Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 37/38 (11.9.1936)
- Date
- 1936-09-11
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Seite 5 Heia Fechner Adolf Binder johannisplatz 5 Vci lobte Yorkslraße 9 i ■uim>i.i1; tj, bcpi. 12. Septeiiibci 1936 Allen unseren Freunden und Bekannten danken wir hierdurch herzlichst für erwiesene Aufmerksamkeiten anläßlich der Barmizw a h unseres Sohnes. - , , ,_ . Spnngerstratie 21. LtÖpClü jttQUb Und JT(lü. Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen Gert Erwin zeigen hocherfreut an _ . _ . _ z. Zt. Privatk.imk, Fr,t7 Cohn U FraU Liesel «b- Weiß Diitrichring?0a 0, Srpt. 1936 Leipzig N21, Bleichertstr. 10 BLUMEN FÜR DIE FEIERTAGE Fleurop-Blumenspendenvermittlung nach allen Orten der Welt BLUMEN HAUS LANGE Spez. Brautbinderei und Tafelschmuck Tauchaer Straße 16 (Nähe Zweiggottesdienst Battenberg) Telefon 287 89 — Ia Empfehlungen Lieferung ins Haus Alle Arten von YcrMiclierniig;eii (Auch Krankenkassen) — Oeneralagentur Wolf Sindsbarcj Leipzig Ol — «ottschedstr. 30 Seit Jahren bestens bekannt —Tel. 27210 bundes Berlin-Chbg., Kantstr. 158, Block ohne Ständer 1.90 RM.) blickt auf eine längere Tradition zurück. Bereits der elfte, den der Frauenbund herausgibt, ist er, wie immer in den letzten Jahren, einem bestimmten Thema gewidmet. Das gibt ihm den Reiz großer Geschlossenheit, hat freilich auch zur Folge, dafi der, der sieh gerade nicht für das behandelte Thema interessiert, nicht auf seine Kosten kommt. Auf Anregung von Bertha Pappenheim ist für den diesjährigen Kalender das Thema Musik gewählt, das dem Kalender zweifellos einen breiten Interessentenkreis sichert. In zwei Hauptteile gegliedert, „Musik im biblischen Judentum" und „Anteil der Juden am Musikleben" bringt der Kalender in Bild und Text eine sehr glückliche und geschmackvolle Auswahl des Wissens- und Sehenswerten über das Thema Juden und Musik. Musik in der biblischen Zeit, das bedeutet Ciesang, Trompete, Flöte und Harfen. Einige Abbildungen bekunden das: Jubal der erste Flötenspieler, Jcphtas Tochter, den Vater mit Pauken uitd Reigen empfangend, David mit der Harfe in den verschiedensten Darstellungen, darunter das Bild der Bilder, Rembrandts „David spielt vor Sau!". Von der volkstümlichen Seite jüdischen Musiklebens geben „Die Spielleute am Purimfest" und „Jüdische Musikanten" hübsche Beispiele. 1.....••'.■it'.-r: T:'|! •.»>•«• Ka:c::^.-:v. .Material üh.. Auiiü dei luden an dei Musin in der Modemt" 'usammengestelll Jeder Musik* freund wird sich freuen, einige von den hier genannten, ihm vertrauten Persönlichkeiten im Bild wiederzusehen (Joachim, ilubermann, Ochs u. a.) und liehe Erinnerungen aufzufrischen, Einige Kalenderblätter bringen Proben jüdischer Musik in N'otenschrilt. üeleitet von den sachkundigen Textworten von Anneliese Landau kann man an Hand dieses Kalenders die musikalische Reise von Jubal dem ersten Flötenspieler bis zu den heutigen palästinensischen Kindern, die auf selbstgeschnitzten Blockflöten spielen, mitmachen. Ein langer Weg, der der Phantasie weiten Spielraum läßt! Dr. Helene Nathan. Den Juden in Deutschland, den Männern und Frauen, den Alten und Jungen sprechen wir zum Jahresbeginn unsere herzlichen Wünsche aus. Neue Aufgaben biingl das kommende Jahr, neue Bewährung erwartet es. Von uns ist im Ernste der Zeit ein Aufbauen gefordert. Wir können dessen fähig sein, nur wenn jeder den Platz kennt, den seine Pflicht ihm weist, nur wenn wir das heranwachsende (ieschlecht TW einem Weg der Arbeit erziehen. Jeder von uns steht in seiner Gemeinde, ohne sie wäre er verlassen. In unserer Gesamtheit sind unsere Gemeinden geeint, ohne das wären sie verloren. Diesem Geiste der Gemeinschaft dienen wir, diesen Willen zur (lemeinschaft wollen wir pflegen. Möge die Arbeit, die uns alle verbindet, gesegnet sein. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland. Nationalfieim ii Redner: Dr. Hans Friedenthal - Berlin Meinekestraße 10 Montag, den 14. September 1936 abends 8.30 Uhr im Battenberg-Theater Tauchaer Str. 32 Reservierte Karten —.50 u. 1.— RM. Erwerbslose u. Jugendliche —.25 RM. Zionistische Vereinigung Leipzig Neujaluskundgebungen von Behörden und Organisationen des Auslandes Die seit Jahren bestehende Gepflogenheit, anläßlich des jüdischen Jahreswechsels (iliiekwunsehbotschaften zu veröffentlichen, hat beim Nahen des jüdischen Jahres 5()"7 eine besonders reiche Fülle solcher Kundgebungen gebracht. Sie sind der „Jüdischen Telegraphen-Agentur" zur Verbreitung übergeben worden. Wir sind leider nicht in der I agf, sie alle zum Abdruck zu bringen, geben vielmehr nur die folgenden in ihrem Wortlaut wieder. Der Vorsitzende des Verbandes bayerischer israelitischer Gemeinden: Ich komme eben von einem jüdischen Auswandererlehrgut. Ich habe den frohen Mut, den Fleiß und eisernen Willen unserer Jugend gesehen, ihren klaren, unbeugsamen Willen zum jüdischen Ziel. Und die Zuversicht ist mir zum Neuen Jahr verstärkt, daß dieser Wille unser Schicksal gestalten wird. Dr. Alfred Neumeyer. Ncville Laski, Präsident des Board nf Dcbuties of British Jews: Die Ereignisse des vergangenen Jahres lasteten wahrlich schwer auf dem jüdischen Volk. In Mittel-, Gst- und Südosteuropa haben sich Die neuen in- und auslündisdten Stoffe sind eingetroffen. Sakko-Anzüge in handwerklicher, nach Maß-Tarif la entlohnter Schneiderarbeit zu: 145.— 165.- 185.- BAMBERGER & HERTZ Leipzig Augustusplatz J