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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1935-05-03 · 18 (3.5.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
11 (1935)
Issue
18 (3.5.1935)
Date
1935-05-03
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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3. Mai 1935 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN REI.IGIONSGEME1NDE ZU LEIPZIG Seite 3 Sonnlag, den 5. Mai 1935 im KryStallpalast abends 8» Uhr (Großer Festsaal) FrUh|ahrsmodensdiau der Firmen: Hodes — Blum — Numlta - Fanny Weber — Te-We-Ha Knoblauch — Luwa Blum — Numlta - Fanny Weber — Te-We-Ha Kleemann und Nordhelmer Löwenberg mit Walter Lewens, Ferries Gondosch, Else Winter, Heinz Ganther, Ilse Walten u.a.m. Achtung Joseph Plaut der Künstler vom Weltruf I Eintrittspreise nur Abends: RM 1. , RM 1.50 (mim.), RM 2. (mim.) I Nachmittags 3 bis 63° Uhr Große Kindervorstellung Theaterstück: Der kranke König, Kinderballet einstudiert von Willy Markise u. Kindermodenschau v. Kaufhaus Brühl Ehren- und Freikarten aufgehoben! Karten in üblichen Vorverkaufsstellen und bei Ehrlich, Tel. 24551 ———-^^^BBBBBBBBa^ Gesamtleitun«; Lastmann-Ehrlidi ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■Bmaanal Statt Karten! JUldoU SüSSktnd fteril JüSSklnd geb. Wachs Vermählte Berlin-Wilmersdorf, Bayrische Str. 12 Leipzig Leipzig, Lessingstr. 23 Sam Kowita Marie Kowita geb. Jedlitzki Vermihlte Paris Reichsmeisterschafis-Zwischenrundenspiele d. RjF.-Sporlbund. Sonntag, den 5. Mai 1Q35 " r —«~ ■ — RjF. Breslau I IS Uhr Handball „Schild" Leipzig I 16 Uhr Fußball „Sthiid" Leipzig I RjF. Breslau I Leipzig Rosa Hadter Moses Kastner grüßen als Verlobte Nissan 5695 z Schulbiiiher fllr alle Schulen bei M. W. Kaufmann, Brühl 8 Telefon 27210 I Ihre Versicherungen durch Uin«l«her; i i cne ralagc ntu r |Wolf «indsberg, Leipzig € Qottschedstr. 30 Neue Bücher Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Freitag, den 10. Mai, abends 19 Uhr. Sonnabend, den 11. Mai, morgens 8,30 Uhr; nachmittags 17 Uhr; Ausgang 21,39 Uhr. Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 19 Uhr. Svnagogc „Obel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 3. Mai, 19,30 Uhr. Sonnabend, I.Mai, früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 20,25 Uhr. Wochentag: Früh 7 Uhr, abends 19,30 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 10. Mai, abends 19 Uhr. Sonnabend, II. Mai, früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 20,39 Uhr. Wochentag: Früh 7 Uhr, abends 19,30 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, den I. Mai, abends 19,30 Uhr Sonnabend, früh 8,3(1 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 20,25 Uhr. Sonntag früh 7,15 Uhr. Wochentags: früh 7 Uhr, abends 19,45 Uhr. Personenstandsnachrichten Barmizwas: Am Sonnabend, II. Mai, Hellmut Joske, Sohn des Herrn Hans Joske und Frau Klara geb. Nordhcinier, Elisabethallee 7, in der Gemeindesyp.agoge. Am Sonnabend, II. Mai, Rolf Harro Moses, Sohn des Herrn Karl Theodor Moses und Frau Liskc geb. Adelberg, Kirchstralle 93, in der Geincindcsynagoge. Am Sonnabend, II. Mai, Heinrich Fibach, Sohn des verewigten Herrn Adolf und Frau Cilli Fibach, in der Synagoge Keilstralk'. Am Sonnabend, II. Mai, Isaac Fürst, Sohn des Herrn Moses und der verstorbenen Frau Lea Schulmann. Am Sonnabend, 11. Mai, Leo Heinrich Baklermann, Sohn des Herrn Arno Baldermann und Frau Qenia geb. Taschma, ReichsstrabY 39, in der Synagoge Bes Jehuda, Färberstraße 11. Philo-Bücherei: (Nr. 1) Hermann Sinsheim er, Rabbi, Golem und Kaiser. (Nr. 2) Leo Hirsch, Gespräch im Nebel. Leibniz besucht Spinoza. — (Nr. 3) Max Sa mt er, Der (last. Eine Erzählung. Berlin 1935 (Philo-Verlag). In schmuckem Gewände vermittelt diese neue Reihe dem Leser Arbeiten lebender jüdischer Schriftsteller, deren Namen in jüngster Zeit Beachtung gefunden haben. Sinsheimer gestaltet packend das Zusammentreffen des „Hohen Rabbi Low", des Schöpfers des üolem, mit dem Kaiser Rudolf II. und veranschaulicht den starken Eindruck, den der Rabbi aus einer von Mystik beeinflußten Frömmigkeit auf den der Magie ergebenen Kaiser hervorrufen mußte. — In ähnlicher Weise stellt Leo Hirsch dar, wie sich /wischen dem mißtrauisch gewordenen, dem Tode schon verfallenen Spinoza und dem jüngeren Leibolz eine Atmosphäre des Verstehen! bildet, so daß Spino/.a kein Bedenken mehr trägt, das bis dahin sorgsam geheimgehaltene Manuskript der „Ethik" hervorholen und Leibni/ zur ungestörten Durchsicht zu überlassen. — Neben diese beiden Erzählungen, die vornehmlich aus dem Gedankengut der im Mittelpunkt stehenden Gestalten schöpfen, tritt als dritte die nachdenklich machende, rein dichterische Erzählung von Max Samter. In starker, fesselnder Darstellung wird die Entwicklung einer auf einsamer Insel lebenden Bauerngcmeinschaft verfolgt, die einem schiffbrüchigen Ankömmling ihre Rettung vor einer Sturmflut verdankt, ihn nach diesem Beweis von Opfermut einordnet, dann aber, nach langen Jahren gemeinsamen Schaffens, sich durch einen der Ihren dazu drängen läßt, sich von den Nachkommen loszusagen. — Dieser verheißungsvolle Anfang berechtigt zu großen Erwartungen für die weitere Ausgestaltung der Bücherreihe: geschmackvolle Auswahl dichterischer Arbeiten in geschmackvoller, preiswerter Aufmachung bietet Gewähr auch für die äußere und innere Qualität der kommenden Bändchen. gc. Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser. Verzeichnis Nr. 199 (April 1935). Das neue Verzeichnis des „Hamburger Vereins", das soeben erschienen ist, weist wiederum eine Reihe von Veränderungen, Streichungen, Ncucintragungen auf, so daß die früheren Verzeichnisse ihre (iültigkeit verloren haben. Allen denen, die auf ihren Reisen auf rituelle Verpflegung bedacht sind, gilt die Mahnung des Vorstandes, vor Antritt der Reise Erkundigungen einzuziehen. Infolge der allgemeinen Lage sind unvorhergesehene Änderungen bezüglich der in dem Verzeichnis enthaltenen Eintragungen leicht möglich. Jüdischer Kulturbund Nur für Mitgl. / Sonntajf, 12. Mai / Lichtbildkarten nicht vergessen Alexander Kipnis Liederabend, 8.15 pünktl. in Weißen Saal des Zoo Voranzeige: 28. Hai Kammern.! UNikabend de» Mendelssohn-Trioh

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