Der jüdische Handwerker
- Journal
- Der jüdische Handwerker
- Volume
- 28 (1936)
- Issue
- 3 (3.1936)
- Date
- 1936-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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B'll I In ml w ei kei «tand im PUH/Cll /u Indien iiml ihm rnuri haHr elf r jii lllc«sel W \>U\ in .imf111-ii die v i : «"t 11i«'-• (i• 111-1> < .ch-p« I I hm|v\ i i k> i . abei Im die I Lin.i« vi kei med liehen iM-rot'irtM-hnl! den iinpf- ■ii l'lut/ zu schaffen. ' ijfh rer de« «I«-rii —• Ihm Judentum« bei nheili n 11 eil mll ii lic Wind für dir ibei blieb i--: -pr»el I«« ii.tl (Iii Ii wurden iser .veiliJ.eS« liiii/l. in.in liit;1l «ie von Iii (•r»ami heil bin/ inul ile»h,db pinp «!«•*- Iiiiriirn. j ü d i ■»c Ii ii Ii .i 11 I m c i k c r. handurhe iicudcti >>i.111«ii—. h>sgotös| n-tts in il i c •! Ii i c ii ii r ■ i c r il c. r < > - »Iii In Ii »in J.iliri-ii i l|ll| .i I» \ ert reter «Ii* Vf>n Tu i tei-l .inii. /ii einer eigenen »cllr»laiidipen jfipi kmiifte ilii ßheslaitcr Verein <■» er«i l'^ll hriupcn: bei 'i Ii in 11 i ni.il i ui ii ( amei mit w ,i Ii I ki >iii |ii um il! erhielten ■ ric /wej n.i h ii.hk. :-i Sitze als ( •emein lev i i i ri'ier iiml einen im (.eineiii'le\ni «tund. Si«( haben die«en Stand bchaliml .e:M'le|i ilii-^ I iitci i Ii de« peW crbli« hell llllil i: m i i k 'u Ih-'ii M iiiel»iamlc». ohne li.Hwi in inner jüdische I -: ■ -i Ii ••Hl/I.C l ei feit. I)imuH! .null -ii iiml k.inn niilii ander» «ein! Si«- n /'ii \l i i.i 11 .i-i i überall /nr \rilii:nii:. und die i -. hichte holt |i l/i iiiii Ii. wa« /uii Iii» drei (a-nerationi n ei ».mint hatten. . Du» jmlischc Handwerk i»t heule anerkannt. i«t sieh seiner \iilpabcn aber auch hcwuüt. ii den "Mund und »( im- Jugend /n fordern, «ein Au- ......»i hiil/i n um! ih-i (.e«amilieil in Deui«c.hl.ind /ii ilii in n. den \ii-w aiiihrei ii i iiiipi-diepeue \Msbihlllllg /II \ ei «i halfen, /n die«en Vufgaben »niil nur I; a< lilnilr I»«*- Milin. Vir jiestc fachliche Vorbildung iliirl genossen werden' Der Nachwuchs iiiiiI! herangebildet iiiiiI cr/.ogcn werdi-n. Be> uf«w ctlknniple Hin—tu «la 11 finden, der Naclivctich« ilc« i inli»< In'n I iumlw ri k««landcs dnrl liinicr keiner anderen I laBilwerkerpi uppc zurückstellen! I Jic Handwerker »iinl iiIkt auch 'Iii' I'r«inl»i>liliiHMl «lr» I' ririlciis: lnnii i iIiih ii ■ i>■ i — <-11 allr ifiii- ITIii-lit Hin iiml (Ii«1 XuTlrjipi* ninl Ailniiun Ii ml Mnplii liki-ilcii |icli-rii. ilainil il.i» j 11 < I i —«11 * I l.imlw ei k in «Ii-r I >iui' i*t. ii ii Ii i iiiii »i'lli»l /n lifSti'lH'il. -iiimIiih .null- »«iiiiMi l'lai/ in i\vr \llufiucinheil iiiis/llliiftcn. liier ticjri um Ii \ i<• Ic■- im Arjri'ti. \i«*lö (ji'iiM'inilrmil;jlicdi'i. niitiriilrr .im Ii iiialt^clii'iiji' l,i r»iinli(likcili,ii, vi i»»rn dfli I l.unlu i rki'i iiiii /n finden, wenn »ie villi ihm elwa» In .im heu. nullt alu'r. VM'WII »ie ilnn I >i »i Im 111 p n n p pelien knMinen' \ \\ < )l) \ 11 IWiillll i»l ein Problem am Ii in den (lelneimlen und liei ihren \liIiiIiedei n. alier es i»| Ieil Iii /ii lii»en. wenn de.ipule U ille Mirliaildi'll ist. Das indi-ilie \nlk lie»lelil au» einei \ ii llieil \im Kernten und inull. w i - n ii e» teilen will. \ ielpe»i,iliiu »ein. und alle dir I! e ruf (■ »l c Ii e n Ii e Ii e ii e i u .1 Ii d e r. n i < Ii t ii Ii e r - e i Ii a,l,i d e l! \\(eiin die»e» Heu ilfftsi'iII überall \orliainleu »ein wird, wird e» für alte pul sein! Jedeiifulf» kann der I I.i in I» ei ker \ ei ei n mit (.enup:- iHiiup aiil »eine l)i»lieripe Arlieil /urüeksidicii und Indien. iilH-h welleiliin lull pnii'eiei \l 11 p I ieder/a Ii f. mit »eineni \,iehw in Ii» und »einen \ iipelu'u ipen an den allgemeinen \ulpalieii iiiii/ii.ii lieilen ' / Dr. I Ii i k ii u e r. „Handwerk hat goldenen Boden" von Dr, rer. got. ALFRED HIRSCHFELD Geschäftsführer des jüdischen Handwerkervereins und Vorsitzender des judischen-Arbeitsnachweises Breslau H.»t. Ob» liutidlrle lnndiircl r Jahr, hl die I'm . die dn »eii \ii-s|>rmh [»ra^H"ii. waren im Jiulciii"-ehr »|i.nli< Ii. aliHi-r im ll nelwe k \\ erl»i hai/unp de- I l.unlu erk» Jahr- J»l t. in der blute de» M il lela I ler» d I» dil i iihrei der (ieniein»iliaften jedc-r Art »lelUe. "»|i:i/. miii Kun»t und \\ r»»en»eha11 -runden, u >- ih in I l.imlw ei ki r-iande pinffe und bedeutend hei \ rn pep.iUpen - nd. pab eimmer- IhhI Ulli r; hiiii Je II \. heil tun |lrlr I l,iml w ei k i le a n der U"!l|: ,tii» . \K n»( tirn M' um lim. dir uei iii^»ehät/iLi auf da» Handwerk - m ii, Miim hui.il hui ' » den h indi uek. .il» nb dii il«M litHld perinu»! hal/ip bewertet wurde, auc h die \rb(lileu de||i;:ipeii. Il.niihv ei kel. die \bi»|erwerke v i il Ib I a( Ii te.n. ''ti winde die»e- Iiieil »lelieiliih nichl ab»i( litli.!i p.eith; \ul jt den lall -n-lit b -t. ilaff man <\\y jeiiiprn IlälUle i i iiiej hoher hewrrteie. die iiiilit derb und Veratbeilel hu. dal!' man hierbei wnld a»lbeli»che (.esii hl»|>iinkle w in ii bell, dabei aber elf ich »ehr id>erflii< hli( Ii aiu dem k' in dei Dritte \ rn!ieipihp. Die .niJh re hrsclti'iniiiijr. iler /i im hli-»em \ i beil-an/iip »iml nicht Ylnl'-iahe für kullurcltc I Meile, beiiile de» (.i'i»le» konnten mehr prunken nm ihier lei-liiiip al» <I<T bi-»eheideiie Arbeiter. Niehl /uh'J/l -nid ,iin h -ehiild an die»er I in»telluli^" jene klas»cnn' iiinmh n Nbuiieiile. die mall gemeinhin 'auch mit den V m_e: »elidnen Ail»drucken >tnnde»dünkel nder l>la»ierthf'il I" VK h m l. I i n»te Men»cheii und »bjeklive I rteiler h iben nieliv.il» zu die»er Kategorie pe/iihlt. jeihich darf n»c|n ilntei la»«en werden. die»e TatsaclM1 b"-t/lt»l(dlen. Die i'iehter. die den Akadetiiiker oder Kaufmann heiratete. w.i| mm einmal, im In iii.l<*l/(, bei un» Juden, diejenige, die in "stii ii'-n nach dem höheren M.imb; ilie angesehene war. Dil ,i k.idem i-c he Nihil in der t.iinilie war der Abpnlt. der K.i ifjuann nueli |ia--,ibel. der llamlwerkei der Miuisch. ib(r ..-i< Ii immer pui eriiiihreii wird', der aber nit-ln von dein '■hin/ umpeben war. der [«den amleren Kerilf auRer dein!ell.nid- und I aurlat beiierunipab. I ) i- -nid I : k e Ii ii l n i - - e. nicht \ il r w ü r f e. (.»•tyjier-e waren sinnlos, denn ibe»e I.i schei tili npen sind diireh (<<—< hichte und 1.....ilienii aililion. durch Antupfen und Xhallfistiiireii /h beprüliden. Aber diese Krkeuiilnisse um'--' n klar heranpe-n lli winleii. dauiil wir auihnen Du - / . erkennen, darf nti-tlt bedeulen. in d,i» andere lr mii in zu!alh ii. ' D. J u p e n d d r a ti p I an. sich mit < *' n n< I in- Hand werk. VVir haben »< hmi oft lrenup: hemm. il.il! -Ire (■e-uudiiiip unserer I5erul»»elii( htiiiipaus ilie-nni lie-tieli. n entstehen kann, il ,i I! a J) e r die Arb e i l » m a i k I I i p e die n a r ii r I i c Ii e n (. r e n / e n ,/iehl. Da- Nerliatlnrs um \npebnt und \achfrape für die I ehr-ielleij 4ind I ni»<lrichtuiips|x riife ist so. dal! nkhl niehi I eh r»tellen Miinittell werden können, al» viirlliillden »iml iiml dal! daher die /ufübrun^ einer ausreichenden Zahl jIill|rcr. Menschen /um Handel uu\erlneidlich i»l. Ks pilt hier Maß zu hallen, /n ordnen und doch im Kähmen de« .iini: I ii heu eine orpani«che I ntw ick Iuiip herlwi/tiführen. Dirviirliiiil'igrn r.rpi'bni»»e der l.ni|iiele de» ll.ander kei a u»»< hn»»e» der Keicll-V ert rel II Up über da» Handwerk im Judentum /cipl. dal! mir etwa V« der Juden in Diu l-eh Li nd im Handwerk be»cliaftipt sind. dajTCfrch <>l"" im Handel. Wenn auch die Tal».i( he. dal! D(HK) Juden Handwerker »iml oder vom Handwerk leben, crlieulieh i»l. »n /eipt (loch die-e Zahl immerhin noell die Möplichkeil. Welche l.ulwieklunp herbeigeführt vverdcii k,...... Wenn /. B. in Breshru I" Cienieimbunitplieder auf I I la mlw ei ker enllallen. »o könnte man ibenrrtisch annelimen. dal! da» liri-slaner Handwerk f.ritl lieschiiltrpl sein könnte. Die A i beit-be»chä 11 ipu np»erpebii i»»e aber bestiitiu die»e I heorie nichl. können »ie auch in vollem I infaiijrc/ nichl bc»latipcn. wie wohl nichl näher aii»peführi /ii werden braucht. Mau iliülf aber berücksiclnipen. dal! von den jüdischen HnmlwiM'kshetriehen unter diesen ( msliindeii nicht erwartet werden kann, alle jlnncen Mens« hen auf/uneh men, die aus ' den bekannten (iriindctl . heute in» Handwerk »trelien. daH eine erweiterte Aufnahme also r«-in (irakliscll bi lia« hlel nur lllöfrlicll i»t. wenn die Mitglieder unserer (■emeiliscliafl durch ausreiehende A n 11 r.ip-ei teiInnp und Besehäflipaiiip di'» jiidivlieu llanilwerk« weitere! \oraussel/unpen hierfür ««hallen. Dei Wcpfnll olleiuliiher und privater Anltriipe in nichl iinb« •leulendeiii t inlanpe macht den Wunsch de« jüdischen Handwerker» \ er»landIi< h. diese I fwartüii!» aj|s/ii«|irechen. wenn niclil nur die Kxistcnzerliallun«; de« ein/elueu Betriebe» hiervon alihiiiijrt. sondern' w ir darüber hinaus die (.«•««indiinp: itn«erer Beruf««cliichluiip. Dessen jiuiijreuchtet. «oll der teil der Lehrlinge, der Im Handwerk idclli UiiU'rkommt. nicht I ureht haben, in den Handel' /n pchen. da der Handel nach wie vor eine l.rvverb«iuöplichkeit darstellt., die jrenül/l werden kann. In welcher Weise jeder da/u beitragen kann, dal! «Ii«' (•reu/eu. für ilie l nlei bi inpunp von \l« n«« heu im Handwerk siclj weiten, /eipl die alltäpliih n.ulipi iifbare Tajsudie. tiUtt bei dem Bau von Häusern, bei llc|>araturen. bei derlii«taiiilh.iliunp der Haushalte; bei der \crbcsspriiiia und lu- »laiidlialtiiiif; der W ohnuupen: a uprefanjren bei der Küih«1 bis /um Bade/itiiBier und (..irien. bei Dach und Balkon überall \ rbeilsinöpli« Ii keilen vorhanden «iml. Der Handwerker für l.icrlrt. W iirine. Behapli« hkeit und Mulle, für llausschniuck und Wolinraiimschönheit. für die Hygiene und für den < .auiueii.\i ii r kiins| und Keste. für Stiftungen und für die (icmcimlc selbst ist der schöpferische Mensch, d e n in an besc h ä I i \ pe n k a n n . w e n n in au will. Nahrung. Kleidung und Geschenke liefert die Icriiirkcit dijr illamlw erker. Wohnnnp und persönlicher Bedarf bieten ihm Be«chälli}:uiip«möpli< hkeiten. Dies -ri.ii für den Handwerker und für den Architekten, den Techniker und Ba-umeister pleichei in.iüen' wie für alle anderen Zweipe des f.ewerbe«. /. 15. Ca»r i onoinie. ko«nietik und Heilul lepc. (Fortsetzung Seilt S) 1 V