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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-09-04 · 36 (4.9.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
36 (4.9.1936)
Date
1936-09-04
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 4. Sept. 1936 malten <ler goseii-üau'toiK Die Erneuerung der Synagogenkarten für das Jahr 5697 findet in der Synagoge vom Sonntap-. den 6 Sentfmhpr ab statt, werktäglich vor. 17—IQ Uhr, an den Sonntagen von io—1° Utir. Den bisherigen Platzinhabern bleiben die Fiätze spätestens bis zum 10. September reserviert. Auch am Laubhfitteiifest und Schmim-Äzeres ist der Eintritt in die Synagoge nur geiren OltO-SCblll-Strflße 6.V. VorzeiSlink' der Karte gestattet. Der Vorstand der Synagoge Otto-Schill-Str. e. Y. ik: Einlösung; ikVr Hjimgogeiikartest der Synagoge „Ohel Jakob ' Pfaffendoner Str. 4 bann werktftgL: von 7-9 abds., Sonntags von 11 — 1 mitt., bewirkt werden. Der Vorstand. ßethausHikarCholim, Üsenbahnstraße9 Karten sind zu haben bei: Hutterer, Mssestra&e 5 a Wir weisen noch besonders darauf hin, daB der Reichsbund jüdischer I rontsoidaten ehrenamtlich und im Interesse eines jtden Synagogenbesuchers tätig ist. ts ist daher Pflicht eines jeden Gemeindemitgliedes, diejenigen Herren, welche diesen Dienst ausüben, in jeder Weise verständnisvoll zu unterstätzen. Leipzig, den 28. August 103ft Der Vorstand der israelitischen Religionsgcincinde /u Leipzig. Ein!a!$ in die Synagoge Otto-Schill-Straße an den hohen Feiertagen. Es wird hiermit ausdrücklich daraui aufmerksam gemacht, dafl es laut baupolizeilichen Vorschriften strengstens untersagt ist, an den Feiertagen auf den braucn-liinporen der Synagoge Otto-Schill- Straße mehr Besucher zuzulassen als Plätze vorhanden sind. Nur Platzinhaber können Zutritt finden, alle anderen Personen Erwachsene wie Kinder werden von den Aufsichtsbeamten unnach sichtlich zurückgewiesen werden. Leipzig, den 31. August 1936. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde /u Leipzig. Jüdische Klcidec stelle. Die hohen Feiertage stehen vor der Tür. Die Jüdische Kleiderstelle richtet deshalb wieder ihre dringende Bitte an alle: Helfen Sic, unser« Glaubensgenossen, die sicit nicht:; anschaffen können, mit der notwendigsten Kleidung zu versehen. Qeben Sie bitte Ihre entbehrlichen Anzüge, Kleider, Mantel, Schuhe und Wäschestücke nicht an Ein/, eine, die au Si" herantreten, sondern an die Jüdische Kleiderstelle. Denn nur so können alle Bedürftigen gleichmäßig bedacht werden. Ermöglichen Sie uns durch schnellste Spende, noch vor den Feiertagen, unseren Bedürftigen eine Freude zu machen. Die Sachen werden von uns abgeholt. Meldungen erbitten wir unter Telefon Nr. 21382 oder schriftlich an das Wohlfahrtsamt der israelitischen Keligionsgeineindc zu Leipzig, Walter Blümel Str. 10. Wonlt.thrf'.'nmf der israelitischen Rcligiousgemeinde zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sahh.itnrottr-cdienst: Freitag, ^September, Abendgebet i(> Uhr. Sonnabend, S.September, Morgengebet (J Uhr; Nachmittagsgebet 1° Uhr, anschlieliend Lehrvortrag; Abendgebet 19,30 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag, 11. Septem bei, Abendgebet 18,45 Uhr. Sonnabend, 12. September, Morgengebet <) Uhr; Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt; Nachmittagsgebet 18,15 Uhr, anschließend Lehrvortrag; Abendgebet 19,15 Uhr. Morgengottesdienst wochentags in der Cienieindesvnagogc am I f. und 16. September um (>• , Uhr, am 14. und 15. September um 7 Uhr; Abendgottesdienst in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Freitag, 4. September, Abendgebet b) Uhr. Sonnabend, 5. September, Morgengebet s, Kl Uhr, Mincha IT Uhr. anschließend Schiilchau-Ariich-Erkläruiig von Rabb. Dr. Ochs, Ausgang ll>,'i() Uhr. Q tk IM O Iii I Iii Karlsbader Oblaten u.Grah. Zwieback t.Zurkerkr. M in Ii! ™ I 0! S S XsnUu. 25, Frankfurter Str. 11, Tal. Nr. 255 68 Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 1° Uhr. Ez-Chaim-Synagoge, Otto Schill-Straße. Freitag, 11. September, Abendgebet 18,15 Uhr. Sonnabend, 12. September, Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr, anschlieliend Schulchan-Aruch-Liklaruiig von Rabb. Dr. Ochs; Ausgang 19,15 Uhr. W ochentag: Morgen Slichoth b,'Jt) Uhr, abends 1S.45 Uhr. Talmud-Thora-Synagogc, Keilstr. 4. Freitag. 4. September, abend.-: 18,i5 Uhr. Sonnabend früh 8,311 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 19,30 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, abends 18,-15 Uhr. Taimud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, II. Septbr., abends Soutittbcud irün ö,ju mir, Mincha 17 Uhr, Ausgang b),15 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, abends 18,45 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Straße 4. Freitag, I. September, Abendgebet 19 Uhr. Sabbat. 5. September. Morgtngebel 8,30 Uhr; Minchagebet 17 Uhr, Abendgebet 19,31 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 19 Uhr. Synagoge „Ohel hikob", Pfaffendorfer Straße 4. Freitag, II. September, Abendgebet 18,45 Uhr. Sabbat, 12. September, Morgengebet 8,ill Uhr, Minchagebet 17 Uhr, Abendgebet 10,15 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 18,45 Uhr. Personenstandsnachrichten Bartniz w a : Sonnabend, 12. September, Edgar Maletzki, Sohn des Herrn Sali Maletzki und Frau Irma geb. Wiener, Pfaffendorfer Strallc 5b, in der (lemeindesynagoge. Sonnabend, 12. September, Leo Hochberger, Sohn des Herrn Josef I lochbeiger und I ran Lieba geb. King, Matthaikirchhof 2S, in der Miscnnajos-Synagoge. Humholdtstraße 24. Sonnabend, I; September, Horst Erich Zimmermann, Sohn des Herrn Moritz Zimmermann und I ran Erna geb. Heller, Qohliser Stralie ö, in der Ez-Chaiiu-Synagoge. Trauungen: Sonntag, 1J. September, 12 Uhr mittags, Fräulein Charlotte üarfunkel, Ferdinand-Rhode-Straße 28, mit Herrn lug. Siegfried Weinstock, Haydnstralie 1, in der Wohnung Ferdinand-Rnode-Str. 28. Todesfälle: 17. August 1936 Zlata Wolauuwsky, Nordstraße 2i. 26. August 1936 Max Wittner, Mozartstraße 1. 26. August 1936 Qolda Wrzos, Katharinenstr. 18. 30. August 1936 Elias Wacbsbcrg, Gerbendr, 55. Konzert und Theater Kulturbund-Abend. Es ist erfreulich, daß die Kammermusikveranstaltungen des I eipziger Kulturbundes einen so zahlreichen Anhangerkreis gefunden haben. Gibt doch gerade dieses Musfkgebiet den verfeinerten Stil in der Tonkunst Wieder, dessen hoher Wert am besten durch regelmäßigen Besuch solcher Abende gesteigert und empfunden werden kann. — Das Programm des Mendelssohn-Trios (Hella Chitrik, Klavier Leo Schwarz, Violine — Paul Blumenfeld, Cello) hatte im besonderen Anklang gefunden mit den zwei Werken di i indischen Komponisten Einest Bloch und Hans Oll. Mit den drei Nocturnes von Bloch bot das Trio eine großartige Leistung; besonders stimmungsvoll war das As-dur Andante quieto. Haus (iäls Variationen über eine Heurigen-Melodie spielte das Trio mit spritzigem Temperament. Es ist ein Werk, dem man größere Verbreitung wünschen möchte, da es in seiner Konstruktion auch für Liebhaber nicht zu schwierig ist. — Sehr ernst setzte der Abend ein mit dem dramatischen W erk op. 101 von Johannes Brahms. Hier hätte man sich zwischen den Streichern eine bessere Ausgeglichenheit in der tonstärke wünschen mögen — ganz vertieft gaben sich die Künstler drin Werk hin.!;:; Beethoven-Trio op. 11 waren sie in Palast-Gaststätte am Oiitrichring Wir mariten das jüdische Publikum narairi auTmemsam, dal Cnnnahanri n <Snnntao narhmittao« U abends die Paiast-Gaststätte muh wie «or geöttnet ist und iüdisrties »onnaDena u. ^onniag nacnmiiiags u. aoenus Personal beschäftigt. Wir bitten um gütige Unterstützung! Kapelle Belsatzki u. die Stimmungskanone Fred m. dem Sritifferklavier

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