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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen · 1934-04-27 · 4 (27.4.1934) · p. Seite 7

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
Volume
6 (1934)
Issue
4 (27.4.1934)
Date
1934-04-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nummer 4 Qemelndeblatt Bremen Seite 7 Ritual-Badeanstalt: Im Oememdehaüs Vohneiwtraße 3, Straßenbahn-Haltestelle: Huckelriede. Fernruf: Roland 2954 (Ober Edling). FrMhol an der Deichbruchstraße. Todesfälle sind stets sofort beim Votstand des Kranken-Wohltätlgkeits-Vereins (Chewra Kadischa) zu melden. Gottesdienst in Bremen Synagoge: Qartenstraße 6. Freitagabend 19..«) Sabbat: Morgengebet . 8.0t) Sabbat-Ausgang: 28. April 20.36 5. Mai 20.49' 12. Mai 21.04 19. Mai 21.15 Mincha-Oebet und Lernvortrag eine halbe Stunde vor Beginn des Sabbat-Abendgebets. Wochentags-Gottesdienst 7.00 und 19.00 Lag b'Omer: Donnerstag, den .1. Mai. Neumondsweihe und Predigt: Sonnabend, 12. Mai. . Neumondstag: 1. Siw^n am Dienstag, den 15. Mai. Wochenfest: Vorabend: Sabbat-Abend, 19. Mal: 21 Uhr: Festbeginn 1. Tag: Sonntag, 20.Mal:8Uhr, Predigt; ca. 10Uhr Abendgebet: 20.45 Uhr 2. Tag: Montag, 21.Mai: 8 Uhr, Predigt u. Seelenfeier : ca. 10 Uhr Festausgang: 21.21 Uhr Familien-Nachrichten: Vermlhlto Fritz Mannheim und Frau Ilse, geb. Lippmann. Barmlzwahteler 28. April 1934: Leo Weinstein. Sohn des Herrn Herrn. Weinstein. 28. April 1934:'Siegbert Cohn, Sohn des Herrn Max Cohn. Gestorben 4. April: Julius Meyer. < , 8. April: Frieda'Nebenzahl, geb. Levin. 10. April: Elfrtede Cloldberg, k<.■!>. Israel. Stlftiingsjahr/eit 3. Mai (Lag b'Omer) nach Krau Adolf Stern. Austritte aus dem Judentum Lily Machon, geb. Kornblum, HegelstraUe 84, seit 20. 12. 1933: katholisch. Jahrzelt (am Vorabend des angegebenen Tages beginnend) 26. April: Jos. von Qeldern 28. April: Albert Roscnthal .30. April: Norbert Nathan, (ieorg Wolken 8. Mal: Elias Schragenhelm 9. Mal: Hartwig Driels, Arün Katz . II. Mai: Alfred Marcus Cohen --'—16,-Mair Rabbiner Dr., Aber—,- 22. Mai: Bruno David. Wer zu Hause kein Jahrzeitlicht anzündet, hat Qelegenhelt die Gedichtnlsllcht-Elnrlchtunc In der Synagoge gegen geringes Entgelt zu benutzen. Anmeldung beim Vorsitzenden der Synagogen-Kommission. —- Wer Jahrzelt hat, pflege den schönen alten Brauch, sich im Qedenken an seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindevereine sozial zu betätigen- Ablösungstelegramme sind zum Preise von je 1 RM erhältlich: 1. Im Gemeinde-Büro, OartenstraBe 7, 2. bei Herrn Albert Bloch, Schuhgeschäft, Fiulenitnfic 6—8, 3. bei Herrn Joseph Piltzer, , Nordstrage 207 — 209, 4. bei Herrn Benno Schusterminn, Kurzwaren, Vor dem Steintor 45. Benützt die Brieftelegramme des lud. Wohlfahrtsamts! Bremer Nachrichten General-Veraatnmlung der israelit. Gemeinde Unter dem Vorsitz von Herrn Max Markreich" fand am 27. März die 'Generalversammlung der Bremer Uemeinde im „Gewerbehause" statt. Die Zeitumstände hatten-es nicht als tatsam erscheinen lassen, im Jahre 1933 eine Gemeindeversammlung abzuhalten, und so lag es der diesjährigen Zusammenkunft ob, die Wahlen zum Vorstand und Gemeinderat inr Doppel-Turnus vorzunehmen und die Vertretungsbefugnis wieder herzustellen. - Hinleitend wies Vorsitzender auf die schwierige Situation des deutschen Judentums hin, auf die besondere Pflicht ei/res jeden, Zurückhaltung zu üben, innerjüdische Auseinandersetzungen zu beschränken und jüdische r Solidarität zu wahren. Nachdem die Versammlung das Gedenken an die Verstorberen stehend angehört hatte, RelangJ<T^ der Jahresbericht zur Verlesung, der ganz unter denrFmdTUck der. Auswirkungen des schweren Schicksals stand, das über die deutschen Juden gekommen ist und auch die Bremer Ju- ,- denheit schwer betroffen hat. Der Abgang betrug im Jahre 1931 insgesamt ,304 Personen, von denen 40 nach Holland, 15 "nach Palästina, 43 nach 15 verschiedenen Ländern auswanderten, während 173 Persoren ins Inland abwanderten und 33 verstarben. Es ist nicht allein die Gemeinde in ihrem Mitgliederbestände, sundern jedes Mitglied auch für sich wirtschaftlich bedroht. Der Bericht erwähnte dann ausführlich die umfangreiche Arbeitsleistung im Jüdischen Wohlfahrtsamt und der neu errichteten Zentralstelle für jüdische Wirtscliaftshilfe, die auch für Zwecke der Auswanderung und Berufsumschichtung nach Kräften sorgte. Die Reichsvertretung der deutschen Juden hat in ihrem Zentralausschuß für Hilfe und Aufbau eine Fiiiric'htung geschaffen, der gar nicht senug Mittel zugeführt werden können, wenn das deutsche Judentum erhalten bleiben soll. Daher ruft der Jahresbericht jeden einzelnen zu erhöhtet Opferbereitschaft für ein lebensfähiges' Judentum auf; bei allen anzuerkennenden Anstrengungen der ausländischen Judenheit reichen die Mittel nicht aus; vielmehr muß der Wiederaufbau des deutschen Judentums von den deutscher. Juden seihst vollbracht werden. — Unter dem Beifall der Versammlung dankte Herr Frnst Meyer dem Vorstand und Gemeinderat für die geleistete aufopfernde und umsichtige Arbeit. Ohne Debatte wurde die Rechnrmgsabhure 1933 und der Voranschlag 1934 genehmigt; die Herren Direktor A. E ß I i n g e r und Paul W a 11 h e 1 m e r gelangten nach einstimmiger Entlustungserleilung p. Akklamation zur Wiederwahl als Rechnut gsptüfer. . Zum nächsten Punkte der Tagesordnung schlug Herr Emil J H1 r s c h f e 1 d vor, die beiden zur Wahl stehenden bisherigen GtetttofffOt flnb Im 3übif*en (flemelnbebüro, fflartenftrafte 7, Fernruf: Qomtbeibt 28588 unb beim sQorftanb bei «tonten sWobltSttgtett« Herein« Fernruf: 9to(anb 5074 unb 1790 anjumelben

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