Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1937-06-25 · 26 (25.6.1937) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
13 (1937)
Issue
26 (25.6.1937)
Date
1937-06-25
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/4876568-5968814-5990766--6414-4882536
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

25. Juni 1937 GEMEiNDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIOIONSQEMEINDE ZU LE1PZIO Seite 3 Die glückliche Qeburt ihrer Tochter £UQ zeigen hocherfreut an Leipzig, 19. Juni 1937 Kedibanwalt Xerhm arn»**» fsss c Zi. Lmmcnring 20a geb. Ebel /»j-.t- ^utfU 1 j D Die glückliche Geburt eines kräftigen Sonntagsjungen I | "etCTzeigen hocherfreut an J I Georg 20. VI. 1937. SabineHeliczergeb.Neumann { t Rom, Piazza Barberini 47 Dr. med. Jack Heliczer Statt Karten. Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen zahlreichen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich»}. Mirjam Atlu* Rabbiner Jlordcchai Dauw KogOHnitxky London N. W. 3 21. Allingham Court Haverstock Hill Rudolf Sigall Betty Sigall geb. Karelitzky Vermählte Lejpz|g c , NordstraBe 22 25. Juni 1927 ■ j «J.S.V. Bar Kochba Leipzig e. V. * Sportplatz Dübener Landstraße Straßenbahn Linie 14 Sonntag, den 27. Juni Das sportliche Ereignis des Jahres Handballmeister von Erez Israel Hakkabi Petach-TIkwah gegen Bar Kochba Leipzig Fnaaballspicle . . Ijclclttathletlaclie Wettkiinipfc Beginn 15.30 Haupt«pW i? Uhr Die Ausveanderungszahlen zeigen, daß rund 7000 Personen in der angegebenen Zeit ins Ausland gegangen sind. Das bestattet die Schätzungen von einer Jahresaus^anderung 1936 in Höhe von 24000 Persr.nen. An der Auswanderung sind die Juden Berlins mit 1 f>65 am stärksten beteiligt. Aus Preußen ohne Großgemeinden sind 1178 Personen ausgewandert. Davon kamen die meisten aus der Rlieinprovinz (ohne Köln, Hesseldorf und Essen), aus Westfalen und Hessen-Nassau (Bez. Kassel). Insgesamt sind aus Preußen im letzten Quartal 1936 4424 Personen ins Ausland gegangen. Auf die sechs Großgemeinden Berlin, Frankfurt, ßreslau, Hamburg, Köln und Leipzig entfallen 3480 Auswanderungen oder 66°/0 der Gesamtzahl, während diese Gemeinden nur 55—60",, der jüdischen Bevölkerung umfassen. Die üroligemeinden erleiden damit relativ und absolut den stärksten Auswanderungsverlust. Die Gewinne durch Binnenwanderung sind nur scheinbar. Über 12*/, der Auswanderer gingen nach Palästina, 14",0 nach Westeuropa, 18,7",,, nach Südafrika und 20,9" „ nach USA. Nach Südamerika gingen fast 21" ,,. Über 20" ,, der Auswanderer waren selbständige Kaufleute. 11,5°,'0 Angestellte, 11,4" „selbständige Handwerker und fast 17°,, Ehefrauen ohne Beruf. Weitere 15% hatten überhaupt keinen Beruf. Dem Alter nach waren 30°, „ der Auswanderer zwischen 20 und 29 Jahre alt, unter 20 Jahre 19.T' „ zwischen 30 und 39 J.ihre 22,4" ,,, zwischen 40 und 49 Jahre, 13,7" „ und über Jahre alt 14,b"0. Es zeigt sich, daß die Altersklasse von 20 bis 40 Jahre über die Hälfte der Auswanderer stellt. 56,3°/0 der Atiswanderer wnren ledig, 37,4",, verheiratet; 78*/„ besaßen die deutsche Reichsangehörigkeit, 10.8",',, die polnische Staatsangehörigkeit, staatenlos waren^ö° 0. Leistung in Zahlen. Dci Familienschutz, Eingetragener Verein für HinterbRebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden, legt leinen Geschäftsbericht für das Jahr 1936 vor, der die Stetigkeit •einer Leistungen erweist. Ein Beweis dafür, wie sehr die Mitglieder *ich dem Verein Familienschutz verbunden fühlen und wie der Gedanke der Vorsorge, auf den der Eamilienschut/ «ich gründet, sich hei ihnen durchgesetzt hat, ist die Tatsache, daü nach wie vor die zu Erwartenden Mitgliederbeiträge nahezu hundertprozentig eingehen! ci Famiiienscnutz hat ira Berichtsjahr in 159 Todesfällen RM. 510Q4— ausgezahlt. Vom Beginn seiner Tätigkeit bis zum |nde des Berichtsjahres sind in 008 Todesfällen zusammen KM. 197 556.— zur Auszahlung gebracht worden. Die Prämien- Ganz unerwartet hat uns unser über alles geliebter Mann, Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwiegervater und Onkel Max Rosenfelder im Alter von 78 Jahren am 20. 6. 37. verlassen. Leipzig Funkenburgstr. 27. In tiefem Schmerz Marie Rosenfelder im Namen aller Hinterbliebenen. Mein guter edler Mann Xerr Zdenkc launig ist nach langem schwerem Leiden von mir gegangen. Leipzig, den 21. ö. Im Namen aller Hinterbliebenen Marienstraße 7,11. Frau Elwe Taussig geb. Bucki Beileidsbesuche dankend abgelehnt. A«r» Montag, den 2!. Juni, abends 21 '/< verschied nach langer mit größter Geduld ertragener Krankheit unser geliebter Vater Samuel Tom k in im fast vollendeten 80. Lebensjahre. Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. Die trauernden Hinterbliebenen Tientsin, Zagreb, Baltimore einnahmen beliefen sich auf KM. 269867. -, die Anzahl der Mitglieder betrug rund 10000, die Gesaintversicheruiigssumme rund KM. 4328000. -. Der Verein konnte auch im Jahre 1910 an die zentralen jüdischen Organisationen größere Zahlungen leisten. Die weitere Aufgabe des Vereins Familienschutz wird im wesentlichen darin bestehen, den Versicherungsbestand zu verwalten und seine sozialen! unktionen durchzufuhren. Dabei wird die verstärkte Propagierung des Gedankens der Selbsthilfe durch Rentenversicherung ais eines konstruktiven Beitrags zur Lösung drängender Probleme eine wichtige Holle spielen. Qüt(i Schllhe schöne Strümpfe: Mttyaxm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.