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Handwerk und Gewerbe · 1916-02-01 · 1. u. 2. Februar-Heft · p. Seite 230

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Journal
Handwerk und Gewerbe
Volume
9 (1916)
Issue
1. u. 2. Februar-Heft
Date
1916-02-01
Page
Seite 230 (sequence 8)
Language
German
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230 HANDWERK UND GEWERBE 1. u. 2. Februar-Heft Zu der am. Montag, den 14. Februar 19f6, abends 9 Uhr im Log-enheim, Hartungstraße 9—Iii stattfindenden Haupt- und Mitgliederversammlung Inden wir Sie hiermit freundlichst ein. Tages-Ordn ung: . Ii Verlesung des Protokolls. 2. Bericht des Vorstandes und Ausschusses. 3. Fortsetzung der Besprechung über Aufnahme wcib- | / lieber Mitglieder. 4. Wahl zweier Mitglieder in die Verwaltung der L'nterstützungskasse. 5. Anfragen und Anregungen aus der Versammlung. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. Eltern, deren Knaben befähigt sind, ein Handwerk zu erlernen, ersuchen wir zwecks Nachweis guter Lehrstellen sich artj unseren Vorsitzenden, Herrn Bernhard Heinemann, Weidenallee 38 40 zu wenden. Unterstützungsbedürftige werden ev. während der Lehrzeit unterstützt. Ebenso bitten wir alle Handwerksmeister, die offene Lehrstellen haben, diesbezügliche Mitteilungen an genannte Adresse gelangen zu lassen. Der Verein half am letzten Montag eines jeden Monats eine gemeinschaftliche Vorstands- und Ausschuß-Sitzung, am zweiten Montag eines jeden Monats eine Mitglieder-Versammlung ab. Unsere Vereinskollegen werden dringend ersucht, Mitglieder der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg zu werden. Etwaige Auskünfte erteilt Herr Eduard Berlin, Ohlsdorf. Der Vorstand. SCOCOm~'C'C.'C^i'C'Ci^ I iillli! Umschau. nliii S PW^SNB^gttqN&'g^ Das Eiserne Kreuz erster Klasse erhielten: Erich Nathan, Elberfeld, Lt. d. R. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielten: Aachen: Julius Hollaender; Altendorn: Dr. Ursell, Baden-Baden: Eugen Blumenstock; Berlin: Viktor Fürth, Paul Joel, i ieinr. Stettin er, Carl Bluth, Fritz Cohn, Wilhelm Cohn, Bruno Dannenberg, Georg Davidsohn M.d. R , Leo Lichtenstein, Ernst Maass, Kurt Rosemann, Arthur Wolff, Alfred IMonasch, Alex. Cahn, Karl Schalscha, Karl Steinitz, Manf red Bernstein, Dr. Bileski, Georg Eürstenberg, Fritz Gallinek, Harry Hermann, Rudi Krotoschin, Lfchfeld, Rudolf Pinner, Lt d. R. Bernhard, Friedensjein, Georg Fieppner, Joachimsthal, Walter Joel, Labischin, O. Lazarüs, E. Löwenstein, E. Mendel, Paul Plant, Silberstein, Kurt! Esrem, Justus Goldmann, August Küchler. Oskar Licht, Moritz Garbratv; Beckrath: Siegm. Harf; Birlenbach: Karl Heimann-^BIatzheim: Simon Schwarz; Bruchsal: Leo Kahn; Bühl: Hugo Gernsbach er; Cannstatt: Julius Pirk, Heinr. Strauß; Cassel: Car; Opperiheimer, Albert Bier,- Kahn; Chemnitz: Bruno Kalitzki, Julius Sußmann, Werner Heidenheim; Cöln: Franz Levy, Arthur Bruch, Emil Meyer, Leo Adler, Max Berlin, Meisel, Fried'r. Braumann, Ludw. Schuster, Ikenberg; Darmstadt: Theo Stern; Dortmund: Herrn. Berger; Dresden: Hans Heiler, Lt. d. R. Ball, Willy Singer; Duisburg: Max Heimann; Düsseldorf: Benno Wallach; Elberfeld: Friedenberg;Emden: Alex. Seligmann; Emmendingen: Moritz üoldschmidt, Arthur Veit; Erfurt: Lt. d. R. Bekert: Finsterwalde: Ferd. Moser; Flehingen: Leo Schiessingfr; Flensburg: Carl Kempner; Frankfurt a. M.: Dr. Grosser, Leo Strauß, Jul. Kassel, Lt. d. R. D. Stern, ' I \ ••' / t Friedmann, Dr. Saalfeld, B : Lt. d. R. Günzburger; Hamburg: Oskar Lazarus, Hameln: Alfred Katzen-' Hanau: Salli Berberlch; Berkowitz, Jul. Blumtnffcld, Arthur .Kramer, Abraham Königsberg i. Pr.: |Dr. Wolter Sternberg, Siegm.-Rehfeld Mrntz Löwenberg; Freiburg i. Gijaudenz: Jicdb Mendelsohn Willy Block, Geprg Lachmann; sten; Halle: Walter Bärwald; Hannover: Dr. Strauch, Horst Karlsruhe: Julius Nathansohn, Maier; Kolberg: Fritz lewin; Gtiimacji, Kurt Rosenblum, Curt Jacoby; Konstanz: Dr. Koblenzer: Krojanke; Goldbcrger; Lala: Hugo Weil, Langsdorf: Josef Oppenheimer; Leipzig: Dr.Cohn; Linde: Arijold Cohn; Limburg: Isi Schaumburger; Löcknitz. Hugo Wolfsfeld: Mainz: Ernst Metzger; Mannheim: Leop: Kam, Lt. d. R. Kauffmann; Magdeburg: Otto L.ynnh^im Memel: Willy Ganz: Meseritz: Herrn. Engelmatm; Metz Capiil Bloch, Joseph; Münster: Lt. d. R. Gumprich. München: Dr. Ulimann, Dr. Buff; Nürnberg: Lt. dl R: Josephsthal," Dr. Rauer, Heilbronner; Wcilheimer; Oelsnjtz- Paül Meisel; Pirmasens: Siegfr. Weill; Posen: Dr. Lattdsberfe, Siegfr. Hirsch, Alex Lewiu, Abraham, Martin Fischer; Ratzebala Hugo Will; Saarbrücken:. Dr. Neumarkt: Schlawe: Max Rosen; Stettin: Franz Rosenthal; Tempelbufg: Lt. d. R. Leibholz; Tftorn: Lt. d. R. Leo Wilk; Wangerin.: Hans Dobrin; Wiesbaden: Herrn. Herz, d. |R. Dr. Marchand; Worms: Heinr. Kehr; Zach Martin lievy'; Xanten: Karl Oster. Zu preußischen Offizieren befördert: Fritz Falk-Emmendingen, Max Sladowsky-Berlin, B Lt. au: A. nstein-Hamburg, Dr. Behrensohnf-Hamburg, Siegfr. Bekert- Fr urt, Marer-Müllheim, Kaatz-Plekcnen, Abelmann-Memel, Götz-Seligenstadt, Wil'k-Thorn, Kaüffmann-Männheim. Zum preußischen Hauptmann befördert: Oberlt. Brann. , Zu sächsischen Offizieren befördert: Fritz Kupferberg-Chemnitz, Julius Sußmaun. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse am weiß-schwarzen Bande erhielt: I Sanitätsrat Dr. Adler, Chefarzt am Vereinslazarett „Israelitisches Krankenheim" zu Berlin. Rote Kreuzmedaille 3. Klasse verliehen: Fjau Bankdirektor Kugler, Dr. Ferd. Goldschmidt, Otto Strauß alle zu Nürnberg, Sanitästrat Sternberg, Paderborn. I Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Einen hochinteressanten Vortragsabend veranstaltete de Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums; Prof. Behrendt pick sprach über jüdische Münzen.. . J Der Vortragende, Direktor des Herzoglichen Münzkabinetts; in Gotha, soll im Auftrage der Gesellschaft ein Handbuch der jüdischen Münzkunde herausgeben, aus [dem er hier eine kurze, durch zahlreiche, vortreffliche Lichtbilder erläuterte Darstellung bot. | Als wichtigste Sammlung jüdischer Münzen bezeichnete er die des Brittischen Museums in London; bedeutend ist auch die des Berliner' Museums und die Privatsammlung dies Herrn Karl Mayer in Offenbach, j Die frühesten altjüdischen Münzen, die uns erhalten sind, stammen aus der Zeit der Makkabäer. Erst als diese den Juden die Freiheit erkämpft hatten, räumten die syrischen Könige ihnen auch das Münzrecht ein, während sie vorher persische und griechische Münzen verwendet hatten. Das Gepräge der kleinen, meist aus Kupfer hergesljellten Stücke mußte sich, auf Füllhörner, Anker, RädeK usw. beschränken, da den Juden bekanntlich die bildliche) Darstellung lebender Wesen verboten war. Die?Inschriften zeigen althebräische Schrift. Alle für altjüdisch ausgegebenen Münzen mit der jetzt noch gebräuchlichen Quadratschrift sind Fälschungen. Auch die römischen Statthalter prägten kleine Kupfermünzen, die mit Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Juden ebenfalls keine Bildnisse zeigen, sondern nur Palmbäume, Geräte und dergleichen. f .

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