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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1937-12-17 · 51 (17.12.1937) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
13 (1937)
Issue
51 (17.12.1937)
Date
1937-12-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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17. Dezember 1937 / Nr. 51 JODISCHES OEME1NDEBLATT LEIPZIO Seite 3 Mittwoch, den DEZEMBER 1933 # 20.15 Uhr KIPtllS SINGTIN Mtaflnmd4iieiito 111 Karten: 1.65-4.40 b. Zellner, Rosen, Preis I Blftfl/t mann, Kaufm. u Kulturbundb , Goethe IrllÜ ~tr" 10-,2a:Sonnabendsu. Feiertage) Zutrift nur sa. Kuüuiuu.- uu. tv aus weis Jüdische Schulen zu Leipzig Dienstag, 21. n. Mittwoch, 22. Dezember im Kulturbundtheater, Tauchaer Straße Abendkasse 7.15 Uhr - Beginn 8 Uhr Die 1. Veranstalt. (Dienstag) i. ausverk. Schulfeier 1937 Bar Koch ba - Vereins- Meisterschaften ßoX'Xampfe Sonntag, den 19. Dezember 20 Uhr in der Turnhalle Gustav-Adolf-Str. 7 Eintrittspreis: Sitzplatz RM. 0.40, für Erwerbslose und Jugendliche RM. 020 Bar Kochba- J ugend- Meisterschaften Statt Karten! Zu der s. O. w. am Sonnabend, den 25. Dezember in der Talmud Thora-Synagoge, Keilstr. 4 stattfindenden "13 unseres Sohnes Hans laden wir nur hierdurch Verwandte, Freunde und Bekannte herzlichst ein. Empfang 12—3, Döünitzer Straße 9. Adolf Oleilmann und Frau geb. Schtyren. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Freitag, 24. 12. 1937, Abendgebet Ift.15 Uhr. Sonnabend, 25. 12. 1937. Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 16.25 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 16.58 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Svnagoge. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schill-Straße. Freitag, 24. 12., Abendgebet 16.15 Uhr. anschließend Bibelerklärung von Herrn Rabbiner Dr. Ochs Sonnabend, 25. 12., Morgengebet 8.30 Uhr, Minchoh 16 Uhr, anschließend Schulchan-Aruch-Erklärung von Uabb. Dr. Ochs, Ausgang 16.58 Uhr. Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 16.30 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 25. 12., abends 16.15 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Minelia 16 Uhr, Ausgang 16.58 Uhr. Wochentags früh 7.15 Uhr. abends 16.15 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Straße 4. Freitag. 24.12., Abenilg. 16.15 Uhr, anseht. Lehrvortrag von H;rrn Rabb. Rogosnitzki. Sabbat, 25. 12., Morgeng. 8.30 Uhr, Minchag. 16 Uhr, Abendg. 17 Uhr. Wochentags: Morgejig. 7 Uhr, Abendg. Ib. 15 Uhr. Personenstandsnachrichten Geburten: 26; Oktober 1Q37 Leon David Weiß und Frau Eugenie geb. Goldzand, Elisenstraße 6HL einen Sohn „Rolf Dieter". 13 a r in i z w n : Sonnabend, 25. Dezember 1Q37, Armin und Joachim Haber, Zwillingssöhne, des Herrn Leo Haber und Frau Rosa geb. Fink, Färberstr. 16, in der Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Sonnabend, 25. Dezember 1937, Hans üleitmanri, Sohn des Herrn Adolf Gleitmann und Frau Fva geb. Schtyren, Döllllitzcr Str. 9, in der Talmud-Thora-Synagoge, KeiUtraße 4. T ra ii u n gc u: Donnerstag. 16. Dezember 1937, Fräulein Sonia Goldfein. Funkenburgstralie 25, mit Herrn Wolfgang Gerhard Hirschfe'd, Breitenfelder Straße 31. Bevorstehende Veranstaltungen 21. Dez.: Schulfeier der jüdischen Schulen. 22. Dez.: Schulfeier der jüdischen Schulen. 26. Dez.: „Schild": Fußu. Handballspiele gegen Fürth u. Berlin. 29. Dez.: Alexander Kipnis. 12. Jan. 1Q38: K.A.E.: Sonderabend. 22. Jan. 193S: Sonderveranstaltung des Jüdischen Kulturbundes zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. 26. Jan. 1Q38: K. A. E.: Sonderabend. Aus dem Gemeindeamt Lehrgang zur Ausbildung männlicher Turn- und Sportlehrkräfte. Die Reiehsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Um dte Flüge der Einrichtung eines neuen einjährigen Lehrgangs zur Ausbildung männlicher Turn- und Sportlehrkräfte in Stuttgart (am gymnastisch-orthopädischen Institut von Frau Alice Bloch) zu klären, werden Bewerber aufgefordert, umgehend eine Meldung in zweifacher Ausfertigung an die Schulabteilung der Reiehsvertretung der Juden in Deutschland, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 153 III, einzureichen. Beginn des Lehrganges: 1. April 1938. — Schulgeld monatlich: RM. 50.—. — Aufnahmebedingungen: Vollendetes 19. Lebensjahr; Versetzung nach Obersekunda, bzw. ehemaliges Zeugnis der mittleren Reife, Nachweis besonderer sportlicher Befähigung. Erika Jpirschfeld Wr.Wilhelm Ijarmelin Verlobte Bielefeld, Jfumbofdtslrasse 8 Leipzig Ct, Qrassistrasse 16 Bielefeld, den 18. J)ezember 1937 jfu f?ause: Samstag, den 25. Dezember 1937 Berimügunrj. Es muß in der Todesanzeige des verstorbenen Herrn Mai Boritzer i. Nr. 49 v. 3. 12. 37 nicht 43 sondern 49 Jahre heißen. M.LOEWENTHAL Bayer5chestr.96 Ruf 55922 Der Meldung ist ein Lebenslauf mit einer Darlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Bewerbers beizufügen. Aktive Mitgliedskarten (Künstlerkarten) des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde in Deutschland. Die aktiven Mitgliedskarten (grau) für die dem Reichsverband der jüdischen Kulturbünde angeschlossenen Künstler und Vortragenden verlieren am 31. Dezember 1937 ihre Gültigkeit. Die Ausgabe der neuen Karten (blau) für das Jal"- 1938 hat bereits begonnen. Die aktiver. Mitglieder des Reichsverbandes weiden hiermit ersucht, zwecks Erneuerung ihrer Mitgliedschaft für 1038 ihr Lichtbild in Paßformat, sowie den Jahresbeitrag von RM. 2.— auf das Postscheckkonto des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde in Deutschland, Berlin SW 19. Stallschreibersti . 44, Postseheckamt Berlin 3648, einzusenden. Soweit die Mitglieder ihre graue Karte zu Veranstaltungen im Dezember nicht mehr benötigen, wird um deren Einsendung an den Reichsverband gebeten. Bei Finsendung von Lichtbildern muß auf der Rückseite der Name des Einsenders deutlich geschrieben sein. Schulkinderfonds der Reichsvertretung. Die Presseabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Die Reiehsvertretung der Juden in Deutschland, Abteilung Zentralwohlfahrtsstclle, unterhält seit dem Jahre 1934 einen Schulkindeifonds, aus dessen Mitteln hilfsbedürftige Kinder, die isoliert in Kleingemeinden leben, in denen sie nicht die Möglichkeit des Besuchs einer jüdischen Schule haben, in Gemeinden mit jüdischen Schulen untergebracht werden. Er unterstützt daneben auch solche Kinder, die in ihren Familien weiter verbleiben können, denen aber das Fahrgeld fehlt, um die nächstgelegene jüdische Schule zu besuchen. Der Schulkinderfonds unterstützt zurzeit 304 Kinder mit Fahrgeldzuschüssen, 225 Kinder, die außerhalb ihrer Familie untergebracht sind. 161 Kinder hiervon sind in der von der Reiehsvertretung und dem Hessischen Landesverband jüdischer Gemeinden gegründeten jüdischen Bezirksschule in

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