . . . Seil Jahrzehnten stehen Sjc an der Spitze dei jüdischen I la ndw erkcrlicw egtl n« in Berlin. Huer in l.imi satorischen Geschicklichkeit und Ihrer Kin-uht Ist (Iii Begründung des Vereins selbständiger Handwerker jiidischeu (d,Hillens /u danken, hfl llber auch zu danken, iluß' diese Organisation stets in unmittelbarem und lebendigem Zusammenhang mit der Gemeinde gestillt den hat. In der Reprüseiitiuitenversummluhg. dei- Sie itl Mitglied angehören, haben Sie mit Knerglc und Klugheit «Ii»" Interessen Ihres Bcriifsstuudcs vertreten. <liesi dabei alier doch immer in den grühVrc'n Rahmen dei Gcmcilischuftsintercssen gcs'teUt, So Italien Sie sich immer als Diener der jüdischen (•enieiiischalt gefühlt, in der die Klintllg des Handwerks und der Hatidwerkei /u den schönsten Traditionen gehört. Noch zu einer /eil. in der «'ine andere licrullichc (•licdcrilllg den meisten erstreliensweil ersdiien. halten Sie auf eine Veränderung'der Berufssiruktur unter den Juden-gedrängt und damit frühzeitig eine fordernnu erkannt, die heute Vllgcmciugiit geworden ist. Die (•emeiude , schuldet Ihnen für zielbew ul'te und energische Mitarbeit an zahlreichen Stellen herzlichen Dank. Sie schuldet Ihnen aber auch Anerkennung für die erzieherische Arbeit, die Sie im Rahmen Ihrer *.()rgü'iis'titjon iiml'lür sie geleistet haben . . , ( entralverein . Sie Ix'geheii dieses Fest in einer Zeit, die gitrUile au Ihre Vrbcitskrufte Schwere Anforderungen stellt! Möge es Ihnen eine GiFntlgtilimg -ein. rloR sich die reichen Krfahruilgei). die Sie in Ihrer jahrelangen — Ehrung für Louis Wolff laligkeil .ms.nniiM In koHnlcn* ^ernifi je.i/1 zum In: sonderen \iilzen unserer |.iul i-i Inn f .(--. i in I In 11 ausJ w i i keli ... I UohllalitIsiiuit der JHdiSt'heil (»emcindi' . . .1 hier den vielen fiebicten jüdi-scheli -lebens. Im die Sje Ihre kraftvolle Persönlichkeit eingesetzt li.dieil nahmen Mittelstjjiulsi und I eh i lin^-I u i -tu ^e i mmei du efsie Melle ein. In ihnen lie^i ^iu n sieh unsere1' lieidei seil igen Muhen heule mein aU jt>. De'shalli dürfen wo an Ihiem Klireilfnge bei Ihnen erscheinen und zil unserem leil Ihheil lür •alles, was ' jüdische I ni-'H:< Ihnen zu veidanken li.il. du \ i-1 dienle \m-ikeuuunl In künden. . . ■ " Bniiaml Wer Jüdischen Gemeinde ... Die hohe \eiehrunv und W erisclliilziin^. wi>lihc Sic nicht 'nur -in Ihrem engeren Bertifskjreise. siintliM'iijjiu.ch Wild hjl>r \ ielleu Iii gilllZ hesomleis in ih'l, |ildl n Oeffeuilichkeij geniehi'h. hat bei GelegciihcH ilei Norjaln in «Iii Sviiilgbah Prinzri.'geiili-nstralh4 -n\ti Renditen \ ei eiiis|eierii( hkeileu j ihren lieredlCu und sich lliareu \nsdriM-k pefu.tulen . Kriinkenhaiis der Jüdischen (•eineinde . Aul vielen (lebieten des (jüdischen ■öffentlichen l.el»;us sind Sie . seil liieht al- _'"> Jahren erfölglfMcli lall';. Sie Indien 'Zeit ^eluiideu. nicht nur die InteresseH Ihrt r 'Berufskollegen zu vertrelen. sirtlderll auch anderen Kill| Kthllingeu dei- (•emeiude ihre \ rlicilsk ra 11 zu w ul ine«. Ab Mitglied des KrunkenhaiisjK w»ireu "sie. oft Sie in den .Xirurlefienhf jten llnes KaelU's gcrufcU' wurden, dei- Nerwaltuni; inifHlat und l.il /uv *M-i|e. . . Keamtenverein der jüdischen Gemeinde . S^ie .haben s|c|s für die Beamten und \n^esicllien.- »chl M der (•eineinde und auch Im unseren Verein .da." regrllij' Interesse beknudei. Wenn Wir mit unseren eh ii ml Noten zu Ihnen kamen, dann haben "Sie n Verständnis £fzcigl und Ihren l inllul' /u iiihrn n seil! I III Mori Holl Güi slen «tet»''•geltend üemacht. . Jüdische VN iiilerliilfe . . . Wenn es uns (jeluilgetl; ist. unsere I I dl s| >ed II i 11 tuen liber die Schwele des Winters hinubei/tibi iuueu und ihnen ihre schwere Lage nach Möglichkeit /u erleichtern, so is| das in ersier I inie ein Verdii'llst uuseryi eh renn ml liehen VI ita rbeiler. Mit unserem (.luekuuiisch Verbinden wir den Dank liir Hmbisher u<lhisieii I Iii e 11 in' I MI III 11 i< Iii' V I beil. . . II sümtliclle I lamlw erkel - \ ereine ^l atulierlen. -ist '»stündlich, aber urteil das 'Palästina- \ml. Hand - Ali jah. der R. j.l . Bll udesli iiuup; und Orlft- III I iberaler Verein. Rcfomitfcirfriiidc. Darlebns K l eil il v erei n. Die Hille, von I iu/elpeisoujii hkeileu Dr. (• l'l|l>erg. ehemaliger Uepraseulant und .illei Vor D selbsli Werkel grupfu ka sse. kümpf der Zi lolueiu e: ..Di i für das jüdische Handwerk u. a. liehV-n nicht Itebmeu. dieses Tages zu gedenken. Be Hilders juel.1 aber Waren die I eleu i .i lume der-Jllgeu| ilinue kies Waisenhauses l'.inku» »nwii' das nach Jüngsti'ii gratulieren dein Vit meist Cr I )ie V orlehre*'. VuplJ die gesinnte jüdische Press»' nahm V'ernulassitYig. dieses Jubiläums in aülferorden11ich anerkennender W eise . zu freileiiken. , 25 Jahce Ueue Dienste Am 20. " ärz .1936 konnte der Tapezierer Altred Lindemann auf eine 25jahrige Gehilfentätigkeii bei der Firma Loui} Wohl zurücksehen. Nicht die Zeildauer allein, sondern die außerordentliche Pflichttreue ist es, die besonders hervorgehoben zu werden verdient. - Zu jeder Zeit lief; er es sich angelegen sein, seine Tätigkeit nicht nur als blof)en Broterwerb aulzufassen, sondern er empfand darin eine Befriedigung, zugleich die Interessen seine. Firma vertreten zu können. So ist es denn auch selbstverständlich, daf) er sich dank seiner menschlichen Vorzüge und seiner fach-' liehen Tüchtigkeit das Vertrauen seines Meislers, unseres Kollegen Louis Wolff, in vollem Umfange erwerben konnte. Dem Jubilar möchten wir auch an dieser Stelle unsere herzlichsten Glückwünsche, zugleich (ür sein ferneres Wohlergehen zum Ausdruck bringen.

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