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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen · 1934-11-14 · 11 (14.11.1934) · p. Seite 2

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
Volume
6 (1934)
Issue
11 (14.11.1934)
Date
1934-11-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Qemeindeblatt Bremen Nummer 11 Schechina nicht mit ihnen, als die Güter des Heiligtums in die Verbannung getrieben wurden, da verbannte sich die Schechina nicht mit ihnen, aber, als die Schulkinder in die Verbannung getrieben wurden, da verbannte sich die Schechina mit ihnen, denn es heiiit: „Aullulehu holchu sch'wi, wajeze min bas Zion kol hadurs." Als die Kinder in Gefangenschaft gingen.-da ist von der Tochter Zion all ihr Glanz geschwunden. Ein heidnischer Freund Rabbi Meiers frug einmal Rabbi Meier: Wie könnte man dem jüdischen Volke beikommen? Er antwortete ihm: Gehe hin und beobachte ihre Synagogen und Lehrhäuser; solange die hellen klangvollen Stimmen der Kinder aus ihnen erklingen, werdet ihr ihm nichts anhaben können. — Die Kinder sind unsere Zukunft; --- Die Kinder sind unser Volkskapital. Hanerans hololu kaudesch, wejesch lonu R'schus lehischtamesch bohem. Aus der Israelitischen Gemeinde Bremen Beiträge für den lokalen Teil sind an die Schriftleitung des Jüdischen Gemeindeblattes, Bremen, QartenstraBe 7. zu senden. Amtliche Bekanntmachungen: Der Vorstand. Sprechzelten In den Verwaltungsbüros Fernruf: Domsheide 285 88 Gemeindevorstand (Büros: QartenstraBe 7, I. Etage) Werktags 9-12 Uhr Wohlfahrtspflege (üartemstraße 7, I) Montags und Donnerstags 9—12 Uhr * GemeindebeitrSge _ sind bis zum- 10. jeden Monats fällig. Eür Zahlungen benutze man die Gemeinde-Konter) bei der Sparkasse in Bremen (Konto Nr. 6217), bei der Bremer Bank (Konto Nr. 3710) oder beim , Postscheckamt Hamburg (Konto Nr. 8083). Der Gemeindebeitrag ist eine Bringschuld. , Der Vorstand. Gottesdienst in Bremen Synagoge: Gartenstraße 6 Freitag-Abend 16. November - 16..K1 Ab 23. November 16.20 Sabbat-Morgengebet 8.30 Sabbat-Ausgang 17. November 17.M ----- 24. November —- 17.05 1. Dezember 17.01 8. und 15. Dezember , 16.59 Minchagebet und Lernvortrag: Vi Stunde vor dem Abendgeliet. Neumondsweihe und Predigt: Sabbat. 1. Dezember. Chanukka: Vorabend des 25. Kislew: Sabbat, I. Dezember, 17 Uhr, 2__9. Dezember: Anzünden der Chanukkalichter um 16 Uhr. Sabbat-Clianukkn" am 8. Dezember; Barmizwah-Ansprache. Neumondstag Tcbct: Freitag, den 7. Dezember. Fasttag 10. Tebe5t (4ssara b'Tebet) Belagerung Jerusalems Sonntag, den 16. Dezember. Wochentags-Gottesdienst: 7 Uhr und 16 Uhr. Familien-Nachrichten: Geboren 10. Oktober: Alfred Grünberg und Frau Mali, geb, Goldberger, eine Tochter. ' 30. Ofctober: Ludwig Brandt und Frau Erna, gebTMarx. ein Sohn. Verlobte Ilse Josephs mit Jakob Sprei. Bella Levy mit Herrn. Rosenkranz (Hameln). Hilde Strauß,iBerlin) mit Dr. jur. Herrn. Lehmann. i* — «*— — *- —■ UWuiOCl) 20. Oktober: Moses Lipschütz (Sebaldsbrück), 82 Jahre altfj. November: Emmy Salender, geb. Grunewald, 71 Jahre alt Bartnizwah 17. November:- Günther Pleßner, Sohn des Herrn Isidor Pleßner, Bergstraße 36. ' — 8. Dezember (Sabbat-Chanukka): Kurt Cohen, Sohn des Herrn Moritz Cohen, Rüdesheimcr Straße 37. 8. Dezember (Sabbat-Chanukka): Rolf Felczewicz, Sohn der Frau Bertha Feiczewicz, Contrescarpe 121. i Dringende Bitte! Wir richten an alle Gemeinde-Mitglieder, die ibren Beitrag noch nicht bezahlt haben,, die dringende Bitte, Ihn umgehend zu überweisen auf Konto bei der Bremer Bank oder Sparkasse. Durch die Verzögerung der Beitragszahlung wird die Geschäftsführung außerordentlich erschwert. Aufruf! Diejenigen jüdischen Kollegen, Praktischen Aerzte, Fachärzte und Wissenschaftler, die innerhalb der „Gesellschaft der in Deutschland lebenden Juden zur Förderung der Erbpflege" in Berlin und im übrigen Reich mitzuarbeiten gewillt sind — die behördliche Genehmigung zur bevorstehenden Gründung liegt bereits vor — werden gebeten, sich bei mir zu melden. Hei Anfragen Rückporto! Frauenarzt Dr. Nußbaum Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Jüdische Erbforschung und Erbpflege Berlin W 57, Potsdamer Straße 92.. Staatsjugendtag Auf unsere Eingabe an das Reichskultusministerium betr. die Freigabe des Sonntags für Wanderungen der uns angeschlossenen Verbände hat uns der Herr Reichsminister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung durch die Reichsjugendführung mitteilen lassen, daß die im Reichsausschuß zusammengefaßten Bünde am Sonntag wandern dürfen. Bedingung ist allerdings, daß keine gcländesportlichen Uebungen veranstaltet und auch sonst alle diesbezüglichen polizeilichen Verordnungen streng innegehalten werden. Laut amtlicher Weisung dürfen unsere Rundschreiben nicht in der jüdischen Presse veröffentlicht werden. Der Inhalt unserer Rundschreiben kann und soll vielmehr durch interne Hundesrundschreiben öder mündlich allen Bundesmitgliedern zur Kenntnis gebracht werden. Reichsausschuß der jüdischen Jugendverhände Brodnitz Sommerfeld

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