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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-01-07 · 1 (7.1.1938) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
1 (7.1.1938)
Date
1938-01-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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7. Januar 1938 Nr. 1 J ÜDiSCHES GEMEINDEB L ATT LEIPZIG Seite 5 Konzert-Direktion A. Ehrlich (Mitglied des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde in Deutschland) eröffnet ab J a n u a r 1938 eine Reihe Nonderabende unter Mitwirkung führender und »userlesennter Kräfte der heiteren Kunst und beginnt hiermit im Mast- Caie-nestaurant ESEXE» « am Ilittwuch, den IS. Januar 193S, »Osw I hr pünktlich Kabarettspiele und tanz - Gastspiel Xerbert lernik (Conference u. Parodien eig. Note) Anneliese Michaelis bringt Operettenu. Stimmungslieder KratklaNttige» Konzert- und Tanx-Orchester unter Leitung des Berliner Kapellmeisters B d. Weber. R.-Ausweise nicht nötig. Zutritt aller Mitgl. der jüd. Gemeinschaft. Keine Freikarten. Karten zu 80 Rpf., im Vorverkauf: Palast-Cafe, Erna Hahn, M. W. Kaufmann, S. Preissmann, Manelis, G. Willner sowie an der Abendkasse ab 19 Uhr, nur soweit Plätze vorhanden, Sichern Sie »ich zu diesem Sonderabend rechtzeitig Plätze im Vorverkauf! I Jüd. Kulturbund Leipzig e. V. (Mitgl. des Reichsverb. d. Jüd. Kulturbünde in Deutschi.) Dienstag, d. U.l.äS. ÜO Uhr 15 Vortrag: Dr. Robert Weltsck-Berlin „D*=r Peel-Bericht und Ereas Israel" im Kulturbundtheater. (Ohne neue (orange) Leipziger Kulturbundmitglied<karte 1938 oder Hörerkarte des Lehrhauses kein Zutritt.) spräche von Landgerichtsdirektor a. D. Martin Altert hu in, dem Vorstandsdezernenten des Sozialamtes, eröffnet wurde. Direktor Alterthum gab ein anschauliches Bild von Aufbau und Entwicklung des Sozialamtes unter Zugrundelegung der beruflichen Verhältnisse unter den Juden, die eine Umstellung seit 1933 dringlich erforderlich femacht habe. Der Redner schilderte Aufbau und Ausbau des ozialamtes besonders in bezug auf Förderung der manuellen Ausbildung und gab einen kurzen, aber eindrucksvollen Oberblick über das, was auf diesem Gebiet hier geleistet worden ist. Namens des Gemeindevorstandes dankte Vorstandsmitglied Wilhelm Breslauer dem Vorstandsdezernenten des Sozialamtes und dessen Mitarbeiterstab für die hingebungsvolle Arbeit, die in den vier Jahren geleistet sei. Es folgte ein humoristisches Schattenspiel, das durch Angehörige der Gärtncreivorlehre zur Aufführung gebracht wurde. Danach nahm Diplomingenieur Dr. Warten berg die Preisverteilung vor. K. S. Jüdisches Lehrhaus Leipzig Vortragsreihe „Erez. Israel und der Peel-Bericht". Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß rechtzeitig vor der am Dienstag, den 11. Januar 1938, beginnenden Vortragsreihe über „Erez Israel und der Peel-Bericht" die Anmeldung e n U n d die Zahlungen für Hörergeld bei der Gemeinde eingegangen sein müssen, da ohne Kulturbund ausweis oder H ö r e r k a r t e der Zutritt zum Eröffnungsvortrag unmöglich ist. Die Mitglieder des Kulturbundes zahlen am Abend des Eröffnuugsvortrages lediglich die übliche Garderobengebühr von 30 Pfg. Inhaber von Lehrhaus-Hörerkarten für die gesamte Vortragsreihe sind von der Garderobengebühr befreit. Der Buchführungskurs des Lehrhauses beginnt Anfang Januar 193$. Die Vorbesprechung findet am Mittwoch, den 12. Januar 1938, 20.15 Uhr in der Schule, Gustav-Adolf-Str. 7, statt. Das Hörergeld beträgt 5 RM. — Mitglieder von Jugendbunden zahlen die Hälfte, Erwerbslose RM. 1,-. An der Vorbesprechung können Interessenten auch ohne Hörerkarte teilnehmen. Die Sprach- und Stenographickurse des Lehrhauses und der hebräischen Sprachschule beginnen nach den, Ferien wieder am Montag, den 10. Januar 193$ — Ort, Tag und Stunde der Kurse sind unverändert. Bevorstehende Veranstaltungen 9. Jan.: B:ir Koehba: Fuß- und Handballspiele. 11. Jan.: Jüd. Lehrhaus und Jüd. Kulturbund: Vortrag Dr. Robert Weltsch-Berlin. 12. Jan.: K. A. F.: Sonderabend mit Kabarettspielen. .7. Jan.: WIZO: Chamischa assar b'schwath-i cier. 18. [an.: Jüd. Kulturbund: Lieder- und Arienabend: Hans Assenheini. '2. Jan.: Sondervcranstaltung des Jüd. Kulturbundes zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. 26. Jan.: K. A. F.: Sonderabend mit Kabarettspielen. 30. Jan.: Bar Koehba: Fuß- und Handballspiele. 31. Jan.: Jüdischer Kulturbund: Gastspiel der Kleinkunstbühne des Berliner Kulturbundes (Max Ehrlich mit seinem Ensemble). 5. Febr.: Jüd. Kulturbund: Konzert des Beil. Kulturbundorchesters. 15. Febr.: Jüd. Lehrhaus und Jüd. Kulturbund: Vortrag Professor Dr. Kisch-Köln. 10. März: Jüd. Kulturbund: Opern-Gastspiel des Berliner Kulturbundes: „Wenn ich König wär'" von Adain. '.5. März: Jüd. l.ehrhaus und Jüd. Kulturbund: Vortrag Dr. Julius Bab-Berlin. Amtliche Bekanntmachungen Aufnahmeprüfung für den Eintritt in die Sexta. Gemäß Min.-Verordnung vom 27. November 193/ findet die A u f n a h m e p r ü f u n g am 11. und 12. Januar 1937 statt. Nachprüfungen sind nur in besonders begründeten Fällen zulässig. (Zuzug von auswärts; Krankheit während der Prüfung, iirztl. Attest). Höhere Israel. Schule zu Leipzig. Leipzig, d. 20. 12. 1937. Der Direktor: Dr. Weikersheiiner. Schließungszciten für den neuen Friedhof. Unser Friedhof an der Delitzscher Landstraße wird im Monat Januar für den öffentlichen Verkehr von Sonntag bis einschließlich Donnerstag um 10 Uhr und am 7. Januar um 15.30 Uhr; 14. Januar um 15.45 Uhr; 21. und 28. Januar um 16 Uhr geschlossen. Wir bitten um genaue Einhaltung dieser Zeiten. Leipzig, den 27. Dezember 1937 Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Aufsicht zu Pessach. Kolonialwarengeschäfte, die zu Pessach 1937 nicht unter Aufsieht des Qemeinderabbtnats gestanden haben aber zu Pessach 1938 Aufsieht wünschen, werden aufgefordert, sich bis zum 31. Januar 1938 beim israelitischen Gemeindeamt zu melden. Spätere Anmeldungen werden keinesfalls mehr berücksichtigt. Ob und unter welchen Bedingungen die Aufsieht erteilt wird, wird dem Antragsteller bekanntgegeben. Nur diejenigen Firmen werden in das Verzeichnis der zu Pessach unter Aufsicht stehenden Geschäfte, das am 19. Februar 193S in unserem Gemeindeblatt bekanntgegeben wird, neu aufgenommen, die bis zum 31. Januar 1938 einen entsprechenden Antrag gestellt haben und denen unser Rabbinat die Aufsieht erteilt. Leipzig, den 31. Dezember 1937. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde ZU Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Freitag, 14. I. 1938, Abendgebet 16.45 Ohr mit Predigt. Sonnabend, 15. 1. 1938, Morgengottesdienst 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15 Uhr mit Predigt, Nachmittagsgebet 10.50 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 17.20 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Synagoge Ez. Chaim, Otto-Schill-Straße. Freitag, 14. I., Abendgebet 10.35 Uhr. Sonnabend, 15. 1., Morgengebet 8.30 Uhr, Minchoh 10 Uhr, Ausgang 17.20 Uhr. Wochentag: Morgens 7, abends 16.45. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 14. L, abends 16.35 Uhr, anschließend Bibelerkläruiig von Herrn Dr. Lipschiitz. Sonnabend früh 8.30 Uhr, Mincha 10 Uhr, anschließend Mischnajit, Ausgang 17.20 Uhr. Wochentags früh 7.15 Uhr, anschließend Mischnajit, abends 16.35 Uhr, anschließend Chaje-Odom. Briten »ie sicn »me: m Die Anzeigen - Verwaltung des Gemeindeblattes befindet sich jetzt M^C*M{?ÄÄSStl*cMSSCv •^^^"•5^ SHBSSm^H FernsprecherI lt"»7 SS« HHBHI im Durchgang nach Nikolaistraße 39-45 (Zehners Restaurant) Zeitschriften-Verlag Elsa (»olrifYf iiihI

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