Der jüdische Handwerker
- Journal
- Der jüdische Handwerker
- Volume
- 25 (1933)
- Issue
- 2 (4.1933)
- Date
- 1933-04-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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.1 DER JÜDISCHE HANDWERKER •I MEISTERJUBILÄUM PAUL GOLDMANN, HANNOVER ihm. il immer /eilen trug .111 Illing, nl I Vhcrn \ nr-ll/, i J" \l.iiv d. J; konnte der ( da-eruu i-t« r Paul t'.ohl- Hil ,|. ii f«g zurückblicken, im «I« m er vir 21 Jahren 'i iiiiin, .il- Mei-ter "lt«'»t.iii<lfii hat. ■il*. I iM-ii Iii Pünktlichkeit ihhI Zuverlässigkeit halfen ,imin \ .1 nr übernommene I landw erk iind Geschaßt t»i!ti r afis/ubaucii und auch' in -<■ 11\\ rr-irn krisentint beachtlicher Höhe zu haften. Dieser Tatsache -i iih in I hrcnl. ,11 sie tfVü Jubil In aiich dir Innung, dadurch Rechfr , durch Besuch. Anspräche und I )iplnm> \m-dw •■ ihn- Obermeisters und de idi u i~< In n Glaser-Bezirks ■ /«ich ni'lt r-ühi Idniann i-i abci am h ur der -i l|i-iandi^i n jüdischen c i n. vielen Jahren I landw erkorder ich auch die I, Hannover. Deshalb ließen In ii Handwerker nichi nehmen, ihren Führer und den nopfer Im ihre' Ideale gebührend /u ehren. Der \ n-it/elld«'. Iii ir a wi ih i di : Bernhard, überbrachte mit den Kol rT.iici■ und VV-asserhard die \\ iiiwhc und Grüfte des äußere* /eichen de« Hankeuberreichte Herr irnhlriie \ ei liand-nadcl und pal» der frohcji •druck, tlafl e> llcirn Goldmann vergönn! -ein . -n Roch uiiiTi /alilie Jahre in Gesundheit und /um Ii de« \ er«. inzu irujren. Ibrr (•oldtnann dankte «lern der (.la-i rimmnde- Bezirks verbände'' und -einen K^llfitgen mit tiefemp/iiiidcncn Wurtjcii. Kr hoffe nim-iln rfclfi für Ulialle bald he--ere und ruhigere ii inhrrchcii nwigen. Er -teilt .iiich heule .illeii -einen;\ h -"bald'und -o oft -ie ihn rufen, -eine Vrbeifskrafl /.»ir Verfügütiji /um Wohle unserer Orgaliisafiönen und .i - Hilten di u|-( hell "\aterlaiuh -. Ict \\ i■!]Itütjpkeii-\i rem. di'-x'ti |)irektinn Herr Iju.ii Ii -> il langen, Jahren angehört, hatte eine Dele- .ii , ii-n.dt. dndlln Ii I lerrn liir<l \nerkennung. Dank (flink» ii tisch /um "Vn-druck brachte.. Herr Goldmanti ,n in bewvg'teJi W Mi n ii und nahm di«- Gelegenheit \&> ■■ ■ " ' I christlichen k«d cha aiif/ilkliiren. Sv nngogen-(teineinde überreichh \\.iIir. -eine anlesenden Viesen Her ( liewrnh k.ul feil ilhei I lernt koiniuerjiciirut durch rut Dn t,. Vorsitzenden. \«lre--e. die der Ueberbringer verlas, ilrtick gebrächt, «lall Herr ('•oldniann Schaffen «Ii«1 Behaiiptutig nnserer Gc könnten nur als rnternehiner lind nicht a tätig seiu.er übe heute mich mit unbegrenzt (dii-rrhandwerk au-. Irjotzdcni ■ sein I nt« langem bereits -o weil gediehen; «lall es g«*sehcn,steri dieser \rt am Platze zähle. I Handwerker habe er in unserer Stadt und ■rlu'ii und Geltung verhüllen •hrlingc fiir einen ■ gesum durch ihren ferliner. ein«' Darin *'ird /um Aus- und durch len Handw I . gesorgt. Herr l.amlrahhincr Dr. freund krönte durch ein«' Ansprache, in der er besonders I da> Hau- (inhlm.mn keine Xtifnllsband -tidlt habe. sori(|frn «lall sich hier derselbe Her Generalion zur anderen fortpflanze. V\ linderen \ .enhen-le ler Redner den Jubil «In Ulli ihr jlUll ar durch V erleihung «I au-. Paul (."Mm.imi dankte tief ergriffen u id rührt« «I! die'\erleihiiugdes Chower-Titels ihn fakiHerorden «las in Sein und r widerlege, Juden I lamlwerkei m l leille das rnehmen seit zu den an ern jüdischen rovinz zu Aneireuung der rkeriiachwuchs iien jubeltae ervorlmb. dal1 » e t k e r L'e I \iili e i ll e r «igen seiner be- Vufgiben /eichuei f'hower " linlllls. ich I! die' \erleihung fies GIkiwfr-Titels ihn (aiiHerordentlicli re und «lall er darin «Ii«- Verwirklichung de« Sprichwttrtes der Segen den er in i ne Li« •r feh •he und einpfinde. dall Häuser baue, der Segi-ti. besonders empfinde. Ks i -1 nicht mögli« h ulii rbrai ht wurden, zu i (iidfschen Jugend verein, Soldaten, die partenl>auscbitle Ahlem, d rurnersc haften und die Zion-Loge. Wir W uns« Inin ilie Worte zusammen, «lall «lein viele Jahrzehnt«! rüstiger Schaffenskraft und beschieden sein mögen. ler Kiter i den kindeni alle Wun-che. Welcl rwähnen. wir nennet di u Kcichshmid rlulun Si ii ml«- «' (Mini Jubilar nur noch den jüdischer Kront: vereinigten Tassen unsere Jubilar noch sieier Erfolge S. 1\. UNTERSTUTZT DAS HANDWERK UND PEN . I »er •huibenir. \ stra<ll< Mihi.. ll'lT-elld« r 1 GEWERBLICHEN MITTELSTAND! das!|s II In selbständiger Handwerker indischen -( häft—teile: NO |s. (,rolle I raIikfIirter Sprecher; \. 'i königstadi-2490 (Wolff), Mitglieder-N cr/eichnis .von Händen Mi-ruls/w eigen all Interessenten auf -tilg ml •,n Vi u m uiitit genauer H Ii r i f 11 i c fa ■I-. Berlin C 2, Handwerker. noch nicht angehöre*, melden ich Vngabe ihrer Beriifsbezeichunter ..Handwerker" beim RösenstraHe J ,4. /immer 2J -eHis4ändigen gewerblichen Mittelstandes ■ Im n! dlgebeten, ihre Adresse umgehe i iiu-r \ugahe de-(rc-chaf tszwoiges nur - c h t i i«-r -Mittelstand", dem Arbeitsnachweis. Berlin i'fi* -' -t. /minier JJ. I>e^anntziigeben. n d f t CJ, {iidische Darleluiskasse G. in. Ii. II. n-i: 2-4« /.iiuiiier 22. gewährt Darlehn für |irodpkti\e /■Mike ''egen Btirg<v-hnft. ' Sprich^tiinden lo l I hr: I ran Birnbaum. Ufte I > iriehiiska»sc hat insbesondere -die Aulgabe. den sellistliridigeu _« « rldi« hen Mittelstand durch (•ewähriing kingTri»iige]t kiretlite in -einer r.\isicn/ zu erhalten. Dieser •Aufgalx Inn die Darleluiskasse in den Jahren der W iri- -i I: i! i-m i-e mit erheblichem Krlolg genügt. Sie w ird auch unterden veränderten Verhältnissen ihre' Tätigkeit fori- -i i/i n und sje nach Möglichkeit noch erweitern. V'oratis- -(t/ung Im die Gewährung eines Darlehns ist die Beibringung eiin's Bürgeln. \on dieser Bestimmung kaiiji im Inter- « --e-der Krhaltung der Mittel der kasse nicht abgegangen werden: doch beMehl in geeigneten fällen, wenn auch in lie-cliranktt tn Umfange, die Möglichkeit, die Bürgschaft durch eine solche des Wohlfahrtsamtes selbst zu ersetzen. Bei der, aunerordenlliclien liianspru« hu die Darleluiskasse jetzt /u gewärtigen hat. Kunktiun nur eiliigermaRen erfüllen, können, von privater jüdischer Seile Mittel zufliege Krhaltung des mdisehen Mittelstandes eine aiissetzung einer gesunden Berufsgliederiini: »ii Ii schon aus diesen Erwägungen entschl disponible' Mittel in lörm von Krediten der zur Verfügung zu stellen. kreditverein für Handel und Gewerbe <• Berlin \ J4. Oranienburger Str. \ I) 2 Wei ■ Ii in«-, welche' wird sie ihre wenn ihr auch i. Wer in der wichtige \<>rieht. w ird (eilen, etwaige I )a rlehnsknsse G. m> b. II.. lendanim i|x'»2. Der kreditverein ist «las Uistn'ut des gewerblichen Mit lelstandes. der aul unsere Initiative entstamlen ist und in dessen \orstand und Aiifsichtsrat Männerl ,ius unseren lleihen führend tiitisind. .Neben der Ausführung sämilicher bankmälligen Geschäfte richtet er sein Augenmerk hauptsächlich auf die Stützung des Handwerker- und gewerblichen Mittelstandes durch; Kreditgewjihrung. insbesondere Bi-vörsdMissttng von festen Aufträgen. Seine Abteilung: Grundstücks-Verwaltung gibt ihm Gelegenheit, unsere Handwerker durch Vergebung von Aufträgen zu unterstützen. Jedes Mitglied is| verpflichtet, durch seinen Kiunitt in dieses genossenM-häftliche Institut die-« - Instrument der Mittelstandshilfe zu stärken. Jüdische Eltern, die den Wunsch haben, ihren Kindern durch kräfte Unterricht erteilen zu lassen, werden judische Lehraufgefordert. -idi schriftlich an das Arbeitsamt der Jüdischen Gemeinde. zu wenden (Rosenstr. 2-4).